Posts by Creep

    Also im Retrobrew-Forum wurde ja Grant Searles FPGA CP/M Computer zum Einen weiterentwickelt, zum Anderen auch ein dedizierter Forth-Computer implementiert. Ich weiß jetzt nicht, ob der auf dem 6502 core basierte oder einen anderen enthielt. Auf jeden Fall gibt es dort eine größere Gemeinde dafür. Das Gerät nutzt allerdings SRAM, das müßte auf das SD-RAM interface umgesetzt werden. Das und die SD-Card Ansteuerung per ARM waren die Punkte, die mich schon beim Umsetzen der CP/M Variante aufgehalten haben. Ja, wahrscheinlich keine große Sache aber man muß sich erstmal damit beschäftigen...


    Rene

    Sehr interessant! Bei meiner wiederentdeckten Vorliebe für Z80-Rechner würde ich mich natürlich auf über diesen Core freuen. Die Website sieht ja vielversprechend aus. Da ich aber immer noch zu viele andere Baustellen für mich habe, werde ich mich aber erstmal nicht daran versuchen. Vor allem der CP/M Modus wäre mal interessant im Vergleich zum CPC6128. Obwohl es dafür wohl sinnvoller wäre, doch mal den Multicomp vollständig zu portieren.


    Rene

    Bestimmt nicht. Ich arbeite erstmal das Tutorial durch. Da hat das Umstellen auf 1024x768 ja auch funktioniert. Inzwischen hab ich mir noch einen CycloneII CP/M Computer gebastelt, nach G. Searle, und mach demnächst mal mit dem MiST weiter!

    Der MSX Core lief mit den getesteten paar Disketten bei mir jedenfalls schon recht gut. Interessant zum Thema fand ich auch diese Seite:


    http://www.z80.eu/msx2.html


    Das würde bedeuten, daß MSX2 und CP/M BIOS nahezu kompatibel sind und CP/M auf echten MSX2 Rechnern und auch auf dem PC Emulator läuft. Hat das schonmal jemand ausprobiert mit einem CP/M Diskimage? Sonst schau ich mir das mal an, hab aber im Moment noch zu viel anderes auf meiner TO DO Liste, und die Wochenenden sind zu kurz...

    Ich bin gerade auf diese sehr interessantan Seiten gestoßen:


    http://obsolescenceguaranteed.…nt-searles-multicomp.html


    und


    http://searle.hostei.com/grant/Multicomp/index.html


    Da ich dieses kleine Cyclone2 Board sowieso schon für meine ersten Gehversuche benutzt habe, werde ich das (wenn ich genug Zeit am Wochenende, im Urlaub, ... habe) auf jeden Fall mal ausprobieren.


    Wenn das funktioniert, sollte es doch nicht schwierig sein, es auch auf den MiST zu bringen, oder? Das wäre dann endlich ein CP/M Core mit der passenden Systemdisk.

    Der erste Versuch hat natürlich nicht funktioniert. Der modifizierte Core startet zwar problemlos, sobald ich das angepaßte mist_vhi starte verliert der Monitor aber das Signal. Das habe ich aber eigentlich auch erwartet. Ich denke, das hakt noch an den Clocks und Synchronisierungen. War halt nur ein schneller Test.

    Ich glaube, mein erstes Problem war nur, daß ich amiga_boot nicht gebuildet hatte und Quartus es vermißte. Jetzt hab ich mir endlich mal wieder ein Ubuntu aufgesetzt und konnte das assemblieren. Mit Quartus hab ich bis jetzt nur unter Windows gearbeitet. Aber ich denke, es ist wohl sinnvoller, die Cores unter Linux zu bauen. Dann paßt es auch mit den Makefiles. Aber dazu muß ich erstmal die Entwicklungsumgebung einrichten. Das ist ja bei Linux durchaus nicht plug&play, wenn teilweise Linuxversion und Umgebung aufeinander abgestimmt sein müssen. Ich hatte es am Wochenende mit Ubuntu 14 probiert aber das Script setzte glaube ich eine ältere Version voraus. Blöd, wenn man im Job vom Programmierer zum Powerpointclicker degeneriert...


