Posts by eismann64

    Hängt sicherlich auch vom Spiel selbst ab. Vor einer Weile hatten wir hier jemanden, der sein Puzzle-Game vorgestellt hat - ich entschuldige mich hier beim Entwickler, dass ich mir weder seinen Namen noch den des Spiels habe merken können. Und das lief natürlich ohne Performance-Probleme.

    Ist doch eigentlich einfach: So lange "Smart"-Watches nur das "Problem" lösen, dass man sein Smartphone nicht mehr aus der Hosentasche nehmen muss, haben sie keine Daseinsberechtigung beim Ottonormalverbraucher.


    Sorry, wenn ich sowas schon höre: "Also so ne Apple Watch ist schon praktisch. Dann muss ich mein iPhone jetzt nicht mehr aus der Hosentasche popeln, um zu sehen, wer mich gerade anruft" - ist das für die Leute ein echtes Problem? Noch vor 20 Jahren musste man statt einer SMS ein Telegramm verschicken, wenn es schnell gehen musste, und jetzt ist es den Leuten schon zuviel, Ihr Telefon aus der Hosentasche zu fischen? Au weia.

    Ja, die Qualität der Folgen schwankt enorm. Manche sind wirklich spannend und schlüssig, andere kann man vergessen. Generell sind so alte Serien für mich aber eher ein Fenster in eine andere Zeit. Frauen müssen die Erlaubnis ihres Mannes haben wenn sie arbeiten möchten ("St. Pauli Landungsbrücken") und es ist völlig normal, sich ein Zimmer zur Untermiete bei 'ner alten Frau zu nehmen (Derrick).

    Derrick, Folge 60 "Besuch aus New York" vom 27.07.1979. Auf einem Commodore PET 2001 (vermute ich jetzt, PET-Profis dürften das wohl genauer wissen) holt man sich Informationen aus Übersee ein.


    Die Folge kann man auf Youtube finden, ab Minute 22:45 gibt es die PET-Szene zu sehen, in der es so scheint, als würde der Computer Nadeldruckergeräusche von sich geben. Insgesamt... charmant!

    Wenn man sich das ganze Zubehör und Versandkosten zu C.H.I.P. ansieht, ich glaube mit einem Ra-Pi kommt man da momentan besser und günstiger weg.


    Wenn Du das am Leistungsumfang des PIs misst, stimmt das. Es gibt ja aber auch eine Menge Anwendungsgebiete, wo man kein VGA/HDMI, kein Audio, kein XYZ benötigt. Dann kann man hier sparen.

    bevor nächstes Jahr Nintendo mit der NX-Konsole die absolute Killermaschine auf den Markt bringt, welche PS4 und XBox One in die Schranken weist (8x Core CPU @ 4Ghz, AMD R9 285 GPU, HVD-Laufwerk). Und wehe wenn nicht... :evil:


    Das glaube ich erst, wenn ich es sehe. :)


    Prinzipiell bin ich für Nintendo als starke und innovative Konkurrenz zu den beiden Großen. Allerdings glaube ich auch, dass das, was als nächstes kommt, mit der heißen Nadel gestrickt ist. Die haben sicherlich nicht damit gerechnet, dass die Wii U nicht so recht angenommen wird und müssen jetzt zügig etwas Neues liefern. Sich jetzt noch an der Leistungsklasse von Xbox One und PS4 zu orientieren dürfte der wohl letzte entscheidende Fehler von Nintendo sein.


    Back on Topic: Wolfenstein - The Old Blood und Project CARS für XBO.

    Völlig richtig. Entschuldige bitte, wenn ich mich mißverständlich ausgedrückt habe. Als Laie bin ich übrigens sehr überrascht, daß eine Onboard-Karte mehr Latenz erzeugt als eine externe. Da hätte ich das Gegenteil vermutet und bin daher dankbar für die Aufklärung und Empfehlung.


    Das war ja schon fast eine geschichtsbuchträchtige Überschneidung. Ich habe eigentlich auf перезапуск geantwortet, der von seiner Terratec von Anno Dazumals erzählte. Deshalb auch der etwas gereizte Ton. Ich hätte wohl entweder schneller schreiben oder wenigstens zitieren sollen. Als ich anfing zu schreiben, war sein Beitrag der letzte. :)

    Wir redeten aber nicht von einer Terratec (die damals ja auch schon fast Oberklasse und entsprechend teuer war), sondern von Onboard-Schranz mit Realtek- oder AC98-Chips. Und auch nicht von hypothetischen oder realistischen Szenarien, in denen irgendetwas zum Tragen kommt. Sondern davon, dass mit einem halbwegs gescheiten (=teurer als 6 Euro vom Chinamann) USB-Interface weniger Latenz als mit diesem Onboard-Kram auftritt. Nicht mehr hab ich behauptet, und da lass ich mir auch die Butter nicht vom Brot nehmen. :)

    Ich vermute, bei 150ms hätte ich schon Probleme (komme ursprünglich vom Klavier). Da ich die Aufnahmefunktion zur Zeit (leider) nicht verwende, würde sich die Anschaffung des empfohlenen Geräts von Focusrite nur dann lohnen, wenn es sich auch für Keyboard eignet. Meine Frage daher: Hat jemand von Euch konkrete Erfahrung mit dem Keyboardspielen über eine externe Soundkarte? Vielleicht auch mit dem vorgeschlagenen Focusrite? Sollte das funktionieren, wäre es durchaus eine Option.


