Posts by dl1av

    Reinigungsdiskette....neee du, das werden viele bestätigen, da machste meist schlimmer mit als du damit sauber machen willst.Bring das laufwerk lieber mit und ich reinige dir die Köpfe vernünftig und schmiere die mechanik, hab eh mein Bastelzeug wegen nem umbau dabei und isopropanol und geeignete schmiermittel genuch :)

    Ich bringe Videospray und Entmagenetisierdrossel mit. Damit hab ich bisher alles mit "Magnetkopf" sauber bekommen.

    Irgendjemand hat mir mal gesagt, dass das am CPU-Reset liegt. Hab ich bei meinem VC20 auch.


    Die CPU wird über eine Schaltung mit einem Timing-Elko beim Einschalten, während sich die Spannungen aufbauen, auf Reset gezogen.


    Mit den Jahren verändert sich dieser Elko und die Zeiten werden immer länger. Ist also eher ein Schönheitsfehler und nicht unmittelbar kritisch.


    Viele Grüße
    -stefan

    Anfang der 80er gab es auch gelegentlich in den USA und Japan leere PC-Boards zum Selbstbestücken.


    Hab das hier allerdings nie gesehen, nur in ein paar alten Anzeigen in der Kilobaud. Wir haben so nur unsere Apples gebaut.

    Buch gefunden.


    Du hattest recht, es ist tatsächlich ein Verweis auf Fa. David Computer im Impressum enthalten.


    Ansonsten steht zur Technik nicht viel drin. Haufenweise Beschreibungen, wie man bei den möglichen Druckern den Papiertransport bewältigt und eine kurze Beschreibung der Betriebssystembefehle samt Hinweis darauf, dass im OS anscheinend eine Cobol-Programmierumgebung enthalten ist. Leider keine Bilder.


    Ich mein, wenn du Lust hast, könnte ich nochmal versuchen, den Opa ausfindig zu machen, die Kontaktdaten hab ich neulich noch in meiner Schreibtischecke gefunden.. Du müsstest dir das ganze Zeug selbst abholen. Ich habe wirklich (leider) keinen Platz dafür, ich könnte nur ein paar ausgewählte Sachen sichern.

    Klar, das kann natürlich sein. Ich hatte das mit den Bit-Slicern nur vermutet, weil das bei vielen ähnlichen Geräten so mit den AMD-Prozessoren gemacht wurde.


    Für die Eritron-Rechner fehlen mir jegliche schriftliche Informationen und ich habe nur mal eine halbe Stunde über den ganzen Trödel drübergeschaut. Da der Typ nicht mehr erreichbar war, hatte ich das als Projekt abgehakt.

    Hier geht es eigentlich um einen Eritron-Rechner. Ist diese Kiste von David-Computer ein Nachbau? Ich habe mir jetzt erstmal nicht alle verlinkten Texte angesehen.


    Es gab in den 60ern und 70ern so einige kleine Herstellerfirmen für eigene Computer in Deutschland. Dies waren entweder wirklich Eigenentwicklungen oder aber (illegale?) Nachbauten von Geräten der grossen Hersteller. Damals gab es noch keine hoch-spezialisierten ICs und jeder, der Eurokarten bestücken konnte und die in einen 19zoll-Einschub setzte, konnte Computer bauen, sofern er denn wusste, wie das geht und was er dafür braucht.


    Mir fällt z.B.die kleine Firma Wagner-Computer aus Berlin ein. Als Schüler hatte ich (leider) einen WAC12 von 1970, der anscheinend ein Nachbau eines Telefunken-Steuerrechners aus den 60ern war. Leider deswegen, weil ich ihn in meiner Zerlegungs- und Experimentierphase von ursprünglich funktionsfähig zu "Mülltonne voll Bauteile" verwandelt habe. Sowas schenkt man keinem Schüler!


    Von diesen Firmen und deren Geräten wird in einigen Jahren, wenn die alten Herren verstorben sind, absolut keine Kenntnis mehr existieren. Zum WAC12 findet sich im Internet lediglich in einem Zeitungsarchiv der Beitrag zum damaligen Rechtsstreit mit Telefunken, sonst nichts.

    Ja, hatte ich gesehen. Aber mehr als "Bootreihenfolge" geht da eben nicht, keine Parameter.


