Posts by cproell

    Ich tropf meistens einen Tropfen Sekundenkleber rein und wenn der hart ist, mit einem kleinen Bohrer ein Loch rein, dann Schraube rein. Hält.

    Alternativ hab ich auch schon gesehen, dass man "baking soda" (bei uns Natron) reinstreut und dann einen Tropfen Sekundenkleber dazu gibt. Mit der Methode soll man vieles reparieren können. Hab ich selber noch nicht versucht. Gibt aber einige Videos davon - ich glaub Jan Beta hat das schon mal versucht und Tech Tangents hat auf die Weise mal die Frontklappe eines Commodore Monitors wieder repariert. Scheint also gut zu sein.

    Mein Verdacht hat sich bestätigt: der NE556 war schuld! Der hat so dermaßen ins System "zurückgeschossen" dass man echt alles hätte vermuten können. Alten rausgeschmissen, Sockel rein, neuen NE556 rein und die Demos laufen bisher stabil. Ich lass den mal über Nacht laufen, wenn der morgen noch läuft ist das Board gerettet :thumbsup: (ausser einer der verbliebenen MT-RAMs gibt zwischendrin den Geist auf - sind ja noch 5 drin). Auch die Signale mit dem Logiktester gemessen, da ist jetzt alles sauber und stabil, nix mehr mit Pulsieren :)

    Der alte NE556 ist einer der "Grauen", die scheinen öfter Probleme zu machen, wie ich so rausgegoogelt hab. Also für alle die Probleme beim Starten und/oder Resetten haben, und den grauen NE drin haben -> checkt den mal :thumbup: (U27, PIN 8 und 9 müssen sich gegenseitig verhalten beim Reset).

    Kondensatoren hab ich keine mehr gewechselt, da hab ich bisher eigentlich gute Erfahrungen gemacht. So schnell gehen die nicht kaputt (ausser es ist eine miese (billig) Charge, die mit der Zeit platzen und auslaufen).

    Ich seh das ziemlich ähnlich, wobei ich hier unterscheide zwischen Software die ich wirklich täglich nutze oder Software die ich nur 1-2x im Monat brauche. Beispiel 1Password. Den nutz ich nicht nur privat sondern auch beruflich. Und zwar täglich. Hier zahl ich gern das Abo (gut, in dem Fall zahl ich das 1x im Jahr - monatlich wäre auch möglich). Da will ich auch dass die Entwickler weiterarbeiten und das Tool verbessern und weiterentwickeln - eben auch auf Grund der sich ständig wechselnden Technologien dahinter. Gibt dazu sicher noch weitere Beispiele.

    Aber bei recht "banalen" Tools, da haut's mir manchmal echt den Vogel raus. Beispiel: Tracking App für Pakete. Nutz ich nicht oft. Beim letzten Update haben die angekündigt auf ein Abo Modell umzusteigen. Denen hab ich (virtuell) den dicken Mittelfinger und ein großes "F*U*" gezeigt (nicht wirklich). App gelöscht und stattdessen die Apps der Paketdienste selber genutzt (hab ich zwar nun mehr Apps, dafür aber kostenlos). Hier wäre mir ein Modell lieber, das zwischen dem "einfachen" User und einem Power-User unterscheidet. Der Privatuser kann sich die App für kleinen Preis kaufen, hat vielleicht ein paar Funktionen weniger oder ist auf eine gewisse "Menge" (z. B. Pakete pro Monat) beschränkt, und bekommt auch nur Updates für diese Major-Version (das nächste Große Update muss er halt wieder bezahlen). Die Power-User bekommen alles freigeschalten, inkl. allen Major-Versionen und können per Abo zahlen. So wär das vollkommen ok.

    Ich hab jetzt mal C91 und C92 durch neue ersetzt. Brachte einerseits Besserung, andererseits auch nicht. Der Reset ist gefühlt "stabiler", das Board startet jetzt besser. Allerdings stürzt das Board bei den Demos zu 99% ab (meist kurz nach dem Start, mal erst später). Mit dem Logiktester kann ich erkennen, dass der Reset dann wieder pulsiert, aber langsamer. Ist im Endeffekt so, als würde alle halbe Sekunde ein Reset ausgelöst. So kann das System natürlich nicht starten.

    Ich werde jetzt erstmal alle Kondensatoren austausche, muss dazu aber erst nachbestellen, hab nicht alle Werte da. Vielleicht hilft das etwas.

    Ich brauch mal Hilfe von den 128er Experten.

    Situation: 2 C128 Boards (vom flachen C128), beide haben ziemlich ähnliches Verhalten. Aber erst mal zum ersten Board, beim zweiten warte ich noch auf Ersatzteile. Das Board startet etwa 50:50, meine bisherigen Diagnosen und Vermutungen gehen Richtung Reset-Kreis.

