Posts by Starkiller

    So. Wieder drangesetzt:

    Heute verweigert die Floppy wieder total. Ca. 20 Versuche das Verzeichnis zu laden, Keiner hat funktioniert. Ich habe am Sockel gewackelt, den 6522 neu eingesetzt, ausgetauscht und auch einmal direkt in den Sockel gesetzt. Machte Alles keinen Unterschied.

    Also schaue ich mir jetzt gleich mal die Lötstellen von UC2 und den Nachbarn an.

    Ehm, wie jetzt? Du hast so nen grünen ZIF-Sockel in den originalen 40pol DIP-Sockel gesteckt?:@1@:

    Wie haste das denn gemacht? Mit nem Hammer? 8|

    Die "Pins" dieser ZIF-Sockel sind Kontaktplättchen, die dann 90° verdreht im Sockel sitzen. Das kann nicht gehen.


    Dann ist der DIP-Sockel garantiert ausgeleiert. Kann auch sein, dass ein Pin des ZIF-Sockel krumm ist.

    Nicht direkt. Dazwischen befindet sich noch ein einfacher DIP-Sockel mit flachen Beinen, den ich als "Adapter" verwende. Dass das Problem auch mit dem 6522 direkt im Originalsockel auftritt und es mit den ersten ca. drei 6522 im ZIF noch Alles funktioniert hat, scheint ja diese Konstruktion als Problemquelle auszuschließen.

    Ich dachte dann müsste es eher grundlegende Probleme geben, wie "Floppy reagiert gar nicht" oder "Keine Rückmeldung" usw ..

    Nein, nicht zwingend.

    Wenn die Verbindung UC2 -> UC1 gestört ist kann die CPU das nicht 'sehen', dann kommt es genau zu so etwas.


    Ich vermute ein Problem an Pin2 - Pin 9 an UC2. Das würde Prima Datenfehler verursachen.... ^^

    OK.. also schaue ich mir die ganze ZIF-Bastelei und den Originalsockel sowie dessen Lötstellen noch einmal genauer an .. hatte das vorgestern natürlich zig mal hin und her gesteckt, und nachdem es anfangs funktonierte gedacht, dass es wohl am Aufbau nicht liegt.

    Wahrscheinlich verstellt sie sich mit Erwärmung.

    Das würde ich nicht so sagen, denn sie hat bei meinen Versuchen vorgestern ja zu 100% gar nicht funktioniert; weder direkt nach dem Einschalten, noch 5 Stunden später, als ich mit den Nerven am Ende war..

    Und heute funktionierte sie plötzlich direkt nach dem ersten Einschalten (wenn auch nicht durchgehend), und jetzt nach ca. 25 Minuten Betrieb funktioniert sie ebenso noch (gelegentlich..).


    Auffällig viel Spiel scheint aber der Kopf auch nicht zu haben ..

    So, Alignment sieht jetzt gerade (wo sie nun plötzlich das Directory in 50% aller Fälle lesen kann ..) so aus:

    Was ist nun der Grund für diese wundersame Wandlung von "geht gar nicht" zu "geht gelegentlich" (auch wenn das aktuelle Alignment ja was die Halftracks angeht auch gar nicht so toll aussieht)?

    Kann es sein, dass der Kopf irgenwie am "Herumschlackern" ist, oder doch einer ein digitales Problem?

    Hallo!

    Wegen der Komplexität und der Veränderung die sich soeben in Echtzeit ergab habe ich den Post noch weiter nachbearbeitet, wäre also lieb, wenn du ihn noch einmal lesen könntest :)

    Der Alignment-Screen stammt von vorgestern als gar Nichts ging ..

    Ich könnte jetzt gerade, wo sie scheinbar sporadisch funktioniert noch einen aLignment-Test machen um zu vergleichen. Meine Disk-Utilities Diskette mit 1541DIAG ist verschwunden, muss nun erst mal das Xum1541 herauskramen um 1541DIAG wieder auf eine neue Diskette kopieren zu können ;(

    Hallo!



