Posts by Zitruskeks

    PS: weiß nicht ob der Line Drive da so wie er verbaut wurde viel bringt, weil er ja auch einen ZUSÄTZLICHEN Eingang darstellt. Ob das nur der Driver oder direkt ein Logikchip ist, ist doch wumpe. Der Treiber treibt ja nur die kleine Leitung bis zum Logikchip.


    Sinvoller wäre es, wenn die originale Leitung aufgetrennt, dann der Treiber eingesetzt und danach erst verzweigt wird, damit das getriebene Signal aufgeteilt wird

    Ich hab ähnliches für einen PET aufgebaut, da hängen 7432 direkt an den Row- und Column-Leitungen und reagieren damit auf diverse Kombinationen (als Resetschalter und als Umschalter für Write Enable zweier Soft-Roms.

    Dann erzähle mir doch mal, warum man das nicht macht und warum dieses Gehäuse für den 3D-Druck nicht so gut geeignet ist.

    Ich bin gespannt und lerne gerne dazu.

    Wurde ja schon erwähnt und beantwortest du dir ja auch selbst:

    Wenn 0,1mm Schichthöhe einigermaßen funktioniert, diese Schichthöhe für den Druck wählen. Dauert zwar deutlich länger, aber damit funktionieren auch auf 0,2mm Schichthöhe "optimierte" "Fillets" oder auch "Chamfer" mit flacherem Winkel als 45°. Durch die geringere Schichthöhe wird das Verhältnis der "Steigung" zur Überlappung zu (un-) Gunsten der Überlappung verschoben, sie fällt nicht mehr so groß aus (ich meine damit den frei hängenden Teil der Überlappung!) und dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, daß die Konturlinien aneinander haften.

    Warum die Leute zu irgendwas zwingen um mit feinen Schichten einen Fehler im Design auszubügeln? Und der Radius beeinflusst das nur extrem gering wenn er so gering ist, dass er im Bereich der Schichtdicken liegt.


    Klar, KANN man machen, verbietet niemand. Muss man manchmal auch einfach, wenns unbedingt sein muss. Hab ich auch immer mal. Aber sinnvoller ist es, wenn nicht zwingend, es nicht zu tun. Leichter zu drucken und i. d. R. immer ein besseres Druckbild. Sieht man ja auch hier, die letzte Schicht ist immer nie ganz perfekt der Rundung entsprechend. Gerade wenn man eh "frei" designed kann man ja auch gleich auf den Prozess optimieren. Deswegen schreibt ich ja auch nur "nicht gut auf 3D-Druck optimiert" und nicht "undruckbar". :)


    Im übrigens würde ich da eher in den Bereichen der meisten Überlappung die variable Schichthöhe heranziehen. Dann kann man Rundungen gut herausarbeiten ohne die geraden Bereiche ewig zu drucken. Sollte Cura doch mittlerweile auch können?


    Btw, ähnliches passiert ja auch bei den kleinen Lüftungsschlitzen. Wobei da sogar einiges schief gelaufen ist, da hier der Boden noch reinclippt:



    Und als weitere Optimierung könnte man in die versenkten Bohrungen noch eine eine Schicht hohe Hilfsdecke am Übergang zum kleineren Radius einziehen.


    Also so in etwa:


    Damit kann beim Druck (wenn die Oberseite auf dem Druckbett aufliegt) der komplette Bereich des großen Durchmessers gebridged (gebrückt ;) ) werden. Ohne die Membran braucht man Stützmaterial oder es wird murksig gedruckt, wie man ja auch hier auf den Bildern sieht, weil komplett "in die Luft" gedruckt werden muss. Die kleine Membran kann man nach dem Druck leichter durchstoßen als Füllmaterial herauszupröpeln und es wird sauberer gedruckt.

    Och, schreib doch deutsch ... Radien und Fasen

    Siehste, du übersetzt das mit Radien, ich kenne das von den meisten Übersetzungen als "Abrunden". Photoshop übersetzt es mit "Abgeflachte Kante" Nee, das halte ich genau wie bei jedem Programm dass ich nutze, dass ich die EN Version einsetze. Die Übersetzungen sind einfach unsauber und oftmals auch völlig unverständlich (ich sag nur "abwedeln" statt dodge oder "Aufnahmebereich" statt "sample size" -> obwohl es wenn dann um eine Stichprobe handelt, definitiv nicht um eine Aufnahme.

    Beim Oberteil des WIC64-Gehäuses gibt es die beiden Schaltflächen, die ja größtenteils ringsum freiliegen müssen, damit der Schalter betätigt werden kann. Die Lücken auf den ersten Schichten werden bei mir verfüllt, heißt der Schalter kann nicht betätigt werden.

    Sieht wahrlich nicht schön aus. Zu heiß, zu tief, fast schon verkocht , dazu Elefantenfußbildung, was ja durchaus nicht unnormal ist. Dazu herbe Inkonsistenzen bis zur temporären Unterextrusion. Letztere evtl. Bett nicht gelevelt und/oder verzogen, Abstand Nozzle-PTFG-Röhrechen nicht ok oder der Extruder rutscht.