    Wenn das Board mal läuft, dann läuft es. Ich hab schon diverse Demos stundenlang laufen lassen, keine Probleme. Ein Überhitzungsproblem scheint es also nicht zu sein. Sobald ich aber Reset betätige (oder Aus- und wieder einschalte), startet das Board meist nicht gleich (ab und zu aber ohne Probleme).

    Logiktester an U63 (Pin 8), Z80 (PIN 26) und CPU (PIN 40) zeigt korrektes Verhalten beim Reset. Aber, und das wundert mich etwas, habe ich bei einem "hängenden" Reset an U63 (PIN 9) und Z80 (PIN 25) ein "pulsieren" - statt dem Wechsel von Hi -> Lo und umgekehrt. In dem Zustand hab ich entweder ein schwarzes Bild oder einen farbigen Hintergrund (weiß, rosa, blau, ...) oder auch Zeichensalat. Ich hab daher den Verdacht, dass irgendwas im Reset-Kreis nicht richtig "schaltet".

    Was kann das sein?

    - Wackelkontakt im Einschalter oder Reset-Taster?

    - Kondensatoren? (die hab ich noch eher im Verdacht)

    - ???

    Was ich bisher auch überprüft habe:

    - VIC -> in Ordnung, sonst hätte ich kein Bild usw.

    - VDC -> funktioniert auch, ich hab sauberen 80 Zeichen Modus

    - Z80 -> funktioniert ebenfalls, CPM bootet und läuft

    - CPU -> tut auch ihren Dienst

    - RAM -> es sind/waren zwar MTs drauf, aber die defekten habe ich getauscht, der Rest ist ok -> Cross Überprüfung durch Widerstandsumschaltung: alle RAMs ok

    - MMU -> die scheint soweit auch ok zu sein

    - PLA -> ist wohl auch ok (hab ja gehört dass die PLA beim 128er extrem stabil ist und kaum ausfällt)

    - ROMs -> da war ein defektes Kernal ROM drin, ist aber getauscht. Der Rest ist ok (hab alle mal ausgelesen und mit den Binaries aus dem Netz verglichen, 1:1 Übereinstimmung)

    - Logik Chips -> soweit keine Auffälligkeiten gefunden

    - Adress- und Datenbus -> selbst beim hängenden Reset ist Aktivität da

    - Tests mit FC3 und EF3 Cartridges zeigen auch keine Auffälligkeiten

    - Spannungen: passen (4,93V und 11,8V - im Grunde fast perfekt)

    - SID -> tönt wie eh und je

    Hat jemand noch Ideen?

    Danke und Gruß

    Chris

    Dass die FB mit den IP-Adressen macht was sie will, kenn ich leider auch zu gut :( Wenn man nicht von Anfang an in der FB die MAC Adresse des Pi einträgt (mit der gewünschten IP), dann gilt erstmal das, was der DHCP Server der FB vergibt - und das ist meistens nicht was man will. Ich hatte viel zu oft Probleme damit, die IP auf eine feste IP umzustellen, die FB verweigerte das. Erst nach einem Neustart der Box klappte das. AVM hat in der Hinsicht leider schlampige Arbeit geleistet.

    Du könntest noch auf dem Pi-Hole einen DHCP Server aktivieren (glaub ich hat Pi-Hole sogar schon drin), den in der FritzBox abschalten, und die meisten Probleme sollten weg sein. Die FB wäre dann ein reines Gateway. Ist sicher einen Versuch wert.
    Parameter wären im DHCP folgende einzustellen -> DNS: IP des Pi-Hole, Gateway die FB, DHCP -> Pi-Hole.

    Ah ja die FritzBox. An die hab ich jetzt nicht gedacht, aber stimmt, die kann manchmal schon über sich stolpern und sehr seltsame Dinge machen. Mir fällt auch wieder ein, nachdem ich das mit dem "no host to route" gelesen hab, dass ich mal dasselbe Problem hatte. Neustart der Box und alles lief wieder. DNS ist bei AVM durchaus ein Thema... die FB an sich ist ja schon ein tolles Teil, aber bei DNS verkackt AVM. Daher lass ich die DNS Geschichten von einem eigenen DNS Server machen, der nebenbei auch Pi-Hole zur Verfügung stellt. Gibt's auch für Pi's :) Vielleicht ist das ne Überlegung wert, bevor du die FB wirklich rauswirfst.

