Posts by Claus

    Ah, interessant! Inspiriert durch Korodny hatte ich einmal ein etwas ähnliches Projekt begonnen, hier der Thread: Ein UI-Konzept für den Textmodus .


    Rausgekommen ist eine C64-Library, die etwas flexibler als Deine Idee ist, dafür auch etwas sperriger im Gebrauch ^^. Hier zu finden: https://bitbucket.org/PTV_Claus/korus/src/master/ (die API ist hier: https://bitbucket.org/PTV_Claus/korus/src/master/C64/korus.a), anbei mal das Demoprogramm.


    Das ist natürlich noch ein wenig unfertig und all die tollen Ideen mit Filebrowser-Element und Dropdownlisten etc. fehlen noch. Ist, öhm, ein wenig auf den Backburner geraten :whistling:.

    Was den Code auf den ersten Blick schwer zu lesen macht ist aber nicht ca65 (die Syntax ist ja wirklich quasi identisch mit allen anderen Assemblern), sondern die ganzen .if-Statements. Die kommen naturgemäß vor bei einem sehr konfigurierbaren Sourcecode, wie es der Loader nun einmal ist. Ein Editor mit Code-Folding macht das ganze wesentlich übersichtlicher ;).

    Schaltplan und Layout am PC zu erstellen ist übrigens wirklich wesentlich angenehmer. Ich verwende auch für Lochrasterschaltungen KiCAD, weil man zu jeder Zeit leicht alle Bauteile herumschieben und drehen kann, um auszuprobieren, ob sich das Layout nicht noch verbessern lässt. Das geht auf Papier halt leider nicht.


    EDIT: letztes Beispiel, ein Preamp mit Kopfhörerverstärker, den ich ohne viel Ausprobieren nicht so kompakt auf Lochraster untergebracht hätte.


    Screenshot 2022-08-18 at 15.56.57.png

    Mein Reden, zumindest bei den (aus heutiger Sicht) dürftigen Synthese-Mitteln einer 7-MHz-CPU. :)

    Der Sound wird einmalig errechnet und kann dann über die Tastatur gespielt werden, das dauert auch mit dem 68000 nur ein paar Sekunden.

    Das ist ja echt cool :thumbup:. Wobei es natürlich ein weiterer Beleg dafür ist, dass der Amiga nur dürftige Echtzeitsynthesemöglichkeiten hat und am besten mit vorberechneten Samples klarkommt.

    Ich habe tatsächlich Spaß daran, Programme über meine eigenen Erfordernisse hinaus zu "perfektionieren", also zu testen, zu dokumentieren, Features an Standards anzupassen etc. Allein schon, weil ich sonst selber vergesse, wie das Ding noch mal funktioniert, wenn ich es eine zeitlang nicht benutze. Wenn es dann in dem Stadium ist, dann veröffentliche ich die Sachen auch gerne, man weiß ja nie ob nicht jemand was damit anfangen kann. Ob das am Ende aber wirklich mehr Leute außer mir selber nutzen, ist mir ziemlich Jacke wie Hose.

    In der Arbeit wird getestet ohne Ende, womöglich sogar in Richtung Test-Driven Design. Das färbt auch auf meine C64-Projekte ab, wo ich für kompliziertere Dinge dann auch gerne erst mal einen Test schreibe und extra ein kleines Unit-Test-Framework für Assembler (sorry, ich weiß, ist eigentlich der Basic-Bereich hier) geschrieben habe. Planen tu ich privat nicht so viel, aber ich modularisiere den Code fleißig, um mich später wenigstens high-level zurechtzufinden und auch gerne mal großzügig zu refactoren. Schnell mache ich den Code wie in der Arbeit immer zuletzt, Hauptsache es ist erstmal korrekt. Ich programmiere aber auch keine Demos, wo man evtl. erstmal eine fantastische schnelle Implementierung hat und dann erst überlegt, was man denn damit cooles machen kann :D.

    Wo ich sofort aufhöre, ist bei selbstmodifizierendem Code. Weil ich das ersten ablehne, mich mit sowas zu beschäftitgen und weil es zweitens auch unnötig aufwändig ist.

    Das erklärt natürlich, warum Du in manchen Threads dagegen wetterst ^^! Aus Sicht eines Dis/Un-Assemblers ist das natürlich in der Tat Teufelszeug, das sich jeder nicht-manuellen Analyse entzieht.

    Ich bin mir nicht sicher, aber dieses Projekt auf Github könnte das Gesuchte sein.

    Ja, wenn man das git-Repository von puppeh aufzurufen versucht, wird man zu itszor's Repository umgeleitet. Entweder ist das ein und der selbe und er hat sich umbenannt, oder irgenwie wurde eine Weiterleitung auf github eingerichtet. In jedem Fall scheint das der richtige Link zu sein.

    Das ist dieses Schubladendenken, das funktioniert in diesem Land ganz hervorragend.

    Nach dem Motto: "wenn Du DAS nicht gut findest, bist Du [zwangsläufig/völlig ohne Zweifel/somit automatisch] $xxxx (Beispiele s. Post über mir).

    Wie jetzt, meinst Du meinen Post :|? Damit wollte ich nur konkret den zitierten Post reflektieren, Schubladendenken liegt mir eigentlich fern :love:.

    Claus

    Total gute Einstellung.

    Muss halt sehr viele Leute geben, die alles hinnehmen, was man Ihnen vorsetzt - nur so funktioniert die Welt der Medienschaffenden heute. Und alle, die halt irgendwie Kritik äußern, sind toxisch.


    Die Welt funktioniert eben doch binär.

    Alternativ kann man sich natürlich auch durch Sarkasmus und vergebliche Versuche, mit Strohmannargumenten einen Streit vom Zaun zu brechen das Leben versüßen, während man über die Schlechtigkeit der Welt klagt. Finde ich eine ebenso total gute Einstellung :D.

    Ich frage mich ja manchmal, ob meine Ansprüche einfach so viel niedriger, oder andere so unflexibel sind. Ich finde die RMI-Grafik völlig ok und übrigens sowohl Star Trek Discovery als auch Picard (beginne gerade die 2. Staffel zu schauen) absolut in Ordnung. Naja, zumindest ist mein eigenes Leben durch meine niedrigen Ansprüche viel fröhlicher ^^.

    Nachdem Du inzwischen auch M1 Instanzen mieten kann, irgendwie doch so ein ganz bischen Konkurrenz... :whistling:

    Ich weiß nicht. Die AWS Mac-Instanzen (inklusive der M1) werden vor allem für Mac-Anwendungsentwicklung und -test vermarktet. Also anders als die anderen AWS-Typen nicht als Rechenknechte mit möglichst gutem Leistungs/Kosten-Verhältnis, wie es bei dedizierten Servern der Fall ist. Es sind ja auch nach Angaben von Amazon einfach Mac Minis.