Posts by Gerrit

    120719025264


    ...oft zu finden auf alten ISA-Grafikkarten, die man für 1,- EUR im Auktionshaus der Irren bekommt. Zugriffszeit liegt reell irgendwo bei 400ns, also total egal. Bei Angeboten im Auktionshaus einfach die Pins der RAMs zählen - 18-polige DIP-Chips gibts aus der Zeit eigentlich nur 4464 bzw. 41464. Die Nomenklatur ist je nach Hersteller unterschiedlich, aber die Funktion *immer* gleich. Artikel 120719025264 würde z.B. gleich acht Stück liefern.


    Nicht besonders gutes Beispiel, die Chips sind gelötet, teilweise haben die die Pins vor dem Einlöten umgebogen, das macht keinen Spass. Da sucht man lieber etwas länger und nach einer VGA mit 512KB (also 16x 41464) bei denen alle oder zumindest 8 Stück in Sockeln sitzen. Ich meine sowas wie 250814518641, nur eben nicht aus USA und billiger.


    Auch klappt der Trick mit den 18Pins nur bei RAM auf Grafikkarten, bei Einzel-RAMs haben auch MBit-Chips (1Mx1) 18 Pins. Ich benutze denselben Trick wenn ich mal wieder 41464 brauche. Falls der OP die RAMs dringend braucht und nicht warten kann bis sich auf Ebay wieder was findet soll er sich per PM bei mir melden.


    Gerrit

    Das scheint bei vielen B3 (250466) Platinen der Fall zu sein. Ich habe selbst solch eine B3-Platine mit unterschiedlichen CIAs und ein Bekannter von mir hat ebenfalls so eine B3-Platine. Hat das irgendeinen Sinn, daß Commodore da unterschiedliche CIAs verbaut hat ? Gibt es außer der Typbezeichnung überhaupt einen Unterschied zwischen den CIAs 6526 und 8521 ?


    Wobei das meine einzige B3-Platine mit unterschiedlichen CIAs ist. Die beiden anderen (eine in einem C64C) haben jeweils zwei 6526A. AFAIK gabs da irgendein Problem mit dem Timer, genaue Details hab ich dazu aber bisher nicht finden können. Auch scheint nicht jeder 6526A wirklich ein solcher zu sein sondern kann auch ein 8521 (*) sein.


    (*) 8521


    Ansonsten nehme ich an, dass der Unterschied der übliche zwischen 6xxx und 8xxx ist, NMOS und HMOS-II.

    Hallo,


    die sieht doch gar nicht so schlimm aus. Da hat Manfred schon ganz andere Kaliber angeschleppt, mit richtigem Wasserschaden etc.
    Die Platine ist meiner Meinung nach problemlos zu reparieren und zu restaurieren. Darf ich sie haben ? ;-)


    Eigentlich hatte ich vor sie als Ersatzteillager zu verwenden da CPU, PLA, SID, VIC und der 8701 noch einwandfrei funktionieren. Man könnte sich aber über einen Tausch gegen was anderes unterhalten.


    Melde dich per PM...

    [


    P.S: Mach mal bitte ein Foto von dem Grünspanteil rein, sowas reizt mich ja förmlich wieder zum Leben zu erwecken.


    Hier die gewünschen Fotos der Platine und des SID-Sockels.


    Die Platine funktioniert insoweit, dass das typische Einschaltbild incl. blinkendem Cursor über den Videoanschluss dargestellt wird. Eine angeschlossene Tastatur funktioniert nur unvollständig womit einer der CIAs zumindest verdächtig ist. Es sind zwei verschiedene CIAs verbaut, ein 6526A und ein 8521R0 A.

    Am besten du entfernst das alles und reinigst den Vic mit Zippo Benzin. Dann eine dünne Schicht Arctic Silver Wärmeleitpaste drüber und einen VGA Memory Kühlkörper draufpappen. Das hält ewig und kühlt perfekt. So hab ich alle meine Chips gekühlt.


    Es gibt extra Kühlkörper für DIP/DIL-Chips in passender Länge für 24, 28 und 40pol.