    Schon sehr seltsam. Ich bin seit ca. 20 Jahren mit Linux unterwegs und hatte nur in den Anfangszeiten, als WLAN so richtig in Schwung kam, Probleme. Seit einigen Jahren läuft das bei mir aber richtig stabil. Selbst mit den Raspi 1 und 2 mit USB WLAN Sticks hatte ich nie Probleme (ausser es war ein "Exot" dabei, bei dem man erst den Treiber manuell installieren musste). Beim Pi3 lief auch alles von Anfang an perfekt.

    Ich kann mir vorstellen - da die Pi's nur 2,4GHz können - dass es an einem "überlasteten" Netz liegt. Die FritzBox kann dir schön anzeigen, welche Kanäle reichlich benutzt werden. Es hilft dann meistens schon, das 2,4GHz WLAN auf einen festen Kanal zu stellen, der noch frei ist bzw. sehr wenig benutzt wird. Hast du das schon getestet?

    Ja das stimmt, einige Module bringen eigenen Speicher oder sonstige Erweiterungen mit. Kein Wunder, die 2600 hat nur 128 Bytes(!) RAM zur Verfügung (eine SMS oder ein Tweet hat/haben mehr "Speicher" ;) ) Das dürften aber nicht allzu viele sein. Die meisten ROMs dürften Standard sein, hab mich aber ehrlich gesagt damit noch nicht so richtig beschäftigt.

    Links oder ähnliches hab ich im Moment nicht auf Lager, ich hab einfach Google gefragt, in vielen Foren kommt man dann meistens auf gute Links und weitere Informationen. Meist sogar sehr tief :)

    Das mit den Schlägen kenn ich auch, nur ist das auf Dauer nicht förderlich ;) Meistens liegt so ein Fehler an einer gebrochenen Lötstelle oder einem Bauteil das so langsam die Grätsche macht.

    Ui, die Röhre ist ja echt retro, und schön :)

    Ja, diese Hochzüchtung der Amigas finde ich schon fast übertrieben, das ist ja schon fast kein Amiga mehr.

    Brennen von ROMs ist relativ einfach, und wenn du einen Brenner wie den TL866 hast, geht das easy. Schau einfach mal Please login to see this media element. an. Gibt bestimmt tausende solcher Videos ;)

    Ohne die modernen Erweiterungen könnte man mit den alten Konsolen nicht mehr viel oder nur begrenzt was anfangen. Viele moderne Fernseher können mit den RF-Signal schon kaum mehr was anfangen, und alte Röhrenfernseher sind auch schon am aussterben. Bleibt also nur der Umweg über die Erweiterungen. Einige User sind zwar recht "streng" und wollen den Urzustand erhalten, ich bin aber den modernen Erweiterungen nicht abgeneigt. Am Ende steht der Spass für mich im Vordergrund, und da darf moderne Technik ruhig seinen Beitrag dazu leisten :)

    Eine Auswurftaste hatten die nie, einfach reinstecken und am Ende wieder rausziehen.

    Was die Kontakte angeht: die reinigt man am besten mit einem Radiergummi und Isopropylalkohol. Man kann auch einen Glasfaserstift nehmen, wobei hier viele davon abraten. Bei ganz harten Korrosionen hilft der aber schon mal, sollte man aber nicht zu oft machen. Bei den Kontakten im Slot hilft meistens eine alte Kreditkarte (oder ähnliches) um das man ein dünnes Tuch wickelt (sollte schon Stoff sein, ein Papiertuch fasert meistens ab und dann hat man das Glück und muss die Fetzen rausholen), das mit Isopropylalkohol tränkt und vorsichtig in den Slot rein und rausschiebt. Kontaktspray hilft meistens auch. Nur sollte man nicht mit einem spitzen scharfen Gegenstand wie einem Schraubenzieher rangehen.

    Ein kaputtes Eprom hatte zwar noch nie, aber es kommt durchaus vor dass eines kaputt geht. Dann kann man ein neues Eprom gleicher Bauart nehmen und das bebrennen und austauschen. Das ist klein Problem.

    Alternativ empfehle ich ein Harmony Encore Cartridge. Das wird mit einer SD Karte bestückt, auf die man seine Spiele kopiert und dann per Menü startet. Gibt's bei Please login to see this link. Die Lieferung dauert zwar etwas, weil das Teil aus den USA kommt, aber ist wirklich ein geiles Stück Hardware :)

    Die 2600jr ist in der Hinsicht ziemlich simpel. Kondensatoren oder sowas braucht man da nicht tauschen. Bei meiner - die ich seit meiner Kindheit behalten habe - ist fast alles noch im Urzustand. Die einzige Veränderung ist ein S-Video Mod. Das Netzteil habe ich aber sicherheitshalber gegen ein neues ausgetauscht. Die bekommt man schon fast nachgeschmissen. Wichtig: auf die Polung achten!