Posts by Markaine

    Als Übersicht gar nicht so schlecht: Wikipedia C65
    Specs des C65 (Commodore), sehr ausführlich: C64DX (=C65) SYSTEM SPECIFICATION


    aber der Mega65 geht da halt deutlich weiter, bei Auflösung und auch MHz – und da finde ich, wurde über das Ziel hinaus geschossen. .

    Der Mega65 bekommt einen C65 nativen Mode (3,5 MHz, VICIII Modes wie das Original usw.) und genau das übt einen Reiz auf mich aus, der nie erschienene letzte 8bit Rechner von Commodore, vielleicht mal verfügbar in Form des Mega65. Ich finde das einfach superspannend. Der Mega65 Mode mit all dem Firlefanz (50 MHz, hohe Auflösungen, erweiterte Spritefunktionen) hat für mich nichts mehr damit zu tun da bin ich voll bei dir @Retrofan, dieser Mode wird aber bestimmt auch seine Fans finden. Es hängt soviel davon ab was der Kasten nachher wirklich kosten wird und wieviele davon verkauft werden (und wann er denn erscheint).


    Der C65 hingegen bekam nur eine 8 Bit-CPU mit 3,5 Mhz zugebilligt. Damit hätte man ein paar nette Standbilder hinbekommen, aber keine flüssige Spielgraphik, die die erweiterten Fähigkeiten ausnutzen kann. Hinzukommt noch der für höhere Auflösungen extrem knappe Speicher von 128 kb und das lästige Banking. Anders gesagt: Für die angestrebte graphische Auflösung war der Rechner viel zu unterdimensioniert.

    Genau deswegen hat der C64 mit 0,98 MHz ja auch nur Standbilder. Der 4510 Prozessor hat zusätzliche Befehle um das RAM ziemlich einfach zu adressieren, außerdem ist der DMAagic da, Standbilder rum schieben muss also nicht die CPU machen...


    Auszug aus dem Link oben


    1.2. System Overview
    CPU -- Commodore CSG4510 running at 1.02 or 3.5 Mhz
    New instructions, including Rockwell and GTE extensions
    Memory Mapper supporting up to 1 Megabyte address space (der C65 hatte einen Erweiterungsschacht ganz ähnlich wie der Amiga 500)
    ...


    DMA -- Custom DMAgic controller chip built-in
    Absolute address access to entire 8MB system map
    including I/O devices, both ROM & RAM expansion ports.
    List-based DMA structures can be chained together
    Copy (up,down,invert), Fill, Swap, Mix (boolean Minterms)
    Hold, Modulus (window), Interrupt, and Resume modes,
    Block operations from 1 byte to 64K bytes
    DRQ handshaking for I/O devices
    Built-in support for (optional) expansion RAM controller


    Damit sind nette Dinge denkbar ;)

    Naja durch den DMagic mit integrierten Blitter geht mit dem C65 schon was, ich denke einiges mehr als mit einem C64, aber an einen Amiga reicht das nicht ran. Der native VIC III kann 128k RAM adressieren und hat 32K Color RAM, damit ist schon einiges mehr machbar als mit dem C64. Der Mega65 erhält noch weitere Spielereien, mehr Farben, höhere Auflösung, buntere Sprites... Was mich persönlich am meisten reizt ist der native C65 Modus. Ob mir das ausreicht einen Mega65 zuzulegen hängt vom Preis des Geräts ab.

    In der 64'er Ausgabe 10/86 / Sonderheft 31, gibt es einen 2-bit Digitizer nebst Software. Das Teil hatte ich früher mal, war ganz witzig, die Qualität aber (aus heutiger Sicht) fragwürdig. Ich denke man kann bessere Ergebnisse erzielen mit 4-8 bit Digis die man vom PC konvertiert.

    Ja der Preis wurde erhöht, der war bei 21 € + 9 € Versand. Ist jetzt eine neue Platinenrevision, bei meiner sind die Chips noch oben drauf und das Teil wird über einen Onlineshop verkauft.