    Quote


    P.S: Was WFKing sagt stimmt übrigens, eigentlich gehört in den B3 eine Vollmetallabschirmung mit ausgeschnittenen Metallzungen und entsprechender Wärmeleitpaste rein. Keine Ahnung was C= wieder in deinen gebaut hat oder wer da vorher drin rumgewurstet hat :-)


    Es ist das Gehäuse eines C64C, allerdings mit roter Power-LED und passend langem Kabel um die LED mit dem Anschluss des Boards zu verbinden. Die Silberpappe war über den heissen Chips mit quadratischen Löchern versehen und auf VIC und CPU war sowas montiert:


    Kühlwinkel


    (Der Link ist nicht von mir, ich hab nur ein passendes Bild gesucht)


    Die Kleberreste gingen nur mit Geduld und einem scharfen Messer vom VIC wieder runter, es war ein polymerisierender Kleber (Sekundenkleber wahrscheinlich), mit Lösungsmittel wie Benzin ist da nichts zu machen. Alles in allem sah die Kiste original aus. Als der produziert wurde war u.U. mal wieder Puzzle-Woche bei Commodore (welche Teile haben wir da und was kann man damit bauen?)

    Die B3-Platine (250466) wurde normalerweise mit Metallabschirmblech ausgeliefert, inklusive "Kühlzungen" für VIC, SID, PLA, CPU und ROMs. Vielleicht hilft es, die Wärmeleitpaste auf den Chips mal zu erneuern.


    Es war diese Silberpappe statt Blech und auf CPU und VIC klebten so kleine Alu-Winkel als Kühlbleche (die anderen Chips waren und sind ohne). Dem Aussehen nach mit Sekundenkleber befestigt und der wird mit den Jahren mürbe, ich brauchte nur leicht dagegendrücken und schon sind sie abgefallen. Die CPU (6510) wird kaum warm, hat also erstmal keinen Kühlkörper. Der VIC hingegen wird heiss, auch mit passendem IC-Kühlkörper.


    Mach das lieber bald, wenn der C64 damals so mit EPROM ausgeliefert wurde, dann ist es schon weit jenseits der normalerweise garantierten 10 Jahre Datenerhalt. Wäre interessant ob der Inhalt der normale ROM-Inhalt ist und das EPROM nur verbaut wurde weil gerade keine ROMs greifbar waren oder ob da eine andere Revision drin ist.


    Beim Auslesen bitte einmal mit verminderter Spannung auslesen (1N4148 zwischen EPROM-Vcc und Prommer) und einmal normal. Ergibt das nicht beidesmal dieselben Daten war das EPROM schon morsch.


    Ansonsten... Ein gelötetes EPROM... *brrr*

    Das ist die 86er B3 oder? Meine Lieblingsplatine..... alter SID und nur 2 Rams....


    Die ist nicht schlecht und wenig drauf zum reparieren.


    Ich hab so eine in einem flachen C64 (rote Power-LED). Ein Problem hat diese Platine IMHO, der VIC hat keine Kühlung mehr. Das ist beim 6569R5 gewagt, selbst nach Montage eines Kühlkörpers verbrennt man sich noch fast die Finger. Ja, die Spannungen stimmen und der Rechner läuft stabil. Leider ist da auch alles ausser VIC, SID (6581R4AR) und 8701 gelötet.


    Zwei weitere Platinen dieses Typs habe ich noch, allerdings wurden die anscheinend in einem feuchten Keller gelagert und sind recht stark oxidiert. Eine scheint mit neuen RAMs zu laufen, die andere hat mindestens einen defekten CIA (Tastaturausfälle) und irgendwo einen Wackler, im Textmodus ändern sich Zeichen wenn man anklopft. Reparatur dürfte sich nicht lohnen.

    Durchgemessen habe ich im betroffenem Bereich schon alle Leiterbahnen. Alles i. O.!


    Komisch ist halt nur, dass man im Kaltzustand problemlos Spiele in den Arbeitsspeicher laden kann. Ich habe dann innerhalt ca. einer Stunde gestern Abend 2x Giana-Sisters durchgezockt. Der Rechner würde dann auch mit Sicherheit mehrere Stunden problemlos funktionieren, aber wehe, man schaltet ihn im Warmzustand aus und wieder ein, oder führt einen Reset durch, dann will er nicht mehr. Arbeitsspeicher schließe ich also ersteinmal aus. Vielleicht ist doch ein Multiplexer (74LS257A) defekt? Kommt der Multiplexer nur beim Beschreiben des Arbeitsspeichers zum Zuge oder auch beim Lesen?


    Der 74LS257 ist für die Adressierung des Speichers notwendig. Dabei ist es egal ob gelesen oder geschrieben wird. Sollte der defekt sein geht gar nichts mehr. Wenn die im Foto markierte Ecke auf Kältespray empfindlich reagiert, dann wechsel einfach mal alles in der Ecke aus. 74LS257 und 4164 kosten bei Reichelt nicht viel. Fassungen nicht vergessen.

