Posts by nino

    Ich hab in einem defekten C64 schon einen wunderbar funktionierenden 6581R4AR vorgefunden - so schlecht finde ich den Ansatz mit dem defekten C64 garnicht. Ggf. hast du dann doch auch noch nen Haufen weiterer funktionierender MOS-ICs. Kann bestimmt nicht schaden :D


    (Auch wenn ich absolut nicht verstehe, warum alle so auf den 6581R4AR abfahren - ich finde, dass der wesentlich schlechter als alle mir bekannten R3 klingt... ich will hier aber nichts anzetteln, I swear!)


    Trauriger Weise zahlt man heutzutage für einen nackten SID mehr als für so manchen defekten C64.

    Nicht nur das; in der gesamten Umgebung der SMD-Caps sind Schäden durch ausgelaufenes Elektrolyt zu erkennen, zumindest oberflächlich. Mit dem Recap sollte man nicht zu lange auf sich warten lassen, und dabei auch in jedem Fall das ausgelaufene Elektrolyt überall sauber entfernen.

    Das Wichtigste hier ist das Netzteil. Wenn das kaputtgeht (und das WIRD es), kann es dir damit den ganzen C64 auf nimmerwiedersehen zerschießen. Unveränderte Originalnetzteile deshalb entweder garnicht oder nur mit zwischengeschalteter Schutzschaltung (gibts fertig zu kaufen) benutzen.


    Im C64 selbst lohnt es sich auch, die beiden Spannungsregler zu tauschen, ehe die auf Kurzschluss gehen, auch wenn das wesentlich seltener passiert als bei dem Spannungsregler im Netzteil. Sind ja schließlich Cent-Bauteile.


    Kondensatoren nur tauschen, wenn sie Probleme machen.
    Achtung, Subminiatur-Elkos (zu finden z.B. oft in dem RF-Modulator, selten (?) auch sonstwo auf dem board, hab ich aber nur gehört und nie selbst gesehen) laufen ganz gerne mal aus. Ansonsten sind die Elkos im C64 eher selten ein Problem.


    Kühlkörper lohnt sich für PLA und SID; der Rest wird nicht sonderlich warm bzw hat schon ne Kühllasche (VIC II).


    Schutzdioden hängen von dem Board ab, das du bekommst. Z.b. sollte man bei älteren (wie Assy 250407) auch noch Schutzdioden am seriellen Port und dem Kasettenport nachrüsten. Später waren die schon ab Werk verbaut.


    Es lohnt sich, gesockelte ICs mal aus ihrem Sockel zu nehmen und wieder einzustecken.

    Tatsächlich waren sowohl einer von Dönberg als auch der von eBay so schnell defekt. Der von eBay ist nach dem Startpost hier noch abgeraucht, siehe Post #4.


    Ein anderer HR7506 von Dönberg funktioniert zwar, beginnt aber zu quietschen, wenn das Bild viele helle Bereiche hat, und Flackern an Farbübergängen im Bild - ein Phänomen, von dem hier im Forum bereits von anderer Stelle berichtet wurde.

    Nein, ist ein 1084S-P (ohne 1) und original war ein AT2079-30101, und der korrekte Ersatz für den ist der HR7506. Soooo inkompetent bin ich jetzt auch wieder nicht :D Der HR7533 hat außerdem Pin 6 nicht... das wäre gleich aufgefallen.


    Die Probleme hatte ich sowohl in dem recappten 1084-P als auch dem nicht-recappten 1084S-P. Tatsächlich ist der HR7506 in dem 1084S-P gestern dann auch gleich nach wenigen Minuten abgeraucht, mit denselben Symptomen wie schon damals im 1084-P. Ein AT2079-30101 aus einem anderen Monitor leistet hier seit gestern seine Dienste ganz ohne derartige Probleme.... aber bis die abrauchen, ist es ja leider nur eine Frage der Zeit.