    Ich habe kürzlich 20 VIAs (6522) günstig aus China bestellt, und wollte aus diesen nun den bei Gebraucht-ICs aus China üblichen Anteil an defekten ICs aussortieren.

    Dazu habe ich einer (ALPS) 1541 (also einer Braunen) in einem der VIA-Slots (UCs) einen ZIF-Sockel verpasst, und nacheinander immer weitere die 6522 eingesteckt um zu testen ob damit noch Alles geht.

    Leider kam es aber nach ein paar Chips zu einem Problem, das nicht am VIA liegt: Ich bekomme nur noch "File not found" von der Floppy zurück.


    Die Mechanik kann man also ziemlich sicher ausschließen, diese habe ich auch komplett gewartet, und es scheint Alles perfekt zu funktionieren; und wegen meiner Bastelei am VIA ist es ja sehr wahrscheinlich, dass dadurch wohl leider ein elektronisches Problem im Umkreis des VIA aufgetreten ist.

    Ganz ausschließen kann man anders verursachte elektronische Probleme aber natürlich nicht, vor Allem weil auch diese Floppy aus einem größeren Fundus stammt, der vollständig aus defekten Geräten bestand, von denen Einige ziemlich hartnäckig und mehrfach defekt waren (siehe z.B. hier C64 250407 REV.C / Dead Test und Ultimax RAM Checker uneindeutig).


    Auch die 1541 um die es hier geht, hatte ich erst kurz zuvor funktionsfähig gemacht; sie hatte einige mechanische Probleme und hat vor diesem "File not found"-Problem erst für ca. 4 Stunden funktoniert, es könnten also auch Alterserscheinungen beliebiger ICs sein ..

    Die Floppy ist kein Dauerläufer, reagiert normal auf Ausschalten/Reset und der Kopf lässt sich z.B. mit 1541Diag auch problemlos und zielsicher umherfahren.

    Auf "LOAD "$",8" regiert sie


    Untersucht habe ich nun bereits:


    -Natürlich den VIA im ZIF mehrfach ausgetauscht.

    -Lesekopf: Alle Widerstände stimmen auf das Ohm mit JMPs Infos aus dem Wartungsthread überein.

    -Kopf ist gereinigt

    -Schienen und Riemen gereinigt, Schienenleicht gefettet

    -Anpressdruck der Kopfeinheit ist ausreichend (2€ Test)

    -Q1 bis Q7 durchgemessen

    -Alignment-Check:


    Was bleibt nun?

    Soweit ich las z.B.:

    -das Gate-Array 325572-01 (UC1) oder

    -der EL7407 in UD2

    Aber die kann ich ja nicht messen .. bzw weiß ich nicht wie; Oszi habe ich leider nach wie vor Keines

    Ist der EL7407 das gleiche wie ein 7407 Logic-IC?

    Kann ich noch Irgendetwas mit dem Multimeter herausfinden?


    Uuuuuund, nun noch eine Prise "Spaß":

    Während ich genau diesen Satz hier schreibe, habe ich die 1541 noch einmal getestet. Und im Gegensatz zu den letzten ca. 100 Versuchen von vorgestern (dem Status von dem ausgehend ich diesen Post gestartet habe ..), funktioniert sie nun plötzlich gelegentlich, also ca. jedes zweite Mal. Quasi ungefähr abwechselnd "File not found" oder es wird alternativ das Directory richtig geladen.. Habe den Kopf noch einmal gereinigt, das hat daran Nichts geändert .. Alles was sich sei den letzten Versuchen (also als vorgestern über etliche Versuche stundenlang gar Nichts mehr ging) "geändert" hat ist, dass ich die Floppy einmal in's Regal gestellt habe und nun wieder auf den Tisch zurück ..

    Ja.. wo mache ich da am Besten weiter?


    Danke euch! :)

    Juchu! Er ist wieder gesund! :)

    ..bis auf eine kleine Notamputation, denn der SID ist leider definitiv hin und ich habe ihn deshalb entnommen.


