Beiträge von ius im Thema „C64 und Videobild mischen“

    Das Problem früher bei den Hobbymischpulten lag oft außerhalb, weil die Signale nicht zeitstabilisiert und gegeneinander unsynchronisiert reinkamen. Das Ergebnis sind verschobene Bilder, hüpfende Blenden, lasche Farben, und dann alles von Video8 oder VHS nach VHS, was dann noch etwas Matsch übers Bild legt. Youtube von damals. :wink:

    Achso, ok. Damals gab es Signalverstärker, damit konnte man das Bild stabilisieren und auch verbessern. Ich hatte das Gerät dazu benutzt, um den Nagravision Kopierschutz von VHS-Kasetten zu umgehen.:)

    Die gibt's immer noch, genannt Frame Store Synchronizer oder Time Base Corrector. Manche Normwandler haben die Funktion auch. Der beste analoge, den ich auf Arbeit aufbieten kann, Snell&Wilcox CVR22, kommt mit Macrovision sehr gut klar, mit dem 64er schlechter. Ich muss 'Vidiplex' verwenden, also jedes 2. Field verwerfen, dann synct er, und ca. alle 8sec gibt es einen Ripple. Ich habe also halbierte Framerate und Ruckeln...

    Dieses hat die Clock fuer den C64 ueber eine PLL generiert, so dass der C64 in der Austastluecke immer die fehlende halbe Zeile Pause gemacht hat und damit ein korrektes interlaced Bild erzeugt hat.

    War eine ziemlich komplexe Schaltung - ob die wohl jemals jemand nachgebaut hat... :gruebel

    Gab es da Nebenwirkungen insbesondere in Bezug auf die Tonausgabe? Wenn nein.... FPGALOCK... :whistling::verehr:

    Das Problem ist hier, dass jedes Halbbild eine halbe Zeile zu früh endet und

    2x das untere Halbbild gezeichnet wird statt abwechselnd. Das Genlock hat

    nicht generell das Bild des 64ers angepasst, sondern eines, was eine spezielle

    Software generiert hat.

    Das Zwischenspeichern allein würde nicht helfen. Gelegentlich muss ein ganzes

    Frame verworfen werden, wenn der Puffer voll ist. Ich habe auch schon versucht,

    einen 64er als Studio-Taktgenerator zu verwenden. Das hat aber auch nicht geklappt. :wink: