Posts by bigby

    that's the guy who also sells NeoRAM remixed and imho acts with commercial intent

    Yes, and I'm pretty sure he is using my case design for the KFF, too with slight modifications that he did not share. That would violate the CC BY-NC-SA license in two different ways...

    ich würde das dann in das Layout von bigby integrieren, dann wäre es mit seinem Einverständis frei. Eagle war bisher ein Hindernis.

    Klar, es wäre mir eine Ehre! :-) Falls ich bei der Umsetzung in KiCAD noch mithelfen kann/soll, lass es mich wissen. Davon abgesehen ist die Nutzung meines KiCAD Projektes (soweit dies hoffentlich nicht Deinen älteren Rechten widerspricht) ja klar durch die CC BY-NC-SA Lizenz geregelt.

    allerdings gefällt mir die Platine so nicht

    Ich kann ja gut nachfühlen, dass man eine Platine manchmal neu layouten möchte. Aber was genau gefiel Dir denn an dieser nicht und was ist in Deiner Version verbessert?

    RetroJeck Auch Dir danke für die Hinweise! Weißt Du zufällig, wieviel später der 6510 die Daten einliest? Wann der Bus also spätestens stabil sein muß in Relation zum /CE Signal am ROM? Wenn ich mir die Datenblätter einiger älterer EPROMs so anschaue, so stehen da erstaunlich große obere Schranken für die Zweit dazwischen (so in der Größenordnung von 200ns).


    Ach ja, aber wenn man wissen möchte, sie die Signale aussehen, die so am Kernal ROM ankommen, und keine theoretischen Werte, dann muß da schon rummessen... :-)

    bigby Hast du Zeit, Lust und Möglichkeit, das Ganze auch mit Original-PLA zu testen bzw. zu vergleichen? Wenn es damit genauso glitcht, ist zumindest der PLA-Ersatz (welchen hast du überhaupt drin?) als Quelle augeschlossen und es "muss" so sein.

    Ja klar! Bei den beiden Bilder aus dem ersten Post war ein XCPLA (DodgyPLA) auf dem Board. Ich habe nun mal eine original PLA von einem anderen Board geliehen, und das Bild sieht eigentlich nicht viel anders aus:




    Exakt das selbe Setup, nur andere PLA.

    Insofern ist es wahrscheinlich absolut easy statt des 20v8 einen 22v10 zu verwenden:

    Ja, genau. Eigentlich verstehe ich die ganze Zeit schon nicht, was so neu an diesem Ansatz mit 2 GAL ist. Ich bin schon vor ca. 2 Jahren über diesen Post hier gestolpert, wo genau so eine Lösung beschrieben ist. Auch die wollte ich schon immer nachbauen, bin aber noch nicht dazu gekommen.

    Fest steht: das /CE des ROMs muss lange genug anliegen, sonst kümmert es das ROM gar nichts. Also machen diese "Spitzen" nichts.

    Naja, zumindest die "Spitzen", von denen wir hier sprechen, sind ja auch auf dem Datenbus zu sehen. Sie sind also lang genug, um das ROM zu kümmern.

    kinzi Danke schon mal für Deine "Interpretation". Ich werde das bei nächster Gelegenheit auf einem original bestückten Board gegenprüfen.


    advotax Nein, für das KU-Board fehlten mir Zeit und Muße, und das Geld war ich dann auch nicht bereit auszugeben.

    Ich hätte da mal ein paar hoffentlich nicht allzu dämliche Fragen an die Expertenrunde.


    Aus Interesse wollte ich mir das Timing der Signale am Kernal ROM des C64 genauer anschauen. Dazu habe ich im ersten Schritt den billigen Logic-Analyzer Klon rausgekramt, den ich vor einiger Zeit beschafft habe, und angeschlossen. Da das Teil nur 8 Kanäle hat, habe ich einen an den /CE Pin angeschlossen, vier an A0-A3 und die letzten 3 an D0-D2. Dann habe ich 1 Sekunde Daten aus dem "Leerlauf" des C64 mitgeschnitten und wollte mal sehen, ob das Bild für mich Sinn macht:


    Im großen und ganze würde ich sagen "ja". Aber dann sind da die vielen merkwürdigen, viel zu schmalen Spitzen auf dem /CE Signal und auf dem Datenbus. Die habe ich mir dann mit dem Oszi noch ein wenig genauer angeschaut und konnte sie auch dort leicht wiederfinden:


    Gelb ist hier /CE und Lila ein Pin des Datenbusses.


    Nun frage ich mich, sind das normale, zu erwartende "Glitches"? Oder liegen die nur an dem Ersatz-PLA auf meinem Test-Board? Lasse ich die vom Logic-Analyzer großzügig rausfiltern? Den Betrieb des Rechners scheinen sie nicht weiter zu stören.

    Da gebe ich dir schon recht. Hatte nicht bedacht das das EPROM eventuell nicht in allen Boards läuft. Wollte es aber auch mal gemacht haben :D

    Genau, finde ich auch, man sollte jeden PLA-Ersatz mal selbst gebaut haben. Meine Liste ist eigentlich auch noch viel zu kurz:


    EEPROM PLA (Das erste Mal...)

    DodgyPLA / XCPLA (Gleich mal ein eigenes PCB-Layout dazu.)

    PLA20V8 (Platinen sind bestellt.)

    Ja, aber die Gerber zur PCB-Erstellung aber halt nicht, die gibt es nur auf pcbway.

    Und wenn man die Platinen dort bestellt, gibt das ein kleines "Trinkgeld" für den Entwickler, der damit irgendwann mal einen neuen Prototypen dort bestellen kann.

    .. und hier laufen die ersten Experimente für den nächsten Schritt ...

    Also, wenn ich das bei Dir recht erkenne: Vom VC20 über die Breakout-Platine auf ein Breadboard, von dort mit Dupot-Kabeln weiter auf eine C64-Breakout-Platine, die dann quasi invertiert in einer Expansionsport-Weiche steckt, in welcher am anderen Ende dann das Sidekick64 steckt? Puh. 8|

    Ich meinte es so wie ich es sagte, mit Lötkolben und Lötfett. Mit Heißluft habe ich noch nie gelötet, habe nicht mal ein passendes Gerät dafür.

    Naja, Du sagtest "Lötpaste" und nicht "Lötfett", das hat mich in diesem Kontext auch etwas verwirrt. Aber ansonsten stimme ich Dir zu, ich komme in den meisten Fällen mit dem Lötkolben und VIEL Flussmittel auch besser klar, als mit dem Fön. Muss wohl jeder selbst rausfinden.