    Die Idee mit der BIOS-Batterie hatte ich auch schon und die ganze Kiste mal zwei Tage ohne CR1220 und Hauptakku liegen gelassen. Hat nichts gebracht.


    Damit denke ich mal, dass ich mit den Fehler-Optionen durch bin. Ich nehme das jetzt so wie es ist und baue nur noch eine etwas modernere kleine Platte ein. Die originale von IBM ist riesig (zwei Scheiben), laut und lahm. Da gab es von Toshiba oder Samsung schon damals wirklich bessere.


    Ich möchte halt unbedingt W311 und W95 auf genau diesem Rechner zu laufen haben. Wenn ich das nochmal überdenke, kann ich natürlich auch ein NT oder ein Linux(FreeDos) nehmen. Da klappt es ja sofort mit der 20GB-Platte. So viel Platz brauche ich aber eigentlich nicht (der Kleine spielt ja noch nicht meine TV-Shows mit 300MB/43min), für den Rest genügt mir 5GB völlig und die neue Platte ist eigentlich nur für leiser/schneller/weniger Strom.

    Das BIOS sollte eigentlich mit folgender Tastenkombi zu erreichen sein.


    F1 drücken und halten, dabei das Thinkpad einschalten und F1 weiter halten. Normalerweise sollte dann das BIOS Setup erscheinen.
    "

    Da kommt bei mir kein Setup, sondern nur diese 4 oder 5 riesigen Menükacheln, mit denen man die Boot-Reihenfolge einstellen und einen Test der Hauptplatine durchführen kann. Nicht so wie beim normalen PC-BIOS, wo man die Festplattendaten, Speicherverwaltung und vieles andere einstellt.

    Das könnte man wirklich mal ausprobieren. DOS funktioniert ja jetzt, also kann ich auch die Borland-Entwicklungsumgebungen nutzen :)


    Dass das ein Defekt beim BIOS-Handling ist, hatte ich auch gleich vermutet, allerdings waren die alten Thinkpads damals schon "sehr speziell". Wie das heute bei denen ist, weiss ich gar nicht. Seit damals mache ich um die Dinger einen grossen Bogen, obwohl ich das Design und die mechanische Stabilität immer noch interessant finde.


    Eine Speicherdiagnose ist bei meinem Thinkpad nach dem Einschalten mit "F1" auswählbar, da ist anscheinend alles ok.


    Für den aktuellen Kleinen tut das im Grunde auch nicht weh. Er bekommt halt noch eine etwas schnellere Toshiba- oder Samsung-Platte mit 6-8GB, das genügt mir völlig für meine Vorhaben. Zur Not könnte man als Massenspeicher noch eine PCMCIA-Speicherkarte einsetzen, das funktioniert auch alles (zumindest mit Linux/NT).


    Wie ist das eigentlich aktuelle mit diesen CF-Karten-Adapterkarten für IDE? Bei ebay ist nämlich gerade keine kleine AT-Bus-Platte drin (ausser so ein paar dieser nervigen Dinger von IBM). Mein Kenntnisstand (zugegeben ein paar Jahre alt) ist noch derart, dass man in der zu benutzenden CF-Karte zwingend das Boot-Flag setzen muss. Das ist etwas tricky und geht nicht bei allen Karten. Nur bei solchen, für die es so ein LowLevel-Formatierungsprogramm vom Hersteller gibt.


    Zuletzt hab ich im Zusammenhang mit einem Omnibook425 ewig probiert. Ein ganzer Stapel kleiner CF-Karten mit um die 100MB. Alle als reiner Datenspeicher einwandfrei, aber als Platte C: zum Booten im OB ist nur eine einzige verwendbar gewesen.


    Wenn sich das heutzutage standardmäßig gesetzt ist, könnte man vielleicht auch eine 5GB-CF einsetzen. Die ist einfacher zu bekommen und billiger als eine Platte.

    Trotzdem komisch. Mit dieser Grenze kenne ich das Verhalten der Rechner bisher so, dass man dann natürlich von Diskette booten kann, auch wenn die Platte nicht erkannt wird. Oder erkannt wird, aber nur mit 8,4GB und seltsamen BIOS-Plattendaten.


    Aber dass noch nichtmal der Himem und die UMBs geladen werden (von der Diskette) und der Kernel auch bei einem Diskettenstart gleich einfriert, ist für mich neu.