    Gibts in Cura eine Elefantenfußkompensation? Die nicht an der Extrusion rumpfuscht, sondern einfach die Ränder enger zieht?

    Anet A8 Profil Cura 4.8 mit einem eigenbau Drucker

    Komplett underextrudiert und damit das Gegenteil von oben.


    Hab das Modell (was im übrigens nicht gut auf 3D-Druck optimiert ist, da man horizontale Fillets eigentlich vermeidet und durch Chamfer ersetzt) mal auf meinen Prusa geschmissen. Also die ersten 3 Schichten.


    Ich kannte bisher weder den Pico-8 noch sah ich eine "Welle an Fantasykonsolen". Und jetzt, da ich von der Existenz des Pico-8 weiß, hoffe ich, es bald wieder zu vergessen.


    Und das, obwohl das letzte von mir erworbene Game ein "Retrolookgame" war (Webbed). Und das davor auch (Streets of Rage 4). Und das davor (Broforce - ja dazu kam ich recht spät). Und das davor auch (Crash Bandicoot N sane trilogy). Und davor ein paar VectrexGames.

    Also der C64 hat kein SVideo

    Jain. Alle C64 mit 8poliger DIN-Buchse am Video out haben einen S-Video Ausgang. Nur die ganz frühen Modelle mit 5poliger Buchse haben allein einen Composite Ausgang.


    Composit(e)/FBAS(Farb-Bild-Austast-Synchron-Signal)/CVBS(Color, Video, Blanking, and Sync.) bezeichnet alles ein Videosignal, welches ein Komposit (von lateinisch compositus "zusammengesetzt") aus den Signalen für Helligkeit (y/Luma), Farbe (c/chroma) und horizontaler und vertikaler Syncimpuls besteht. Das wird alles zusammen auf einer einzigen Leitung (gerade im amerikanischen Raum die Gelbe Chinch-Buchse) übertragen.

    Kompüo


    Y/C/S-Video(Marketingname)/Chroma Luma etc. bezeichnet ein Videosignal, bei dem die Farbinformation (c/chroma) getrennt von den (ihrerseits weiterhin gemeinsam übertragenen) Helligkeits- und Synchronisationssignalen übertragen wird. Somit entfallen vor allem die Artefakte, die das Beimischen der Farbanteile in den hohen Frequenzen der Helligkeit hervorruft. Früher(tm) war es z.B. goldene Regel, dass Leute im Fernsehen keine Klamotten mit kontrastreichen Mustern zu tragen haben, da eine hohe Frequenz an Helligkeitswechseln fälschlicherweise als Farbinformation ausgewertet wurde, was dann zu Artefakten (z.B. Farbflackern auf dem Sacco) führte.


    Komponente(von lateinisch componens "das Zusammensetzende") klingt zwar ähnlich wie Composite, meint aber das komplette Gegenteil. Eben nicht das Zusammensetzen aller Informationen zu einem Signal, sondern das Aufspalten derer in einzelne Kanäle. Genau gesagt wird dabei das schon bekannte Helligkeitssignal (y, Luma) auch wieder mit den Synchronisationssignalen zusammen auf einem Kanal übertragen (das ist dann weiterhin kompatibel mit Schwarzweiß-Video), plus die Farbdifferenzsignale „Pb“ für die Abweichung von Grau auf einer Blau-Gelb-Skala sowie „Pr“ für die Abweichung von Grau auf einer Rot-Türkis-Skala.


    RGB wird oft mit Komponente verwechselt, ähnelt Komponente auch darin, dass das Signal in viele Einzelkomponenten zerlegt wird. Hier wird aber nicht mehr ein zum Schwarzweiß-Video kompatibles Lumasignal plus Farbinformationen übertragen, sondern die Informationen für Rot-, Grün- und Blauanteil getrennt. Zusätzlich gibt es Untervarianten, die beschreiben, wie die Synchronisationsinformationen übertragen werden. Diese können entweder dem Grünkanal aufmoduliert werden (sync-on-green), als Signal, welches sowohl Vertikal- und Horizontalsynchronisationssignal zusammen überträgt ("composite Sync" bzw. "C-Sync") oder komplett getrennt auf zwei weiteren Leitungen für getrennte Vertikal- und Horizontalsynchronisationssignale übertragen (RGB+HV).


    Der Amiga stellt zum Beispiel sowohl RGB+Csync als auch RGB+H+V zur Verfügung.

    Wie oft machst Du so etwas? Es hört sich so an, als wenn Du alle zwei Tage eine Konsole erneuerst. Ich für meinen Teil mache das zum ersten Mal.

    Ich hab mal geschaut, in den letzten 3 Jahren tatsächlich mindestens einmal im Monat eine Conrad-Bestellung. Plus immer mal wieder Digikey (frei ab 50,-) und diesen letzten Monat schon drei mal Reichelt. Seitdem ich 2017 den Retrovirus eingefangen hab (damals mit meinen beiden original 64ern die ich wieder mal fand) hab ich immer irgendein Projekt am laufen. Alle Sega Konsolen, SNK, Atari, einige 64er, PETs, Handhelds, Drucker, zwei Compaqs, CRTs, ne Vectrex ...


