Posts by Aut0mat3d

    kannst du auch so schreiben, dass man es versteht

    Was ist daran nicht zu verstehen?

    Es geht hier um Reflow Löten: http://docplayer.org/78174977-…ofile-und-loetfehler.html


    Das Temperaturprofil "das abgefahren wird" ist abhängig von der verwendeten Lotpaste und den Bauteilgrenzen/Herstellervorgaben - im Hobbybereich eher nicht einzuhalten.

    Spider1982 hatte nach der eingestellten Temperatur gefragt und ich habe versucht so gut wie geht eine Antwort zu liefern

    Eine von den Fünfen musste ich nachlöten (da war viel viel viel zu viel Paste am AVR), sonst alles Happy, kein Billboarding oder Kochen der Paste (wenn sie ordentlich Feuchtigkeit gezogen hätte), keine Kügelchen - alles happy.

    Gleich mit Firmware versehen, nächste Woche kommen dann die DIL Komponenten und das Testen dran.

    Das ist ein kleines Projekt für meinen Dienstgeber: Ein einfaches batteriebetriebenes Messsystem mit Messfühler zum Einrichten eines Maschinenteiles - zwei von den Dingern sind schon seit ein paar Jahren im Einsatz.

    So was gab es nirgends käuflich zu erwerben, der erste Prototyp mit konventionellen Mitteln war groß und teuer ;)

    Ich versuche halbwegs ein Reflow Profil abzufahren, habe da eine kleine Regelung eingebaut.

    Ist aber eher zusammengeschustert seitens Software.


    Preheat std auf 60°C,

    Nach Start aufheizen auf 110, eine Minute soaking,

    Rampe mit 3°C/s auf 185,

    Vollgas > 225, ab 210 laufen schon die 30 Sekunden Reflow.

    Ist die Zeit durch piepst das Ding und ich kühle manuell durch Öffnen der Klappe

    Das mit dem Potenzialausgleich musst mir Erklären wie man das macht??

    Die Dinger haben ja typischerweise einen Trafo verbaut und die Spitze des Lötkolbens sollte auch geerdet sein (hier gibt es verschiedene Glaubensrichtungen):
    Bei jedem China-Gerät (auch wenn CE drauf ist) öffne ich das Gerät und kontrolliere als Erstes ob der Schutzleiter/die Erdung auch ordentlich mit dem Eisenkern des Netztrafos verbunden ist.

    -je nach Ausführung (bei Trafo unbedingt) dann ggf noch Minus der Elektronik nullen (also mit Erdung verbinden), wenn nicht eh schon so ausgeführt.

    Dann Kolben anstecken und messen ob du einen Widerstand gegen Erdung messen kannst (hier sollten 100k schon genügen - ich verbinde direkt, also R<10 Ohm)


    Und zwar aus zwei Gründen:

    Einerseits will ich dass ESD abgeleitet wird, andererseits gibt mir das eine zusätzliche Chance im Fehlerfall (wenn die Isolierung des Trafos und die Isolierung des Heizelementes versagen kann so immer noch der Fehlerstromschutzschalter sicher auslösen ohne dass Fehlerstrom über meinen Körper fließen muss)


    Die Qualität der Lötspitzen kann man ja nur abschätzen (oder Probekäufe machen) - ich würde unbedingt Spitzen für bleifreies Löten verwenden - die sind speziell beschichtet und/oder aus höherwertigem Material.

    Da gibt es Sets mit verschiedenen Spitzen für wenig Geld - ich verwende hier eine keilförmige mit 0,8mm an der langen Kante - haben einen schwarz beschichteten Grundkörper

    Dazu einen Drahtwaschel (so ein Metallknäuel) zum Abstreifen, Tipy Lötspitzenreiniger, Amtech Flussmittel, einen Stannol Flussmittelstift, Isopropylalkohol zum Reinigen und eher teure Entlötsauglitze.

    Lötzinn mit DM 0,8mm (PB: Stannol S-Sn 60, PB40, Bleifrei: Felder ISO-Core "RA" S-Sn99Cu1 mit 2,5% Flussmittelanteil)


    Viele denken ja bei SMD braucht man superfeine Spitzen, ganz dünnes Lot und wenig Leistung, und das mag ja fallweise passen/zutrefffen.

    Wenn man irgendwann (ich bin kein Profi) aber den Dreh soweit raus hat dass man die Kohäsion des flüssigen Lotes ausnutzen kann dann wird es ziemlich einfach.

    Hier ein Video, wo man schön den Schmäh mit der Kohäsion sieht:


    Für 805 aufwärts und bei kleinen Stückzahlen spare ich mir den Stencil für die ersten Prototypen, wenns mehr wird lasse ich bestücken.