    In der Regel gilt: Was mit Onboard problemlos funktioniert hat, wird mit externen Soundkarten nicht schlechter - im Gegenteil. Wie einer der Kollegen hier schon geschrieben hat, war das bei ihm nicht der Fall, ich kenne aber da keine Details, kann nicht absehen ob es sich um ein Treiberproblem handelt, oder ob es eine schäbige USB-Soundkarte ist.


    Wirklich schwerwiegend sind Latenzen, wenn es um das Audio-Recording geht - also beispielsweise eine Gitarre aufnehmen während das Ganze simultan mit Effekten versehen wird. Du hast eine Latenz, wenn das Signal in den Rechner reinkommt (hier profitiert man von einer gescheiten Karte), dann brauchst du einen Puffer, auf den der Effekt angewendet wird. Und dann muss der Kram auch wieder zur Soundkarte raus. *DA* kann man auf hohe Latenzen treffen. Bei einem simplen "Midi geht über Interface rein, Plugin/Software macht Geräusch, Sequencer zeichnet auf" sind wohl in keinem Szenario hohe Latenzen zu erwarten. Da ist die verwendete Soundkarte quasi wurscht.


    Wenn Du unsicher bist, die Idee der externen Soundkarte aber reizt, dann bestell' doch ruhig mal bei Thomann. Falls du nicht zufrieden bist oder (wider Erwarten) Lags und hohe Latenzen auftreten, geht das Teil eben wieder zurück. Ist für Thomann kein Thema, die verkaufen das dann als B-Ware an den nächsten für ein paar Euro weniger weiter. Ich bin aber zu 99,99% sicher, dass Du super zufrieden sein wirst - besser als Onboard klingt praktisch jede externe.

    Kann schon sein, ich bin aber ziemlich sicher, dass es nicht an USB liegt. :)


    Überhaupt gibt es da riesige Unterschiede: Manche Musiker halten schon wenige Millisekunden für absolut intolerabel, andere haben nicht mal mit 150ms oder 200ms ein Problem. Gut, beim Einspielen sollte es schon einigermaßen passen...

    Deswegen wolln wir auch SEMI unterstreichen..


    Das "Semi" hab ich jetzt dazugeschrieben, damit sich nicht irgendjemand aufregt: "Aber in dem XYZ-Studio nehmen sie ein ABC-Interface, das per Firewire an den Mac angeschlossen ist". Du darfst mir ruhig glauben, dass die Latenz von USB-Interfaces im mehr als erträglichen Rahmen ist. Ob da jetzt 12ms oder 15ms Latenz auftreten, macht nur wenig Unterschied. Bei Onboard-Kotze bewegt sich das schnell im unteren bis mittleren dreistelligen Bereich (besonders wenn es etwa um Live-Effekt geht: Aufnahme einer Gitarre, Signalverarbeitung, Ausgabe in einem Rutsch).


    Wenn dir 15ms (oder meinetwegen auch 50ms) Latenz dann als zu hoch erscheinen - zumal ich nichts anderes gesagt habe als "niedrigere Latenz als bei Onboard-Sound" - dann weiß ich auch nicht, was dein Problem ist. Vermutlich in Stänkerlaune.

    Externe Soundkarte ist gerade für den Musiker nicht nur praktikabel, sondern ein Muss. Dann aber bitte kein 6-Euro-Rotz, ein paar Euro mehr sollte man dann schon investieren. Vorteil: Die Latenz geht spürbar runter, auch fallen viele Störgeräusche (rauschen, nadeln...) flach. Dass die Dinger in der Regel mindestens 24bit und 96khz können kommt noch dazu.


    Da gäbe es z.B. die Scarlett Solo von Focusrite, ist ganz anständig: http://www.thomann.de/de/focusrite_scarlett_solo.htm
    Auch von Native Instruments kriegt man gelegentlich mal was im Angebot (ich bekam seinerzeit etwa Guitar Rig 4 mitsamt Audiointerface für schmale 100 Euro). Ich bin wirklich kein Hifi-Fetischist, empfand den unterschied zwischen dem üblichen Onboard-Mist und dem Audiointerface aber durchaus als hörbar.


    Klar, da nähern wir uns wieder dem Preis, den Du für eine Reparatur nicht ausgeben wolltest. So ein Interface kann man aber über Jahre und verschiedene Rechner hinweg beibehalten.