    Es ist ja auch wirklich nur ein Himem-Problem, die Kernels mit anderer Speicherverwaltung laden ja problemlos (NT, Linux) und können die große Festplatte auch über die vollen 20GB problemlos nutzen.


    Deswegen hatte ich so lange rumgesucht. Dass sich das Problem nur auf den DOS-Loader bezieht und die Thinkpad-RAM-Zugriffe, die über das BIOS gehen, von der eingebauten Festplattengröße abhängen, hab ich noch nie bemerkt.



    Thinkpad eben....
    Man hat keinerlei Zugriff auf das BIOS bei diesen Dingern und kompatibel zum Indutriestandard waren die zumindest damals eher weniger.

    Ich fand den beim Ansehen auch ganz schick und interessant. Von aussen ist er noch komplett, bis auf ein abgeplatztes kleines Stück an der einen Seite der Tastaturverriegelung. Könnte man aber wieder ankleben (das lag in dieser blauen Tasche drin). Das Tastaturkabel ist ja nur so ein dünnes US-Telefonkabel mit Westernstecker, das wird schon etwas klebrig, das müsste man vielleicht auch mal erneuern. An Kosmetik ist das alles, was drinnen nun wirklich kaputt ist, da habe ich keine Idee. Zunächst wahrscheinlich das NT.


    Gestern hatte ich noch einen PC-Bastel-Tag. Bei dem kaputten Higscreen-386er aus dem Sammelkauf mit dem Portable habe ich das defekte Motherboard getauscht. Das liegt zwar erstmal nur drin, so ein 486-Baby-AT-Board ist doch etwas klein. Es passen aber alle Slot-Schlitze. Dabei hab ich gemerkt, dass das auch ein Highscreen-Bios hat, es kommt also jetzt vor dem Booten der rote Highscreen-Schriftzug :)
    Auweia: Früher hat uns dieser blöde BIOS-Patch alle genervt beim Booten, heute finde ich es cool *ggg*



    Mit dem ThinkPad gab es auch noch was, einer der ersten Poster hatte doch recht mit der Festplatte, allerdings anders, als er es wahrscheinlich gemeint hat.


    Ich hatte ja das Problem, dass Betriebssysteme nichtmal von der Diskette gestartet sind, die diesen DOS-himem-Loader verwenden. Nur NT und Linux(Freedos ist dem sehr ähnlich) starteten einwandfrei. Beim Starten von Diskette kam der nichtmal bis zur Festplattensuche, sondern ist bei "MS-DOS wird gestartet..." einfach eingefroren.


    Nun hab ich nochmal die originale 5GB-Platte eingesetzt und sieh da: es geht alles. DOS von Diskette oder Festplatte, Windows95 von Diskette oder von der Platte, alles (W2K ginge sicher auch).


    Ich kapier das nicht. Der Benutzer hat ja keinerlei Zugriff auf das BIOS, aber stellt der intern die Hauptspeicherkonfiguration um, je nachdem, ob eine Festplatte über/unter (ich schätze mal den damals üblichen) 8GB einsetzt???


    Jetzt ist diese alte IBM-Platte drin, doppelte Bauhöhe und laut wie ein Flugzeug. Aber es funktioniert alles. Kapier ich wirklich nicht. Dazu habe ich in einem US-Forum einen Eintrag gefunden. Dem Typ ging es vor 10 Jahren genauso, allerdings ist der Thread dann eingeschlafen.


    Nun sehe ich mal zu, dass ich eine etwas leisere kleine 6GB-AT-Bus-Platte finde. Die original-IBM-Festplatten waren ja damals schon eher low-performer. Wird noch spannend, das ist wie eine Modelleisenbahn :)

    Ja, hast recht, es ist diese Nähmaschine mit Monitor. Ich hab mich mit dem Gerät nicht weiter beschäftigt und nur von Keller zu Keller umgelagert. Kurz mal rein geschaut, ob alles noch drin ist (XT-Board, ein paar Einsteckkarten), seitdem liegt das hier ganz hinten im trockenen Keller bei den anderen "Könnte man sich mal ansehen..."-Projekten.


    Ein weiter Weg von diesem Treibanker zum Thinkpad - und trotzdem sind es im Grunde nur um die 10 Jahre.