    Weiß ich dass ich händisch löten muss helfe ich mir inzwischen mit etwas größeren Pads bei Bedarf - da muss man dann fallweise aufpassen wenn man in Serie geht.

    Hatte hier letztens bei 25 Platinen immer wieder Kurzschlüsse an einem SMD 7-Segment Display (10% der Platinen) da durch die großen Pads einfach zu viel Paste aufgetragen wurde.


    Nachtrag zum Paste auftragen wenn mit Stencil gearbeitet wird:

    Die Stencils gibt es in verschiedenen Dicken - das macht schon mal den Großteil der Dicke Paste aus. Dann kommt es noch auf das Rakeln (das Duchrdrücken der Paste auf die Pads) an.

    Ich durfte vor drei Jarhen eine professionelle Fertigung besichtigen wo mit Stencils gearbeitet wird. - hier wird fallweise 2x gerakelt um höhere Dicken zu erreichen.

    Das ist auch hier der Fall, musst du (weil schlecht verteilt) 2x mit der Kreditkarte drüber wird es dicker.

    Viel Übung (und hier bin ich noch weit weg vom Meister) und die passende Paste sind hier wichtig.

    Die Pasten gibt es ja in verschiedensten Ausführungen, das fängt bei der Zusammensetzung und dem Flussmittelanteil an und hört bei der Korngröße auf (Durchmesser der Lotkügelchen).

    Dann kommt noch das (vom Zinn und den Komponenten) abhängige Reflow-Profil (also die Temperaturkurve die abgefahren wird), und das kann man im leistbaren Bereich ja eher nur grob abfahren - das fängt bei der Temperaturverteilung im Ofen an und hört bei der kleinen thermischen Masse auf.
    Einfache Lösungen arbeiten ja mit IR-Strahlern, das bietet eine gute Heizleistung und brauchbare Verteilung, leider spielt da die Farbe der Komponenten mit rein und.....


    ich schreibe schon wieder Romane, sorry

    Ich hab mir einen Reflow Ofen aus einem Brötchenaufblähofen gebaut.

    Funktioniert OK, das Aufbringen der Paste und das Handling ist aber auch nicht ohne.

    Drum mach ich Kleinigkeiten und noch lötbares gerne mit der Hand.


    Die Tage mach ich ein paar Platinen mit Stencil und im Reflow, stelle gerne ein paar Bilder ein.


    So einen China Doppelkracher hab ich hier schon einige Jahre im Einsatz, und es geht ganz gut damit.

    Ist halt kein Weller.


    Wichtig ist den Potentialausgleich(Erdung) zu kontrollieren und ggf zu verbessern, Lötkolben zu kalibrieren (da gibt es Thermometer für) und höherwertige Spitzen dazu zu kaufen.


    Selbst verwende ich aus Faulheit fast nur keilförmige Spitzen

    Für den Hobbybereich ist die Heissluft Station sicher ausreichend, wober das alles mit etwas Übung per Hand geht.

    Gib mal ordentlich Flussmittel auf die Pins und ziehe die gereinugte Spitze des Lötkolbens aussen (nur leicht die Beinchen berühren) quer vorbei.

    Mit übung wird das schön sauber

    Also am KÜK haste üblicherweise NH Sicherungen und im Zählerkasten Neozed vor den Fehlerstromschutzschaltern verbaut.

    Beides Schmelzsicherungen.

    Dann erst Automaten (Leitungsschutzschalter).


    Ist alles korrekt dimensioniert fällt im Fehlerfall auch (fast) immer nur der rückstellbare LS

    Bei jedem Kurzschluss bekommt die Schmelzsicherung einen kurzen "Stoß" - ein Quäntchen Hitze ab.

    Je nach Dimensionierung und Installation wird das Metallbändchen der Schmelzsicherung dann halt müde und verrichtet ihren Dienst.


    Das hab ich einmal sogar mit einer durchbrennenden 60W Glühbirne erlebt

    Je nach Implementierung und Umfeld (Störungen) ergibt sich die Latenz.

    Mit Frequency Hopping kannst du bei zwei Geräten mit ca 10 ms netto rechnen. (nrf24 und 250mbits)

    Die Implementierung ist nicht so ohne aber eine spannende Angelegenheit.


    Wäre ein cooles Projekt, drucke gerade Competition Pro Gehäuse (für Arcade Sticks), da musste man gucken ob und wie man da noch die Elektronik, Akku und Ladeelektronik unterbringt.

    Es geht voran, habe heute Nacht Bilder der ersten bestückten Platine zur Freigabe erhalten.

