Posts by Retro-Rentner

    Die technische Beschreibung Deiner Modifikationen (Can Oszillator, Pierce-Schaltung) ist für mich zwar "Bahnhof",

    so tief sind meine Elektronikkentnisse leider nicht (ja, ich könnte nun im Internet nachlesen

    und bin dann vermutlich einige Stunden beschäftigt),

    aber Hut ab (wenn ich einen auf hätte) vor Deiner Arbeit und vielen Dank! :)


    Den Satz mit der Goldgräberstimmung kann ich leider nicht zweifelsfrei deuten,

    ist damit gemeint, man soll keine Anfragen nach Platine/Bausatz/Fertiggerät stellen?

    Mit folgendem Programm konnte ich nun die entspr. Leitungen/Ausgänge des Atmega8 testen

    und auch feststellen, ob die Taktfrequenz korrekt ist (externer Quarz):


    /*

    * main.c

    *

    * Created: 1/10/2024 7:17:51 PM

    * Author: Retro-Rentner

    */


    #include <xc.h>

    #include <avr/io.h>

    #include <avr/delay.h>


    int main(void)

    {

    DDRD=15; // damit ist dann PD0-PD3 ein Ausgang


    while(1){


    PORTD = 15; //0. bis 3. bit im Port D setzen

    _delay_ms(250); //warte 250 ms


    PORTD = 0; //0. bis 3. bit im Port D löschen

    _delay_ms(250);//warte 250 ms


    }


    return(0);

    }



    Ergebnis:

    Die Leitungen sind heil.

    Die Taktfrequenz/Quarz ist ebenfalls o.k., denn laut Programm soll das Ausgangssignal an den Pins des

    Atmega eine Frequenz von 2 Hz haben. Das bezieht sich jedoch auf den internen "Standardtakt" von 1 MHz.

    Ich messe ein Signal von 32 Hz, also das 16-fache, passt somit zum 16MHz-Quarz.

    Das Test-Programm von Shredz64 erkennt nun bis auf das eine Paddle auch die Tastendrücke des PS2-Controllers,

    warum auch immer es nun klappt. Das zweite Paddle/Digipoti prüfe ich noch.

    Liest offenbar niemand aktiv mehr mit, aber evtl. landet hier mal jemand per google und findet Tipps.


    Warum Shredz64 die Tasteneingaben des Controllers nicht erkennt ist mir weiterhin nicht klar,

    Oszilloskopmessungen ergaben, dass die Tastendrücke des PS2-Controllers die entspr. Anschlüsse des

    C64-Joystickports aus LOW setzen.


    Beim PSX64 liefert der Atmega keine Signale Richtung Digi-Potis. CS, SI, SCK zeigen keinerlei Reaktion

    bei Betätigung des PS2-Controllers. Selbiges mit anderem PS2-Controller, egal ob im Analog- oder Digitalmodus.

    Die Leitungen haben keinen Kurzschluss (GND, VCC, untereinander).

    Ich mag nicht glauben, dass beim Atmega genau diese drei Ausgänge defekt sind.

    Ich werde die entspr. Pins der Digipotos mal von der Platine lösen und weiter messen.

    Möglicherweise blockiert ein Digipoti die Leitungen, sobald das Digipoti Betriebsspannung bekommt,

    im ausgeschalteten Zustand ist dann natürlich kein Kurzschluss zu messen.

    Ja, uralter Beitrag, aber für mich ganz aktuell, denn ich habe endlich (!) mein PSX64 (SMD-Version) fertig!

    Hat auch nur ein paar Monate (oder Jahre?) gedauert. :)

    Funktioniert aber leider nicht. :(


    Weder mit Shredz64 noch mit dem zugehörigen Testprogramm (ja, ich habe den anderen Port benutzt).

    Weder mit der PS2-Gitarre noch mit einem PS2-Controller.

    Lediglich "Up" und "Quadrat" gleichzeitig am PS2-Controller werden von Shredz64 als "grüne Taste" erkannt.

    Alle anderen ergeben keine Reaktion.

    Das Shredz64Debug-Programm zeigt das Drücken der UP-Taste an sowie die X-Achse.

    Die anderen Richtungen und Feuer nicht, die Werte springen immer zwischen 0 und -1.


    Nun könnte man ja meinen, das PSX64 sei defekt.

    ABER:

    Nehme ich ein Joystick-/Paddle-Testprogramm für den C64 (spielt "I cant get no Satisfaction" ab),

    so funktioniert der PS2-Controller! Vier Richtungen, Feuerknopf und X-Achse werden

    einwandfrei erkannt! Y-Achse nicht, da ist vermutlich das Digipoti defekt, muss ich nochmal schauen.

    Könnte das ein Timing-Problem des PSX64 sein (Takt)?

    Fragt Shredz64 die Tasten/Paddle anders ab als andere Testprogramme?


    Beim Atmega8 habe ich folgende Fuses gesetzt:

    Obere Fuse:

    CKOPT = 0 (Oscillator options)


    Untere Fuse:

    CLKSEL3..CKSEL0 = 1111 (Select Clock Source)

    SUT1..SUT0 = 11 oder 10 (Select start-up time)


    Die Frequenz des Quarzes habe ich bisher nicht gemessen.

    Hat noch jemand kreative Ideen?

    Der andere (U5) scheint nur für den Expansionport zuständig zu sein.