    Ein defektes IC schließe ich ersteinmal aus. Ich habe alle in Frage kommenden IC's (Arbeitsspeicher, Multiplexer, MMU8722) gründlich und mehrmals mit Kältespray besprüht. Ergebnis: Keine Änderung! Sobald ich aber den markierten Bereich (zwischen Mulitplexer und Arbeitsspeicher) abkühle, läuft der C64-Modus wieder für eine kurze Zeit. Lötstellen habe ich in diesem Bereich mehrmals nachgelötet, aber ohne Besserung.


    BILD:


    Hm... Normalerweise eher unwahrscheinlich, aber nachdem sonst alles nichts hilft... Gerissene Leiterbahn? Wenn die direkt am Lötauge abreisst ist sowas kaum zu sehen. Miss mal alles in dieser Gegend durch, insbesondere auch das Widerstandsnetzwerk.

    Tut mir Leid, dass ich es nochmals aufbringe, aber ich bin immernoch auf der Suche nach einer guten Alternative den C64 sicher zu betreiben den man auch als Elektronik Laie vertig bringt. Ich habe gestern deswegen den ganzen Abend damit verbracht sämtliche Netsteil Threads von vorne bis hinten durchzulesen die ich finden konnte.


    Kurze Zusammenfassung:


    - Den keilförmigen "Elephantenfuss" Netzteil sollte man besser vergessen.


    Sehe ich keinen Grund für... Man kann das Teil sehr gut überarbeiten und mit einem besseren Gleichrichter und Regler versehen. Der Trafo selbst dürfte in so ziemlich allen Fällen OK sein. Wenn man sich beim Zerlegen etwas Mühe gibt kommt man gar nicht in die Gefahr mit 230V in Berührung zu kommen, warum also einen funktionierenden Trafo wegwerfen? Ich habe hier im Moment eines liegen welches bei nächster Gelegenheit überarbeitet wird. Teile sind alle schon da. Der Regler (78S05) sitzt dann aussen, mitsamt Kühlkörper auf die Schräge montiert. Beim 78x05 liegt die Kühlfahne auf GND, auch da besteht also keine Gefahr.


    Quote


    - Jedoch wenn man nicht im Inneren von Netzteilen rumbasteln möchte (da kein notwendiges Wissen vorhanden ist, und es nun mal lebensgefährlich ist) scheint es mehr oder weniger nur zwei relative einfache Alternativen geben:


    Beim Originalnetzteil (erste Generation) ist es möglich den Boden halb zu entfernen, Dann ist nur der Sekundärbereich erreichbar und man kann ganz ohne Angst arbeiten. Braucht nur eine Säge (Ich kann ein Foto posten wenn nötig). Wer auch im Niederspannungsbereich eines solchen Netzteiles nicht die nötigen Kenntnisse hat, für den ist die Lösung mit dem Doppelnetzteil aber wahrscheinlich die beste Lösung.

    Bei der letzten Generation der C64-Netzteile (251053-11) kann man zwar den Boden dank Verschraubung problemlos entfernen, aber man bekommt dank Teilverguss die Platine nicht mehr raus. Der Gleichricher sind immer noch 4x 1N400x, aber der Regler ist immerhin ein 78S05 und sein Kühlblech nicht mehr mit dem Trafo vergossen.


    Gerrit

    Mal eine Frage etwas am Thema vorbei: Kann mal einer verständlich erklären warum man mit der neuen Technik keinen SID herstellen kann? in der DDR haben die es durch Abschleifen eines Z80 doch auch geschafft einen U880 oder wie das Teil hieß herzustellen


    Wenn man diesen Aufwand treibt könnte man das sicher. Nur, wer will das bezahlen? Für eine Kleinserie von ein paar tausend Stück wäre der Stückpreis astronomisch. Für eine Grosserie gibt es nicht genug Interessenten.


    Das andere Problem was einer Nachbildung im Weg steht ist, dass der SID ein mixed signal Chip ist, also neben digitalen auch noch analoge Signale auf dem gleichen Die benutzt. Das macht eine rein digitale Nachbildung unmöglich und die analogen Eigenschaften ergeben sich aus den verwendeten Strukturen die man also nicht so einfach per diskreter externer Schaltung nachbilden kann. Nahe rankommen, ja, aber es scheint noch keiner eine 100% Nachbildung hinbekommen zu haben.

    wenn ich beim Einschalten die C= Taste gedrückt halte bleibt der Bildschirm schwarz.


