Beiträge von Offline im Thema „Amiga 1200 Rev 1.4D Kondensatoren E123C, E125C, E121C und E122C entfernen ACA1233n-26 MMU“

    So Leute, jetzt nach so langer Zeit melde ich mich zurück und der A1200 läuft nun einwandfrei.

    Letztendlich hatte die ACA doch einen Schuss weg und das Board Probleme mit den Timings.

    Ist einfach verdammt viel auf einmal zusammen gekommen.

    Das Board wurde nun komplett vom Kollegen, der mein Netzteil überholt hat, auf Vordermann gebracht und alles läuft nun wie es soll :thumbsup:

    Mittlerweile gibt es die ACA nicht mehr, sondern es werkelt eine Blizzard IV 50MHz 32 MB im Rechner :D

    Vielen Dank an alle hier, die mir Tipps gegeben haben.

    Meine aktuelle Konfiguration:

    Amiga 1200 Rev 1.D1 (kein D4, hatte mich vertippt :honk:)

    Phase 5 Blizzard IV 1230 50 MHz 32 MB Ram

    NEC Multisync LCD1790NXp per RGBtoVGA Adapter

    4 GB IDE CF als Festplattenersatz

    Rys MK2 für Gamepad und Joystick

    Tankmaus und div. Joysticks

    So, da bin ich wieder.


    Ich habe die Karte mit dem 2,5A Netzteil einen „Stresstest“ unterzogen, damit sie auch mal richtig warm geworden ist. Ist einen halben Tag durch gelaufen. Soweit, so gut.

    Dann wollte ich mal eines meiner Lieblingsspiele (Lionheart) mit WHDLOAD testen. Dieses ist dann immer mit einem „Exception at Line ...“ Fehler mit dem 2,5A Netzteil abgeschmiert. Mit dem 4,5A Netzteil ist es dann eingefroren. Hatte dann noch einige andere Spiele getestet, hier das gleiche Problem.

    Habe dann meine 8 MB Fast Ram Karte von AmigaKit – extra zum Testen gekauft – genommen und dann nochmals probiert. Mit der läuft alles wie es soll. Sowohl mit dem 2,5A als auch mit dem 4,5A Netzteil. Ein Softwareproblem kann ich somit ausschließen.

    Ich habe das Gefühl, dass mit der ACA noch immer was nicht stimmt, da viele Spiele einfach beim Starten einfrieren – mittlerweile auch mit dem 2,5A Netzteil.


    Jetzt habe ich das Netzteil, die ACA und die CF-Karte mit WB Classic Installation ADVSP zusammen zum Prüfen an den Kollegen geschickt, der es überholt hat. Er testet das Setup jetzt mal mit seinen 1200ern und prüft das Netzteil.


    Mal sehen, was dabei rauskommt.

    So, jetzt habe ich das Netzteil gegen mein altes, schweres 2,5A A500 Netzteil getauscht, sobald das System eingefroren ist. Dann läuft alles einwandfrei. Sobald ich das überholte 4,5A wieder nehme, friert das System wieder ein. Aber nur, wenn das 4,5A Netzteil für 1 – 2 Stunden gelaufen und warm geworden ist.


    Werde mich mal an den Kollegen wenden, der das Teil überholt hat. Ich bin froh, wenn Jens endlich sein Netzteil auf den Markt bringt.

    So, das Netzteil ist diese Woche aus der Reparatur / Überholung zurückgekommen und habe alles getestet. Soweit funktioniert alles einwandfrei. Auch sind einige Störungen von Ton und Bild behoben. Aber mein Problem mit der Turbokarte ist nach wie vor vorhanden.

    Am Netzteil kann es aber m. E. nach nicht liegen. Wenn der Rechner mit der Karte ca. 30 Minuten läuft, friert er immer wieder ein. Lässt man alles 1–2 Stunden abkühlen und startet den Rechner neu, läuft wieder alles normal bis wieder alles auf Betriebstemperatur ist. Hatte zwischenzeitlich noch weitere Netzteile getestet. Alles ohne Erfolg. Ohne ACA läuft der Rechner ohne Probleme.

    Ich werde die Turbokarte nächste Woche zur Überprüfung an icomp senden. Mal sehen, was dabei raus kommt.


    Gruß Thomas

    Momentan habe ich leider keinen im Bekanntenkreis, der einen A1200 hätte, wo ich die Karte testen könnte. Ich habe aber jetzt jemanden online gefunden, der noch ein 4,3A NOS Netzteil hat, welches ich nun kaufen werde. Damit kann ich die Karte nochmals testen.

    Des Weiteren habe ich bei icomp im Forum einen Thread gestartet, und Jens Schönfeld hat mir bereits geantwortet. Er meint auch, es sei das Netzteil. Es kann aber auch bei dem NOS Netzteil sein, das auch hier die Kondensatoren im Eimer sind. Es sollte das alte Netzteil mit neuen Kondensatoren bestückt und korrekt eingestellt werden. Dies ist aber eine Aufgabe für einen Radio- und Fernsehtechniker, der sich mit sowas auskennt und auch das entsprechende Equipment besitzt. Hier habe ich aber keinen im Bekanntenkreis.

    Auch kann es der CF-Adapter oder das IDE-Kabel sein, welches die Probleme verursacht. Das muss ich aber erst noch testen.