    Blöde Frage:

    Könnte es sein, dass Du lediglich nichts siehst, aber der Plus4 sonst funktioniert?

    Funktioniert der Audioausgang, wenn Du ein Spiel/Testprogramm lädst/startest?

    Oder reagiert die Floppy auf Befehlseingaben?

    Zu den verdächtigten MOSlingen:


    Der 7713 ist laut Internet baugleich mit dem 74LS04, ein Inverter, also leicht prüfbar.

    Pin 6 und Pin 7 (Ausgänge) sollten LOW sein.


    Der 6529 dient der Tastaturabfrage/Dekodierung mittels Datenbus D0-D7, evtl. blockiert der dort was?

    Weiss jemand, welche Funktion Pin 1 des 6529 hat? Laut Schaltplan R/W, aber in die Tastatur kann man doch keine Daten schreiben? *Grübel*

    Ist dieser Pin 1 ein Ausgang zu U2 (7501), oder ein Eingang und wird VON U2 angesteuert?

    Keine Lust/Zeit, nach dem Datenblatt von den beiden ICs zu suchen. ;)

    Heute habe ich auf dem Flohmarkt diesen CBM 8032 gefunden:

    Der hat oben auf dem Monitor ein Loch mit 2-3cm Durchmesser

    1.) Wie findet man sowas auf dem Flohmarkt? Und zu welchem Preis? ;)

    2.) Ich war mir sicher, das Gehäuse sei aus Stahlblech (hatte daaaamaals auch einen).

    Gibt´s die in Stahlblech- und Kunststoff? Oder spielt mir mein Gedächtnis einen Streich?

    Zu den Lautsprecher-Löchern:

    Ich hatte mal einen Piezo-"Lautsprecher" (diese dünnen Scheiben, die auch in Armanduhren drin sind.

    Oder waren, also damals, noch vor Smartwatch & Co.....) im C64. direkt an den Audio-Ausgang.

    So konnte man auch bei einem Monitor ohne Verstärker Töne hören. ;)

    Der "Quäker" sollte jedoch abschaltbar sein, ist ja kein wirklicher Hörgenuss. ;)

    Das eckige Loch könnte per 7-Segement-Anzeige auch die Betriebsspannung anzeigen,

    so wäre die konstant "überwacht".

    Oder es zeigt die Nummer des aktuell gewählten Betriebssystems an.

    "Workaround":

    Man könnte sich eine PS2 Phat besorgen und OPL auf die interne Festplatte packen.

    Auf die Schnelle fand ich nur den Schaltplan/Pinbelegung für den MemoryCard-Slot:



    Zuerst müsste man herausfinden, welche der Leitungen für die Gamepads und welche für die MemoryCards sind

    (Leiterbahnen verfolgen, "durchklingeln").

    Dann bleibt die Frage, ob man durch Auftrennen/Pegel verändern einen Schreibschutz bewirken kann.

    Es sind ja TX (Senden) und RX (Empfangen) Leitungen vorhanden.

    Ist nur eine fixe Idee, ohne dass ich da in der Materie drin stecke.

    Ich glaube Retro-Rentner ist hier etwas zu voreilig mit Schüssen auf die "doofen Anwender" los,

    Ich hatte lediglich mögliche Schadsoftware bzw. korrumpierten DNS-Eintrag für möglich gehalten

    und daher diesbezüglich nagefragt.

    Aber wie ich schrieb "Hat sich ja nun geklärt". :)

    Retro-Rentner Welche Frage nach dem DNS sollte ich beantworten? Ich habe auch keine CleanUp- App drauf. Und entsprechende Schadsoftware müsste sich doch dann auch schon vorher bemerkbar gemacht haben?

    Hat sich gerade überschnitten. ;)

    Frage wäre gewesen, WELCHEN DNS-Server Du verwendest.

    Die Info mit "schon vorher bemerkbar gemacht" fehlte mir, wurde ja nicht explizit erwähnt.

    Nach mehreren Jahren Bearbeitung von Kundenstörungen/IT bin ich da gaaaaanz pingelig,

    weil ich schon die dollsten Dinger erlebt habe. ;)

    Aber hat sich ja nun alles geklärt. :)

    Schadsoftware, die nur Anfragen an "commodoregames.net" umleitet.

    Die Info, dass NUR bei dieser Seite auf Werbeseiten umgeleitet wird, fehlt bisher.

    Entweder vermutest Du, dass dem so ist, oder ich habe das mehrfach überlesen.

    Und nur weil die gleiche "Störung" bei zwei Nutzern auftritt, heisst das nicht,

    dass die Ursache woanders zu suchen ist:

    "Mein Wohnzimmerlicht ist dunkel, da muss ne Störung beim Stromversorger sein.

    Nee, an der Glühbirne kanns nicht liegen, ich hab im Internet von zwei anderen Personen

    in Deutschland gelesen, die das gleiche Problem haben!"

    ;)


    Aber Du hast die Seite nun offenbar anaylsiert (im Gegensatz zu mir, ich war zu faul dafür)

    und "The Moneytizer" als Ursache ausgemacht.

    Vielen Dank dafür (meine ich ganz ehrlich!), nun wissen wir endlich, woran es lag.


    Warum ein DNS damit nichts zu tun haben kann, leuchtet mir jedoch noch nicht ganz ein,

    schließlich könnte doch ein "falscher/krimineller/Fake"-DNS Anfragen grundsätzlich mit Antworten/links

    zu Werbeseiten beantworten?