    Test-Harness habe ich leider nicht.



    Tausend Dank noch einmal an alle fleißigen Helfer! :)

    (Und wie es das Schicksal so will, geht es in Kürze mit einer 1541 weiter, die eben den Geist aufgegeben hat ..)

    Cool, vielen Dank!

    Leider dauert es jetzt ein paar Wochen, bis es weitergehen kann, da ich keine 12€ oder mehr für einen einzelnen RAM-Chip bezahlen will, und aus China dauert es ja Etwas, dort gibt es den UPD2114LC günstig in Stückzahlen.

    Vielleicht wäre das ein sinnvoller Fix für DeadTest-kinzi006? :)Edit: Ach quatsch, das ist ja eh nur ein Problem im 586220.

    Heureka! :)

    Ich habe jetzt noch einmal die Adressleitungen vom VIC zu den RAMs gemessen (zuvor hatte ich nur den Durchgang zwischen den RAMs gemessen).


    Und: A3 war unterbrochen. Schuld war der Sockel am VIC, dort war der SingleWipe-Kontakt an Pin 27 zerdetscht, so dass er keinen Kontakt hatte. Optisch nahezu unsichtbar.

    Habe den Sockel ausgetauscht und nun kann der C64 wohl zum ersten Mal seit zig Jahren wieder seinen BASIC-Screen (der auf den ersten Blick auch OK aussieht) wieder präsentieren :)

    Kinzi005 startet nun in die Hauptphase und meldet noch einige verbliebene Problemchen:


    Der Ultimax-Test kommt nun in die zweite Phase, bleibt aber nach dem Ziehen des Ultimax-Jumpers auf meinem OpenC64Cart scheinbar hängen, was er in einem intakten C64 aber leider auch tut ..


    Wie ist das nun zu deuten?

    Was genau bedeutet D2/D1/D0 BAD?

    Sind da wirklich noch drei RAMs defekt (Erscheint mir langsam seltam, dass so viele ICs hin sein sollten)?

    Und ist der Color RAM noch zusätzlich defekt oder kann das auch durch die Probleme mit dem sonstigen RAM verursacht sein?


    Edit:

    C-64 Diag zeigt:


    Also angeblich eine defekte PLA. Die stammt aber aus einem C-64 der bisher im Spiel und Softwarebetrieb einwandfrei funktionierte. Werde sie dann wohl in Jenem noch einmal einer Diagnose unterziehen ..

    VIC und PLA funktionieren einwandfrei im anderen C64.

    Ja, an dem Board wurde schon fremdgelötet. Der C64 stammt wie vieles Andere, das kürzlich ein Freund hier anschleppte aus einem großen Fundus zum größten Teil defekter Commodore-Geräte, den er günstig über Kleinanzeigen bekommen hat.

    Ich konnte Spuren an diversen Teilen finden.

    An der PLA war ein Trace abgerissen, die habe ich wiederhergestellt.

    Einer der Multiplexer wurde gesockelt und dem Farbrikat nach auch ausgetauscht.

    Beide CIAs wurden zumindest nachgelötet.

    Der VIC hat ein abgebrochenes Bein welches angelötet wurde.


    Also stehen als Nächstes wohl 74LS258 und 74LS373 an.

    Multimeter ja, Oszi habe ich leider Keines. Aber ich halte es auch eher für wahrscheinlich, dass wie du sagtest der Fehler schon vor dem RAM besteht, weil das ja die Unbeständigkeit der RAM-Tester-Resultate erklären könnte.

    Aber wo wäre denn dann die Ursache zu suchen? Entsprechend der Teile die ich schon getauscht und getestet habe bleibt ja nicht mehr so viel übrig, oder?

    Die ROMs sollten ja auszuschließen sein im Ultimax-Modus.


    Edit:

    Laut Schaltbild steckt da ja noch irgendwie dieser 74LS258 dazwischen - Ich vermute der dient dazu die gemultiplexten Adressleitungen des VIC aufzuteilen(?) .. könnte der Das hervorrufen?