    Wenn sich genug von dem Kasten verkaufen kann ich mir gut vorstellen das es Democompetitions geben wird die auf den C65 Modus mit 3,5 MHz gehen, das reizt doch viel mehr als mit 50 MHz Demos zu kreieren die dann aussehen wie Amigademos mit nem 68030...

    Ich habe in meinem alten Fundus von C64 Basteleien diese Platine gefunden. Wenn ich mich noch richtig erinnere ist es eine Statusanzeige die an die PLA angeschlossen wird. Das 7-Segment LED zeigte den Status von $01 und die LEDs haben noch etwas angezeigt an das ich mich nicht mehr erinnern kann. Leider habe ich mal die ICs herausgenommen und für irgendetwas anderes verwendet. Die Anschlusskennzeichnung am Flachbandkabel liest sich von oben nach unten: GA EX CH HI LO (ist etwas schwer zu entziffern). Ich glaube es war eine Bauanleitung aus der 64'er, ich habe mehrere Jahrgangsübersichten durchforstet und kann es einfach nicht finden. Es war eine verbesserte Variante von der View 64 (von Rößmöller: View 64, etwas runterscrollen da sind zwei Bilder). Vielleicht kann sich von Euch jemand erinnern aus welcher Zeitschrift das war, oder hat sogar so eine Platine und kann mir sagen welche ICs fehlen?


    Ich mag keine Disketten mehr benutzen, bei meinen Amigas habe ich das Disklaufwerk gegen ein Gotek ersetzt (mit entsprechenden Einbaurahmen ohne das Gehäuse zu beschädigen). Es wird bestimmt auch beim Mega65 eine Möglichkeit gefunden werden das 3,5" Laufwerk gegen ein Gotek zu ersetzen, dass würde ich bevorzugen.


    Wäre ein Fest für Gravenreuth (falls du den kennst). :D


    Pech nur dass das BKA in Österreich nichts zu vermelden hat. :D Ausserdem war das damals nicht strafbar (zumindest in AT) und ist sowieso schon verjährt. ;)

    Günter Freiherr von Gravenreuth beging 2010 Suizid, gibt sogar einen Wikipedia Eintrag über ihn, er wurde wegen mehrer Vergehen (Urkundenfälschung, Betrug und Untreue) mehrfach verurteilt dieser saubere Herr. Vor dem braucht niemand mehr Angst mehr haben :Peace

    Man kann einen Anwalt mit einer Recherche beauftragen um wirklich sicher zu gehen, das ist nicht unbezahlbar. Wenn man 20-30k investieren will, dann sind ein paar hunderter für einen Anwalt eine gut investierte Nebensache. Geschmacks- und Gebrauchsmusterschutz für solche Gegenstände muss stetig aktualisiert werden, sonst läuft das aus. Ich schätze mal nicht das dies durch einen der aktuellen Markeninhaber gemacht wurde. Sonst wären die nachproduzierten C64C Gehäuse (Dallas oder Pixelwizard/Icomp) oder THE64 nicht möglich gewesen.

    Das war ein tolles am Treffen am 05.01., den Sonntag (06.01.) konnte ich leider nicht. Es gab einiges an interessanter Hardware zu sehen, z. B. Atari Falcon, @andi6510 Testaufbau der in der Produktion für den FPGASID verwendet wird/wurde, Enterpreise 128 samt originaler Floppy, ein Micro Professer, C64 Brotkasten samt 1541 und Drucker MPS801, ein Amiga 500 mit vielen Erweiterungen (ACA500...), ein süßer Libretto100CT (wenn es den mal günstig wo gibt könnte ich mich glatt darin verlieben), ich hatte meinen Ultimate64 mit dabei. Es wurde gelacht, geredet, gefachsimpelt, geschraubt und repariert - vielen Dank allen Beteiligten und vor allem der Orga, das hat wirklich ganz viel Spaß gemacht. Und die Linsen mit Spätze und Saitenwürstle waren einfach sau lecker. :)