Beiträge von darkvision im Thema „Warum unterstützt GEOS 2.0 keine CBM Files auf der 1581?“

    Bitte, hier ist sie:

    Danke... hätte selbst noch danach gesucht, aber war heute mit anderem beschäftigt :)

    Mit PartitionAid kann ich die "Partitionen" wechseln. Die bleiben auch aktiv wie CMD-Verzeichnisse/Partitionen. Aber für das Beispiel hätte mir ein Separator "---IMAGES-------" auch gereicht. Die Disk hat ja weniger all 296 Dateien.

    Bei Native macht das Sinn... da die Verzeichnisse und Dateien fast unbegrenzt sind. Und auf Grund der größeren Medien machen da echte Partitionen Sinn. Aber bei 1581? Klar kann man damit mehr als 296 sehr kleine Dateien in verschiedenen Partitionen speichern. Aber wenn das nicht alle Programme unterstützen... Ich hätte das nie genutzt.

    Stellt sich die Frage: Warum haben die Jungs von BSW das nie getan? Die haben es doch drauf gehabt.

    Vielleicht hatten die es "drauf"... aber das Format ist nicht so einfach und die Regeln für solche Partitionen sind ziemlich strikt:

    1. If must start on sector 0

    2. It's size must be in multiples of 40 sectors

    3. It must be a minimum of 120 sectors long (3 tracks)

    4. If must not start on or cross track 40, which limits the biggest directory to 1600 sectors (tracks 1-39).

    Auch die Position der BAM ist eine andere:

    The BAM track for the sub-directory exists on the first track of the

    partition, and has the same layout as the disk BAM on track 40.

    Damit müsste man entweder alle Programme darauf anpassen oder die BAM "faken", so wie es aktuell mit dem Disknamen noch der Fall ist. Und NativeMode wird auch nicht von allen Programmen unterstützt. 1581-Partitionen wären da also nicht anders gewesen.

    Ist man also Innerhalb einer "1581-Partition", dann ist die BAM eine andere: Während in der Haupt-BAM alle Blocks der 1581-Partition als belegt markiert sind, hat die BAM der 1581-Partition die "korrekten" Informationen über die belegten Sektoren innerhalb der Partition. Es gibt also mehrere BAMs was den Verwaltungsaufwand im Treiber erhöht.

    Bei Native-Unterverzeichnissen ist das etwas anders, da gibt es nur eine BAM. Und bei mehreren Partitionen auf einer CMDFD/HD/RL hat jede Partition ebenfalls Ihre eigene BAM. Hier ist also alles viel einfacher.

    Und bei 790Kb max. die Diskette zu unterteilen macht doch wenig Sinn wenn man den Aufwand dahinter bedenkt. Commodore hat da evtl. anders gedacht und wollte das als Vorteil mit einbauen. Ich hatte aber nie eine Disk in der Hand bzw. gesehen die solche Partitionen beinhaltet hat.

    Und immer bedenken: Der Platz innerhalb der Laufwerkstreiber war früher wie heute stark beschränkt. Würde man das TurboDOS weglassen, dann sieht das anders aus. Wäre aber auch deutlich langsamer.

    Ich will damit nicht sagen das es nicht geht... es ist nur nicht ganz so einfach wie bei CMD.