    Die Spannung steigt meinerseits (ob ich den Step Down für die 5V richtig dimensioniert habe) ;)

    -hatte mich vor einigen Jahren mal mit Step Down Wandlern beschäftigt und ich bin verblüfft was sich da in der Zwischenzeit seitens Effizienz getan hat (Bauteile werden kleiner, Übertragungsfrequenzen und Anforderungen an die Induktivität + Kapazitäten höher,....)


    Alles an SMD ist also vorbestückt, bleibt nur noch alles an DIL zu löten. Hier hab ich mich bemüht möglichst viel an Freiraum zu den umliegenden Leiterbahnen/Masseflächen zu schaffen, bzw wo es ging die Leiterbahnen an der Oberseite zu führen wo man mit dem Lötkolben gar nicht ran kann.


    Falls sich jemand wundert:

    die gefrästen Slots sind ein Versuch etwas an Wärme von den Kondensatoren weg zu bekommen - keine Ahnung ob das irgendwas bringt, aber die Hardware soll ja so lange wie möglich laufen ;)


    Anbei zwei Bilder von der ersten Platine:

    Adapterboard_TOP_Pre-Run.jpg    Adapterboard_BOT_Pre-Run.jpg

    Gibt es schon eine Preisvorstellung?

    Ich hab mal drüber kalkuliert - hänge das als Excel an:

    Platinen kommen von PCBway, Material von RS Components, Conrad, einem Amazon-Händler und drei Ebay-Händlern.

    Mit eingerechnet hab ich einen Aufschlag um die Prototypen (Extension Board ist jetzt ja schon der dritte Anlauf), im besten Fall komme ich auf eine schwarze Null und hab ein Set hier für mich.


    Bei den DB9 Buchsen kann es eventuell noch etwas günstiger werden, hier muß ich noch ausprobieren ob ich günstige (mit verschraubtem Blech) nehmen kann - hier will ich die std. Schrauben durch M2,5*8mm Senkkopf ersetzen - das sollte sich eigentich ausgehen und formschön bleiben. Mal sehen.


    Sobald ich hier alles habe und auch alles geprüft ist kalkuliere ich nochmal drüber.

    -Soll ja fair bleiben - lieber am Ende etwas günstiger als von Haus aus in der Miese..


    Adapterboard:

    Sideboard:

    Preise Teilesatz: US$ EUR
    Alternativer Schalter 75,00 63,00
    99% Original Schalter 81,00 68,00




    Preise Teilesatz: US$ EUR
    Ohne Arduino 49,00 41,00
    Mit Arduino 58,00 49,00



    Versandkosten/Shipping: US$ EUR

    Österreich
    5,00 Hermes
    Deutschland
    10,00 Hermes
    Europe (Non-EU)
    15,00 Post (Paket, versichert)

    Ja, das Adapterboard lasse ich vorbestücken und ich könnte sonst den Spannungswandler nicht implementieren.

    Alles verdrahtet wäre ein viel zu großer Aufwand.


    Beim Sideboard ginge es, die paar Widerstände löte ich bei den ersten Boards händisch,sollte die Nachfrage groß genug sein (denke mal nicht), dann lass ich auch vorbestücken.


    Die DIL Komponenten (Pinheader, Schalter, Arduino) sind dann im Kit eh selbst zu Löten.


    Platinen sind schon in Fertigung, Kann sich nur noch um Wochen handeln ;)

    Gestern hab ich mal 5 Boards mit dem neuen korrigierten Design bestellt.

    Dazu auch noch Platinen für das Sideboard, das soll folgendes können:


    • 3 USB-A Buchsen über kurze USB Kabel am Pi angeschlossen, am Sideboard über Lötverbindungen
    • 5 Tasten (USB Joystick) welche am BMC64 dann frei konfigurierbar sind - hier will ich Reset, Warp, Cartridge Taste usw nutzen, zusätzlich hab ich Lötanschlüsse für extene/eigene Tasten vorgesehen
    • 4x Analogeingang (die Pins von den DB9 Buchsen) - aktuell sieht das nocht nicht gerade gut in BMC64 aus seitens Skalierung und Werten - kann sein dass ich hier noch Änderungen von Randy bekomme - mal auf seine Antwort warten, im Moment also ohne Funktion
    • Spannungsteiler Analogeingänge ist über Widerstände parametrierbar: 470k (original) oder 10k (alternative) - vieleicht für Eigenbauten von Nutzen
    • Ein Pinheader für Leds, mit Vorwiderstand 440 oder 220 Ohm (über Jumper parametrierbar) - da sollte viel an LEDs mit funktionieren, bspw. rot, grün, blau
    • Für die beiden mir bekannten Varianten des Arduino Pro-Micro hab ich die entsprechenden Footprints berücksichtigt, die lassen sich also einfach 1:1 auflöten
    • Firmware (keine Raketentechnik) wird dann open Source