    Ich kann ja hier im Forum ober bei A1K mal eine Anfrage starten, ob es jemanden gibt, der ein Amiga-Netzteil entsprechend "reparieren" / "upgraden" kann.

    Super wäre auch ein komplett neues Netzteil, welches ja irgendwann auch bei icomp zu kaufen gibt. Aber so lange möchte ich nicht warten, da der Rechner nur darauf wartet, genutzt zu werden. Aber mit einem Standard-A1200 kann man halt nicht wirklich viel anfangen.

    Das kommt direkt nach dem Einschalten. Wenn es jetzt die Turbokarte sein sollte, beiß ich mir gleich sonst wohin. Habe sie mir gebraucht gekauft. Neu war sie leider bei icomp nicht mehr zu kaufen. Der Preis war für mich ok. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich lieber die ACA1221lc genommen. Aber das mehr an RAM war für mich ausschlaggebend. Ich werde mal bei icomp anfragen, ob das Teil vielleicht dort mal geprüft werden kann. Ob Garantie noch drauf ist, weiß ich leider nicht.

    Hallo zusammen,


    hat jetzt etwas gedauert, aber aktuell leide ich etwas an Zeitmangel.


    Folgendes habe ich die Woche über getestet:


    1. CF–Card ausgebaut und direkt von Diskette die Workbench geladen. Hat zwar lange gedauert, aber nach etlichem klicken und Ordner öffnen ist das System wieder eingefroren.


    2. Die Kontakte des Netzteils mit Alkohol blitzeblank geputzt. System friert wieder ein.


    3. Den Steckplatz am Mainboard komplett gereinigt, hat auch nichts gebracht.


    4. Die Karte mal 1 – 2 mm herausgezogen, funktioniert auch nicht.


    5. Den Kickstart von 3.0 auf 3.1 getauscht, gleiches Fehlerbild.


    Timing Probleme kann ich ausschließen. Wenn die Karte mal ein Stück gelaufen ist, habe ich mit AIBB mal den TG–Test durchlaufen lassen (lt. einem Thread hier im Forum). Hat wunderbar funktioniert. Die restlichen Tests liefen auch fehlerfrei durch.


    Ab und an kommt auch ein Software Failure mit Error 8000 0004 und Task 4000BD70 (wenn ich mich nicht verlesen habe).


    Habe auch eine CF–Karte mit Workbench aufgesetzt und mal MadTV installiert. Ohne Turbokarte läuft das Spiel wunderbar und mit der ACA friert es meistens dann ein, wenn der Schwierigkeitsgrad ausgewählt werden soll.


    Also kurz und knapp: Ohne ACA keine Probleme, mit ACA Abstürze und Einfrieren.


    Leider habe ich kein weiteres Netzteil. Gibt es eines aus dem Zubehör – keine „Bastellösung“ – welches jemand empfehlen kann? Möchte ungern eines aus der Bucht oder sonst woher kaufen. Wer weiß, ob das dann funktioniert. Haben halt alle schon ein paar Jährchen auf dem Buckel.


    Hat vielleicht von euch noch jemand eine Idee?

    Gruß Thomas

    Hallo,

    danke Dir schon einmal für die Infos.

    Leider habe ich kein anderes Netzteil, welches ich zum Testen nehmen könnte.

    Hmm, das mit dem Auslöten der Kondensatoren traue ich mir ehrlich gesagt nicht zu, da noch nie gemacht.

    Ich kann die Workbench mal von Diskette starten, und da mal versuchen, ob der Fehler hier auch auftritt.

    Gibt es hier evtl. irgendwelche Tools, damit ich mal ein paar Tests fahren kann?

    Habe hier noch eine CF-Karte mit einer ziemlich "nackten" Worbench-Installation. Die kann ich auch nochmal testen

    Kann es evtl. auch am Kickstart 3.0 liegen? Habe hier noch den Kick 3.1 liegen, aber noch nicht verbaut.

    Gruß Thomas

    Hallo zusammen,

    ich habe vor kurzem einen Amiga 1200 bekommen, bei dem die Kondensatoren bereits getauscht wurden.

    Jetzt ist mir noch eine ACA1233n-26 MMU "zugeflogen".

    Diese habe ich gestern eingebaut und musste feststellen, dass zweimal beim Öffnen von Ordnern das System eingefroren ist.

    Nach einem Neustart lief alles wieder stabil. Mit WHDLoad hatte ich keine Probleme feststellen können. Habe aber auch nur ganz kurz gestern Abend getestet.

    Habe bis jetzt auch noch nicht nachgesehen, ob die Kondensatoren E123C, E125C, E121C und E122C verbaut sind.

    Dies habe ich auf der Seite von icomp im Wiki nachgelesen, dass dies zu Problemen führen kann

    Wenn ja, müssen diese ausgelötet werden, oder können die auch einfach mit einer spitzen Zange abgedreht werden?

    Mit Löten kenne ich mich leider nicht aus.

    Ich habe auch noch keine weitere Software (ACATool, etc.) installiert.

    Mein Amiga 1200:

    - Mainboard Rev 1.D4

    - Recaped

    - Kickstart 3.0

    - ClassicWB ADVSP (Workbench 3.1 Upgrade)

    - CF-Adapter als HDD-Ersatz

    - Amiga 500 Netzteil mit 4,5 A (leichte Version) => noch keine Kondensatoren getauscht

    Für eine kurze Info wäre ich euch sehr dankbar.

    Gruß Thomas