    Die einzige langfristige Lösung ist wohl, ganz auf Monitore mit anderen Zeilentrafos zu setzen, wie dem 1081 oder den frühen 1084 mit SCART-Anschluss. Die haben aber leider beide keinen Y/C-Eingang, wie man ihn z.B. für den C64 will.


    ...oder jemand kennt hier bessere Bezugsquellen für repro-Zeilentrafos...

    Was soll ich sagen...


    HR7506 sind die einzigen Ersatz-Zeilentrafos für 1084, die man noch bekommt.


    Der erste für nen 1084-P ist damals nach ein paar Monaten abgeraucht - der Monitor war genau so tot wie mit dem originalen.

    Der nächste fiebt sehr laut im Betrieb; der Ferritkern ist gerissen und wurde notdürftig zusammengefügt; deutliche Farbübergänge im Bild haben ein flackern/durchlaufende Zacken am Übergang.


    Jetzt einen für einen 1084S-P bestellt.... und die Pins haben einfach nicht gepasst. Die meisten Pins konnte man zurechtbiegen... nicht jedoch den Ground-Pin der Fokussiereinheit. Der ist sehr kurz und hat da kaum Spielraum... und hat mindestens um einen halben Centimeter abgewichen. Ich musste ihn ganz nach innen umbiegen und dann das abgeschnittene Bein einer Diode nach unten hin anlöten, um den Zeilentrafo verbaut zu bekommen. Durch die gebogenen Pins hat der Trafo beim Durchstecken auch an der Unterseite 3 der Pads weggedrückt... das musste ich dann auch noch reparieren (die Löcher waren zuvor perfekt freigelötet). Sowas macht man bei einem Hochspannungsteil eigentlich nur sehr ungern. Der Zeilentrafo hat auch eine andere Fokussiereinheit als die anderen, die ich zuvor bestellt hatte.



    Was ist da bitte mit der Qualität los? Testen die überhaupt, ob ihre Konstruktion passt? Alternativen gibts ja leider keine mehr :(

    Bei dem 8833 klingt das aber eher nach einem Defekt. Die einzelnen Varianten des 8833 (welche hast du?) sind baugleich mit den jeweiligen Varianten des Commodore 1081 bzw 1084 (nur die Gehäusefront unterscheidet sich) (ausgeschlossen natürlich die Daewoo-1084), und an denen kann ich bestätigen, dass der Anschluss eines C64 weder über Composite noch über Y/C Probleme macht.

    Für mich sieht das oben auf dem Trafo einfach nur wie Lack aus, der in diesen Mustern getrocknet ist. Schau mal nach, ob da wirklich der Kunststoff so geschmolzen ist, oder ob das nur der Lack ist.

    Unter "Kälte" ist hier einfaches Pusten zu verstehen - das reicht bereits für eine Änderung. Technisch gesehen ist das auch keine Kälte, jaja. Kein Kältespray. Unter Wärme ein einfacher Fön auf niedriger Stufe, sodass man sogar noch bequem die Hand in den Luftstrom halten kann. Ich rede hier also tatsächlich von ziemlich geringen Änderungen.


    ICs sind in der Umgebung keine, nur diskrete Dioden und Transistoren, sonst nur passives. Wenn ich den Videoencoder bzw die gesamte Hälfte auf dem Board, die zum Modulator gehört, erwärme, ändert sich nichts. Weder zum guten noch zum schlechten. Es liegt relativ eindeutig in dem Bereich um den D44C8.


    Der D44C8 wird übrigens ansich kaum warm, obwohl er an so einem großen Kühlblech hängt. Allerdings reicht bereits eine sehr geringe Erwärmung des Kühlblechs, um das Symptom zu verursachen.

