Beiträge von djbase im Thema „Amiga Wertigkeit“

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    Original von C=+A USER
    Hallo,
    Bist du dir ganz sicher, dass der A-600 mit dem A-1200 entwickelt wurde (immerhin 1-2 Jahre unterschied)? Glaube eher, dass sie beim A-1200 nur viel (bis auf Chipsatz) abgeguckt haben (IDE, PCMCIA, Gehäuse) um ein ähnliches Ausehen zu haben.

    Also ich bin auch der Meinung, das die beiden Geräte parallel entwickelt wurden. Der Abstand der Veröffentlichung betrug nur wenige (etwa acht) Monate.

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    Original von JP1983
    naja, wenn wir schon das Thema hier haben..
    Ich bin im Besitz von einem A1200'er und einem halben A4000'er revision B mit 68EC030

    so wie ich gehört habe werden die 1200'er recht heiß, wenn man Turbokarten einbaut, ich habe noch nichts dergleichen und plane eine Anschaffung. Nur weiß ich noch nicht in welchen Rechner ich mein Geld stecke..

    Was würdet ihr nehmen, den 4000'er oder den 1200'er?
    gibt es mittlerweile wirklich so viel mehr Erweiterungen für den 1200'er als für den 4000'er oder gibt es mittlerweile auch einen PCMCIA-slot, der dafür sorgt, dass man 1200'er-Erweiterungen auch am 4000'er betreiben kann?

    Nun, das es mehr Erweiterungen für den A1200 gibt, liegt einfach an dessen Verbreitung. Es wurden ja vielmehr A1200 hergestellt als A4000. Zudem sind durch die Vielfältigkeit der Angebote natürlich auch die Erweiterungen günstiger als für einen A4000. Auf der anderen Seite ist der A1200 ein richtiger Bastelamiga, teilweise mit vielen Problemen bei der Kombination unterschiedlicher Erweiterungen. Einen PCMCIA Slot für den A4000 gibt es nicht, sehe auch keinen Sinn darin, da dieser ja mit Zorro-Slots ausgestattet ist, die um ein vielfaches schneller sind und mehr Möglichkeiten bieten.

    Das der Amiga heiß werden kann, liegt vielmehr an der verwendeten CPU auf der Turbokarte. Eine Karte mit einem 68040 wird z.B. um ein vielfaches wärmer als eine Karte mit einem 68060 drauf.

    Als Fazit würde ich sagen, wer gerne bastelt und experimentiert, der ist beim A1200 besser aufgehoben. Möchte man lieber mehr einen etwas solideren Rechner, dann ist der A4000 eindeutig die bessere Wahl.

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    Original von RetroStyle
    Es gab schon einen vielversprechenden Anfang mit Amithlon, nur wurde das zugunsten des A-One leider wieder eingestampft. Die Software war so ausgerichtet, das unter der A-OS Oberfläche noch ein Mini-Linux namens QNX lief. Dadurch wurde es möglich, auf einem X86 ohne Windoof und UAE ein lauffähiges Amiga-OS starten zu können.

    Naja, so ganz stimmt das ja nicht. Amithlon selbst basiert auf einem Linux Kernel worauf eine 68k Emulation sitzt. AmigaOS XL war ein Paket auf QNX und UAE.

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    Original von C=+A USER
    Hallo,
    Ich finde eure Einwände zwar gut, aber trotzdem ist der Amiga ein Spielecomputer. Es gibt auch sehr gute Programme für Amiga, aber ICH HEBE auch EINEN PC! Ich nutze den Amiga hauptsächlich als Fun-Machine und nicht zum angeben und stecke mein Geld nicht in einen Amiga (die Erweiterungen kosten sehr viel, wenn man gute möchte), wo mein PC das alles schon kann.

    Der Amiga ist *auch* ein Spielecomputer. Damals war er dank der Überlegenheit an Grafik und durch die Unterstüzung des Softwarefirmen einfach zum Spielecomputer deklariert worden, was natürlich auch zutrifft. Allerdings lässt sich eben mit dem Amiga auch vieles mehr machen. Ich nutze ihn kaum zum spielen, sondern arbeite überwiegend damit. Sei es im Grafikbereich, Programmieren, Multimedia oder einfach nur für eMail oder IRC. Das ist allerdings auch nur interessant, wenn jemand das mit dem Amiga machen möchte, also ein s.g. Power-User ist. Wer eben nur alte Spiele zocken will bleibt bei relativ Standard-Rechnern, das reicht vollkommen für den Zweck aus. Man sollte sich eben vorher bewusst sein, was man damit machen möchte. Und Amiga ist eben ein relativ teures Hobby, dafür machts aber auch jede Menge Spaß, gelle?

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    Original von Gobbo
    dafür sind die Z-II-Netzwerkkarten unheimlich teuer (ok, pcmcia-netzwerkkarten sind auch nicht soooo viel billiger).

    Also Netzwerkkarten für den Zorro-II sind selbst gebraucht unter 50 Euro nicht zu haben, während PCMCIA-Karten auf eBay für 1 Euro zu haben sind. Ich finde, das ist schon ein deutlicher Preisunterschied.

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    Original von Astrid
    Ich hab seit heute einen Amiga1200 und bin doch sehr enttäuscht von dem Gerät, weil mein A2000 im Grunde ja das Selbe kann. Und vorallem hat das Gerät sehr wenig Speicher.

    Naja, der Vergleich hinkt ja auch etwas, wenn man einen nackten A1200 mit einem aufgerüsteten A2000 vergleicht. Zudem sind es auch völlig unterschiedliche Systeme (Bigbox vs. Keyboard), nicht allein durch die unterschiedlichen Chipsätze.

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    Original von Astrid
    Nach was für einen Amiga sollte man ausschau halten? Was wäre der fähigste Rechner?

    Das kommt darauf an, was Du machen möchtest. Das Topmodell ist ganz klar der Amiga 4000T, kostet dafür natürlich auch entsprechend viel.

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    Original von Astrid
    Besitze, A500, 600, 1200,2000 und denke, daß der alte 2000er mit Retina Karte doch der Beste ist.
    Was kann ein Amiga3000? Was für ein Gerät braucht man, um die AGA Programme problemlos starten zu können? Warum kann mein Amiga 500 nichts mit der Workbench 3.0 anfangen, der ältere 2000er kann damit sehrwohl was anfangen.

    Ein Amiga 3000 bietet z.B. ab Werk eine SCSI-Schnittstelle, einen Scandoubler, einen 68030 Prozessor und Zorro3-Steckplätze.

    Für AGA-Programme benötigt man einen AGA-fähigen Rechner. Also entweder einen A1200, A4000 oder CD32.

    Dein A500 kann mit der Workbench 3.0 vermutlich nichts anfangen, weil er einen kleineren Kickstart besitzt. Kickstart und Workbench sollten immer einen gleichen Versionslevel haben.

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    Original von C=+A USER
    Ich pers. verstehe die ganze aufrüsterei nicht. Wollt ihr aus dem Amiga einen modernen PC machen??? Die meisten Spiele/Programme funktionieren am A-600 HD (den ich jetzt habe) super! (habe 1 MB Speichererweiterung, keine Platzprobleme und Kickstart 1.3 und 2.0 zum umschalten)

    Man muß Unterscheiden zwischen Power-Anwendern und Retro-Usern. Den Retro-Usern reicht ein einfacher Amiga, um alte Spiele zu zocken. Die Power-Anwender machen mehr als das, sie arbeiten auch mit dem Rechner und wollen dafür natürlich auch eine entsprechende Ausstattung haben (mehr CPU Power, Grafikkarte, mehr Speicher usw.).