    Halte ich die C= Taste beim Reset gedrückt, erscheint der 64er Modus, allerdings ganz ohne Cursor!


    Was ist denn da nur los?


    Könnte ein defekter CIA (6526) sein. Falls die gesockelt sind könnte man sie mal gegeneinander vertauschen, wenn sich der Fehler dann ändert ist es wohl mindestens einer der CIAs.

    Eine Alternative wegen dem Redesign wäre vielleicht wenn man eine alte C64-Platine nimmt und dann versucht die einzelnen Chips durch alternative Chips zu ersetzen, wie z.B. die Ersatz-PLA auf CPLD Basis oder den SwinSID oder die Rams gegen aktuelle Bauteile austauschen.


    Das Problem beim SID ist, dass der Nachbau eben nicht wirklich ein SID (mixed Signal auf dem Chip selbst) ist sondern nur ähnlich. OK, kann ausreichend sein...


    Bei den RAMs gibts andere Probleme. Die 4164 durch 41256 oder 41464 zu ersetzen ist kein Problem, nur werden die auch nicht mehr hergestellt. Bei grösserem RAM sind Probleme mit dem Refresh zu erwarten, der VIC hat einen 8Bit-Zähler für RAS-only Refresh. AFAIK erwarten neue RAMs mehr Bits.


    Hat schonmal jemand probiert die DRAMs im C64 durch ein 128K SRAM (z.B. 628128) zu ersetzen? Es gibt im Netz eine Schaltung die das mit den unteren 16KB eines ZX-Spectrum durch ein 62256 macht. Dort werden die Multiplexer beibehalten und die Adressen danach wieder auseinandergenommen bevor sie am RAM anliegen:


    SRAM statt DRAM


    Ich sehe im Moment keinen Grund warum das beim C64 nicht auch gehen sollte. Nur wird es auf einer für DRAM gebauten Platine nicht besonders schön aussehen. Dafür ist das RAM billig, keine 2 Euro bei Reichelt.

    Mal so am Rande: Wieviele Layer hat die "normale" C64 Platine eigentlich? Der Eagle Schaltplan beruht, so wie ich das mitbekommen habe, ja auf den Originalschaltplänen aus dem C64 Intern, das dürfte also noch eine der ersten Versionen sein.


    Nachdem Commodore sogar den Amiga 2000B mit einer doppelseitigen Platine fertigen konnte (der A2000A war noch Multilayer) würde mich beim C64 (egal welche Generation) mehr als doppelseitig stark wundern. Der C64 musste billig sein, Platinen mit internen Layern sind teuer. Ausserdem ist beim C64 die Packungsdichte eher gering, da ist genug Platz für die Leiterbahnen.


    Gerrit


    Für eine exakte Emulation sollte es ja auch nicht genau 1MHz sein sondern 985kHz bzw. 1.023MHz. Wenn es noch orginalgetreuer werden soll müsste man auch noch das Tastverhältnis ständig ändern, der Taktgenerator im C64 jittert etwas.


    Bei Reichelt gibt es einen Oszi mit 16.257 MHz, dessen Ausgang durch einen passend beschalteten 74LS93 geschoben und schon hast du 1.016MHz, weniger als 1% Abweichung vom SID mit NTSC-Takt.


    Gerrit

    Alles wenigstens noch 3 mal kontrolliert und durchgemessen.
    Ich zweifle bereits an mir :(


    Was passiert wenn du die Leitung zum _CS-Pin des EPROMs unterbrichst und diesen fest auf +5V legst? Dann müsste das EPROM komplett inaktiv sein und der VC20 ganz normal funktionieren. Tut er es immer noch nicht hast du einen Fehler in deiner Verdrahtung oder im von dir verwendeten Schaltplan.


    BTW: An den kleinen Abblockkondensator zwischen Vcc und GND des EPROMs hast du gedacht? Sind normalerweise 100nF keramisch.

    Ja, Tippfehler, gemeint ist natürlich A13 - A15 über Wechselschalter.


    Ansonsten sieht die Beschreibung OK aus. Aber schau trotzdem nochmal nach ob du nicht vielleicht irgendwo Datenleitungen oder Adressleitungen vertauscht hast. Man hat sich schnell verlesen und dann funktioniert garantiert gar nichts. Also nochmal alles von Hand (und Auge) kontrollieren.


    Was hast du mit A15 gemacht? Oder ist das oben ein Tippfehler und soll A13-A15 heissen?