    Das habe ich zwischenzeitlich bereits getan und damit den D44C8 Transistor (oder einer der Komponenten außenrum, aber das sind nur Widerstände und Kerkos) identifiziert. Wärme provoziert das Symptom, Kälte stoppt das Knacken. Ich habe dabei einzelne komponenten mit pappe voneinander abgeschirmt und nur einzelne erwärmt. Beim Erwärmen des D44C8 ODER einem der Kerkos davor trat das Problem auf, auch wenn abgeschirmt voneinander erwärmt, um zu vermeiden, dass die Wärme einfach zu anderen Komponenten durchdringt. Daher den D44C8 und auch die Komponenten außenrum alle gewechselt (2 Widerstände, 2 Kerkos, Centkram)... keine Änderung. Habe auch noch nie von kaputten Kerkos gehört, die keine MLCCs sind. Deshalb habe ich vermutet, dass das vielleicht einfach eine Eigenheit des MP2 ist und man damit gelebt hat? Aber dafür bräuchte ich jemand anderen, der mir das bestätigen kann.

    Es gibt wordpress.org (das kostenlose open source CMS und Blogsystem zum selber hosten) und wordpress.com (der blogging-service, für den man entweder zahlt oder werbung hat). Wordpress.com nutzt natürlich das wordpress.org CMS intern, aber ansonsten hat das eine mit dem anderen nicht viel zu tun.

    Nicht die Spule hat gefiept (wie denn auch, wenn sie auf einer Seite garnicht verbunden ist; die anderen beiden Lötverbindungen sorgen nur für mechanische Stabilität), sondern von woanders (Zeilentrafo, vermute ich) kam das fiepen, als die Spule nicht korrekt verbunden war.

    Sei doch so lieb, und lass das ab jetzt alles einen Techniker machen. Okay? :)

    Ich finde es spannend, wie du eher den Fehler beim Sound Alayzer und einem nicht erklärbaren Phänomen suchst, das einen 10 kHz Ton erzeugt, als die einfachere, offenbsichtliche Lösung zu akzeptieren.

    Die Lösung "es kommt aus dem Monitor" wurde ja abgetan mit "die 10 khz gibts nicht und kanns nicht geben, aus dem Monitor hört man nur die Zeilenfrequenz", obwohl ich dieses fiepen in ziemlich genau der Frequenz wie gesagt von meinem eigenen 1084 schonmal kannte. Aber egal, das macht so keinen Sinn, denke ich. Am besten schaut sich das der kompetente Techniker vor Ort an, und Florian kann uns danach berichten, woran es lag :)

    Mein 1084 hatte ein solches Fiepen von sich gegeben, nachdem an einer Spule in der Nähe der rückseitigen Potis eine Lötstelle gebrochen war, und allgemein lohnt es sich bei diesen alten Monitoren grundsätzlich, die mal auf gebrochene Lötstellen zu prüfen (schon allein wegen dem SCART-Anschluss beim 1081).

    Ja, ich weiß auch nicht genau, WAS passiert ist, aber es muss mit der Aufnahme und/oder Verwurstung (Downsampling) durch Youtube zu tun haben, da bin ich ziemlich sicher.

    Video von meinem 1081 gefilmt, auf youtube privat hochgeladen, 15 khz bleiben als solche hörbar erhalten (youtube hat die 44,1khz aufnahme sogar auf 48khz hochgesampled). ...womit youtube als ursache wohl rausfliegt, viel eher kommen die Aufnahmeeinstellungen in Frage.


    Allerdings kann man ja in der Frequenzanalyse vom Video die 15 khz AUCH noch sehen, weshalb die sampling rate ja eigentlich nur unter 32 khz gefallen sein kann.

    Soll ich noch mal mit irgendwas messen?

    Wenn du ein gutes Aufnahmegerät hast, kannst du ja ein solches probieren, und dann Frequenzanalyse am PC... aber das wird dir nicht weiterhelfen, sondern eher uns, bzw mir, da ich gern wissen will, woher der Ton aus deinem Youtube-Video kommt :D ...oder du kannst mit Sicherheit sagen, dass das Youtube Video genau so klingt wie die Realität - in dem Fall hat die Sound Analyzer App versagt, da da eindeutig laute 10kommanochwas khz sind, die man in Sound Analyzer nicht sieht. Kannst es auch mit einer Aufnahme-App auf dem Handy versuchen, die dich die sampling rate selbst einstellen lässt.