    Ich hab den hier ausgecheckt:


    https://github.com/rkrajnc/minimig-mist.git


    Gruß, Rene

    Danke! Den mist_vhi.s hatte ich nicht vergessen. Ich bilde mir auch ein, halbwegs die Funktion verstanden zu haben. Solange man nicht die Farbtiefe ändert, sieht es zumindest für mich "halbwegs" einfach aus. Ich werde das jetzt am Wochenende mal ausprobieren. Und dann auf jeden Fall das komplette Tutorial durcharbeiten!

    Hallo,


    die Implementierung der Viking Graphikerweiterung zeigt ja schon, daß es recht einfach ist, dem ST im MiST auch andere Graphikauflösungen beizubringen. Am großen TFT Monitor sind die 1280x1024 natürlich auch ideal. An einem kleineren Monitor - und vor allem am 8" TFT in meinem Retro-Laptop - wären 1024x768 oder sogar 800x600 ideal.


    Ich habe mir mal die Implementierung im ST Core angesehen. Als FPGA Neuling versuche ich, die Funktionsweise zu verstehen und Modifikationen vorzunehmen. Deshalb meine Frage:


    Wenn ich erstmal auf der vorhandenen Viking Implementierung aufsetzen möchte, um eine andere Auflösung zu generieren, könnte ich dann einfach so vorgehen?


    Ziel: z.B. 1024x768 60Hz monochrom


    Timing dafür: 1024x768, 60Hz 65.000 1024 24 136 160 768 3 6 29


    - Anstelle des 128MHz Pixelclocks einen 65MHz erzeugen und in viking.v und video.v verwenden
    - Im viking.v die localparam für Auflösung und Timings anpassen
    - Im video.v einfach den 65 MHz Clock auch als OSD-Clock nutzen
    - Im video.v den 65 MHz Clock entsprechend auch bei der viking ganz unten eintragen
    - Im mist_vhi.s WIDTH und HEIGHT anpassen


    Oder stelle ich mir das jetzt zu einfach vor? Falls das so paßt, sollte man auf ähnliche Weise doch auch die Zahl der Bitplanes erhöhen können, oder?


    Gruß, Rene

    Ich habe mal das MiST Projekt ausgecheckt und testweise den ST-Core gebaut. Der war dann tatsächlich auch schonmal funktionsfähig. Für den Amiga minimig Core reicht Quartus allein nicht. Das sehe ich mir nochmal in Ruhe an, welche tool-chain da nötig ist. Ist der bei github eingecheckte die richtige Version oder sollte ich mir den noch woanders her holen? Aber das kann man sicher noch an anderer Stelle diskutieren. Sonst wird das hier zu sehr OT.


    Gruß, Rene

    Quote from MIST

    Ja, so habe ich es gemacht. Das lässt sich zum Beispiel ganz gut beim Scandoubler mit einbauen.


    Danke, hab die Stelle beim ST-Core im video.v gefunden. Dann wäre der nächste Schritt, zu versuchen, einen aktuellen Amiga-Core unmodifiziert zu bauen, die Logik des adjust zu verstehen und zuerst mal hartkodiert im Amiga Code die Auswirkungen zu testen. Ich brauche mehr Freizeit! :lol:

    Ja, ich hab natürlich das WIKI angesehen und auch in anderen Foren die Erfolgs- und Mißerfolgsberichte studiert. Leider bin ich bis jetzt nicht zum Ziel gekommen.
    Wenn ich noch andere SD-Karten in die Finger bekomme, werde ich die auch noch ausprobieren. Aber der CPC-Core scheint wohl recht wählerisch zu sein...