    Das Ganze wird im linken Bereich des original Gehäuses mit zwei Schrauben befestigt, die Taster und Buchsen nutzen dann den Userport und Cassette-Port


    Sideboard_Board-Render1.png


    Ich hoffe ich hab mich nicht vermessen - hier hab ich halt nur einen C64C zur Verfügung, ein Brotkasten hat es leider nie bis zu mir geschaft, auf den durfte ich mit 15 Lenzen immer nur neidisch hin gucken ;)



    Seitens DB9 Male Buchsen bin ich am Überlegen ob ich nicht eine Alternative zu den aktuell gewählten in Betracht ziehe:

    Ich hab hier viele Buchsen rumliegen die relativ günstig waren aber die Metallführung nicht vernietet haben (also die std. Type mit den klassischen DB9-Verschraubungen).

    Hier werde ich mir wohl Senkkopfschrauben m2,5x8 samt Muttern bestellen und damit das Metall befestigen - ich hoffe das passt auch mit der Blende beim Brotkasten, hier beim C64C kein Problem.


    Platinen und Material bestelle ich bei PCBWay, Komponenten bei LCSC, RS Components, und Conrad, ein paar Dinge dann noch über Ebay und Amazon - ich komme hier auf 6-7 Lieferanten wenn ich ganze Kits weitergeben will.


    Anbei noch die Schaltpläne, Schaltplan Adapterboard wurde noch etwas abgeändert.

    Grüß Euch!

    Vor gut einem Jahr bin ich auf das BMC64 von Randy Rossi gestoßen und war hin und weg.

    Nach einiger Rücksprache mit Randy ist über die Zeit ein kleines Hardware-Projekt gewachsen, und ich bin kurz vor der Bestellung der (hoffentlich) finalen Prototypen.


    Es gibt ja schon mindestens zwei Adapterboards um einen Raspberry Pi in einem original C64 Gehäuse mit klassischen Joysticks und original Tastatur zu betreiben.

    Leider ist da kein Schutz der Ports des Raspberry vorgesehen, es gibt keine einfache Möglichkeit Paddles zu nutzen und ich wollte die Spannungsregelung für die 5V auch mit auf der Platine haben.


    Working Proto1 Top View.jpegBoard-Render_Top.png


    Unterschiede/Neuerungen zu bekannten Boards:

    • Die Joysticks werden über geschützte Porttreiber geführt, Joysticks mit bspw. Dauerfeuer (QuickShot II Turbo) funktionieren
    • Die Analogpins PotX und PotY der Joystickports sind auf einen eigenen Pinheader geführt (hier will ich über ein Sideboard mit Pro Micro einen USB Joystick für VICE bereitstellen - ungetestet)
    • Raspberry Pi kann direkt auf das Board mit 5-8mm Distanzen montiert werden (bei 8mm hat unter dem Pi noch eine Micro-SD Verlängerung Platz)
    • HDMI- Port ist schön von aussen zugängig
    • Später will ich noch ein USB Breakout Board machen um die USB Ports des Pi nach aussen zu führen
    • Versorgung über externes 12V Netzteil und Rundbuchse, Step-Down Wandler für 5.1V onboard (noch ungetestet, am Prototypen ist noch ein Linearregler verbaut)
    • Als Schalter kann ein T80-R (fast wie Original) oder ein billig Schiebeschalter verbaut werden
    • Step Down Wandler für 5.1V und max. 2,5A onboard und max. 15V Eingangsspannung (ungetestet)

    Die Versorgung des Raspberry kann über mehrere Arten erfolgen:

    1. über USB am Raspberry, das Adapterboard wird dann über den Pi versorgt - hier könnte man dann auf Step Down Wandler, Schalter usw verzichten (Minimallösung)
    2. über eine optionale USB-Buchse am Adapterboard oder über eine Platinenklemme
    3. über die GPIO-Pins (hier hab ich eine Brücke vorgesehen), hier ist zu beachten dass dadurch die Sicherung am Raspberry Pi ausser Funktion gesetzt wird.


    Ich hänge euch hier mal ein paar Bilder und das Schematic an und bin gespannt was ihr zu dem Konzept meint.

    ps: an einem der Bilder sieht man den (inzwischen korrigierten) Versatz der Joyports des aktuellen Prototypen - ist ja erst der zweite Lauf ;)

    lg, Rainer