    Hab da einfach normale Elkos anstelle der SMD-Elkos eingelötet. Die habe ich mit einem Tropfen Heißleim schlafen gelegt und die dann normal verlötet.

    Finde ich ehrlich gesagt eher gefrickelt. Wenn der Hot Snot nicht hält hat man extreme Kräfte an den Pads, es sieht nicht gut aus (ja bei mir MÜSSEN Throughholes auch immer perfekt senkrecht stehen ;) ) und SMD ist nicht schwerer zu löten als diese Konstrukte. Eigentlich eher einfacher. Klar, um mal was zu testen oder schnell lauffähig zu machen, aber generell eher "meh". Einen Throughhole hinlegen finde ich da schon eher ok.

    Lehrgeld. Ich hab bei der Dreamcast nicht drauf geachtet und durfte fast alle der 15-ish SMD caps wieder runterziehen und neu machen. Große Freude xD


    Bei Conrad hab ich daher lange die Kundenkarte gehabt. Auf 10 Euro kommt man doch mal schnell, wenn man sich eine Liste "Füllteile" zurechtlegt, von der man immer die Differenz bis 10 Euro auffüllt.

    Ich nutze mein Auto auch selten, aber die kosten auch mehr als 50 Euro ;)


    Wird sie reichen um Kondensatoren einzubraten? Sicher. Irgendwie. Wirst du daran Freude haben und dir das löten, auch von Masseflächen, leicht fallen? Nein.


    Mein Tipp, nimm ungefähr das gleiche Geld und hol dir eine KSGER T12: https://www.aliexpress.com/item/32945257770.html (z.B. das "Set2" für € 45,74). Das ist auch ne Chinastation, aber die cloned nicht veraltete 0815-Technik sondern Hakko T12 Spitzen mit innenliegener Heizung. Die wird immer wieder empfohlen und bekommt auch von kritischen Leuten gute Reviews.

    Ist es denn völlig aussichtslos wenn ich die o.g. 100µF in die X-Box einbaue?

    Immerhin sind die alten Kondensatoren mit 25V beschriftet und die, die ich neu bestellt habe sind für 35V ausgelegt.

    Müßte da nicht ein gewisser Spielraum sein, der ein Heißlaufen verhindert?

    Völlig aussichtslos nicht. Sie haben halt einen höheren seriellen Widerstand und können damit, falls sie höherfrequent beansprucht werden, heißer laufen und damit eher wieder ausfallen als andere. Wie gesagt, WENN sie denn höher beansprucht sind.* Laufen wird die Box und explodieren wird auch nix. :)


    Einfach mal nach 2 Stunden betrieb angriffeln ob die heißer werden als die anderen. Wenn nicht würd ich mir keine Rübe machen.


    * ganz extremes Beispiel: wenn man in einem CRT den S-Cap/horizontal width Cap, mit einem normalen Bipolaren und nicht einen speziell dafür ausgelegten super low ESR (oder einen Folienkondensator) ersetzt. Deren Leben dauert dann nur Stunden, dann sind sie gebraten.

    Weil das die NHG Serie ist. Conrad (und Reichelt etc) verlinken ja immer die Datenblätter. Da steht immer genau drin, welche Serie das ist (wenn es nicht eh schon aus dem Namen ersichtlich ist. Und auch gleich die entsprechenden Daten.


    Bei Conrad kauf ich auch gerne die Würth Kondensatoren, deren Serien beschreiben sie auf dieser Seite: https://www.we-online.com/kata…tic_radial_thd_capacitors


    Generell ist es immer günstig, erst mal zu schauen, welche Serien im original verbaut wurden. Oft haben die Hersteller noch Charts, wo man erkennt welche Serie durch welche ersetzt wurde, oder man findet Datenblätter. Oder man sieht sich die Verwednung im Schaltplan an. Ein Stutzkondensator hinter einem linearregler wird deutlich geringer belastet als vor oder hinter einem Switchmode Regler. Und wenn alle Stricke reißen, Serie + "bad caps" googlen. Im bad Caps Forum gibts oft genrelle Aussagen dazu.

    Die ersten beiden sind zumindest FC Serie, also im Bereich der low ESR. Das sollte passen. Aber eben die 3000-5000h Serie, nicht die 5000-10000h.

    Die letzten sind NHG, also general purpose mit max 2000h. Da kommts drauf an, wofür die in der Box wirklich genutzt werden. Kann sein, dass die dann heiß werden und extrem schnell altern WENN sie denn unter hoher Impulsbelastung stehen (also irgendwo im Bereich Switchmode Spannungsregulierung liegen)


    Panasonic FR hätte es in allen Specs gegeben, und da wären dann auch max 10000h Lebenszeit dabei gewesen.


    Hier die Übersicht der Serien von Panasonic: https://industrial.panasonic.c…um-cap-lead/lineup#system