    Hallo,


    ich bekomme es auf keiner meiner SD-Karten hin, den CPC core lauffähig einzurichten. Ich habe schon 512MB, 4GB und 8GB ausprobiert. Das OSD läßt sich bedienen, der Screen jedoch sieht "seltsam" aus und hat keine Funktion.


    Könnte mir vielleicht jemand, der da eine funktionsfähige Kombination gefunden hat, eine eingerichtete SD-Card gegen Kostenerstattung zuschicken?
    Dann könnte ich mich vielleicht soch demnächst mal von meinem echten 6128 trennen. Vielleicht...


    Gruß, Rene

    Quote from MIST

    Ja, kann man, ist aber sicher nichts, was sehr schnell kommt, weil die Firmware und sämtliche Cores angepasst werden müssten.


    Das ist schade aber verständlich für eine dauerhafte und saubere Lösung.


    Wie ist es mit einer schnellen Lösung? Ist der Amiga-Core (egal welcher) als Quartus-Projekt frei verfügbar und könnte man dort einen einfachen horizontalen Shifter halbwegs simpel einbauen - mit ausprobierten, fest codierten Werten? Falls das geht, dann würde ich mir das zumindest einmal ansehen. Könnte man die Logik evtl. vom ST übernehmen, nur halt ohne Menüsteuerung mit festen Werten?


    Ich vermute, die Korrektur wird im FPGA direkt vor der Ansteuerung des VGA-Ausgangs eingebaut?

    Quote from MIST

    so einen Bildlageshifter kann man auch in die Cores einbauen. Der Atari ST hat das ja schon eine Weile. Muss ich mal machen ...


    Das wäre eine supertolle Sache! Ich habe zwar inzwischen einen 17" Benq-Monitor, der alle Formate und Frequenzen annimmt. Auf dem sieht auch der Amiga- und der C64-Core gut aus. Aber ich würde eben gern meinen "Retro-Laptop" mit dem 8" TFT nutzen, weil man den einfach mal schnell stand-alone mit ins Bett nehmen kann, um Monkey Island weiterzuspielen. Und ausgerechnet der Amiga-Core hat da eine so starke Verschiebung nach rechts, daß er unbenutzbar ist. Wenn ich den Einbau eines GBS8200 oder Shifters vermeiden könnte, wär ich überglücklich!


    Gruß, Rene

    Danke! Den werde ich mir auf jeden Fall ansehen. Vom Aufbau her bekommt man das ja schon auf eine kleine Lochrasterplatine. Zumindest zum Ausprobieren...

    Quote from MIST


    Whoa, coole Kiste :-)


    Hehe, heute kamen grad auch der kleine 2x3W Verstärker und die Einbaulautsprecher aus China. Die Kiste läuft ca. 2h mit Akku und hat auch noch ein Fach für Controller und SD-Karten. Vielleicht stelle ich sie mal hier ausführlicher vor. War eine schöne Bastelarbeit.

    Quote from MIST


    Das Problem ist, dass die ganzen Retro-Maschinen halt kein VGA-Signal erzeugt haben und wir da mit einem einfachen Scandoubler arbeiten. Das ist wirklich die Krux bei der Sache. Soll ja möglichst nah am Original sein und dann machen manche Bildschirme nicht mit. Und je mehr man am Signal tweakt und verformt, damit ein Bildschirm das kann, deskto eher hat man dafür Ruckeln und ähnliches beim Scrolling. Die perfekte Lösung gibt es leider nicht..


    Zusammenfassend kann man also sagen, daß es zur Zeit die beste Lösung ist, so ein China-EGA/VGA-Adapterboard wie das GBS8200 zwischenzuschalten, um mit allen Cores ein korrektes Bild zu haben? Heute bekomme ich zwar meinen neuen Benq-Monitor, der auch mit 16kHz zurechtkommt aber das behebt ja nicht mein Problem mit dem verschobenem Bildschirm des Amiga-Cores auf dem internen 8" Display. OK, das erhöht den Aufwand, beruhigt mich aber, wenn es derzeit keine bessere Lösung gibt.


    Gruß, Rene