Beiträge von 0xdeadbeef im Thema „Assy 250407, Rev B - nur schwarzer Bildschirm, auch Module gehen nicht“

    Danke, daß Du Dir Zeit genommen hast, mich ein weiteres Mal mit Deinen freundlichen Worten zu erfreuen. Was wäre diese Welt ohne Leute wie Dich, die weder rasten noch ruhen, bis Sie uns Unbedarften mit Ihrer Weisheit den Weg weisen können? Und das ganz ohne dabei an sich selber zu denken! Es fällt mir schwer, meine Freude und tiefe Dankbarkeit in Worte zu fassen. Ich muß wohl damit leben, für immer in Deiner Schuld zu stehen und verbleibe voller hoffnungsvoller Erwartung, bald wieder Deinen feinsinnigen Ausführungen lauschen zu dürfen.

    Fürs Protokoll: die Diag 586220(++) ist jetzt auch mehrfach 100% OK durchgelaufen und ich habe kurz mein einziges Modulspiel ("Dragonsden") getestet. Mehr geht halt nicht, bis ich ein SD2IEC oder Ultimate habe.

    Soweit ich das sagen kann, ist mein C64 wieder in Ordnung und dank der Frischzellenkur sollte er jetzt auch noch ein paar Jährchen halten bzw. im Fall des Falles einfach(er) zu reparieren sein.

    Und auch wenn mir das Thema hier nichts als Ärger eingebracht hat, unterstützt C64Studio als Nebeneffekt meiner Bemühungen jetzt auch direkt Ultimax-Cartridges:

    Code
    !to "dead_test_patched.crt", ULTIMAX8CRT

    Man muß dazu derzeit aber noch den Quellcode runterladen und es neu übersetzen.

    Na ja, wie gesagt: jeder kann selber nachlesen, wann ich bereits gemutmaßt habe, daß die CPU hin ist, und welche Vorschläge dann alle kamen.

    Ich hatte halt Anfangs auch die Hoffnung, daß zumindest einige hier die Signalintegrität von Bussignalen beurteilen können oder irgendjemand hier andere Reparaturstrategien hat, als einfach alles zu tauschen. Aber da habe ich mich halt geirrt.

    Was die Logikchips angeht: die habe ich großteils eh wider besseres Wissen ausgetauscht. Keiner davon hat sich je auffällig verhalten, also ist es extrem unwahrscheinlich, daß einer davon defekt ist. Theoretisch könnte ich sie alle zurücktauschen, aber das ist es mir einfach nicht wert.

    Und das mit dem vollständig gesockelten Board ist ein merkwürdiges Argument. Schließlich ist es ja erst dazu geworden, weil ich auf die gut gemeinten Ratschläge hier alles und jedes ausgelötet oder getauscht habe.

    Aber wie gesagt: lassen wir es gut sein. Ich habe mein Board repariert und das ist alles, was ich wollte.

    Die wohlverdienten Worte hätte ich dir gegönnt. Leider kann ich nur schlecht damit umgehen, wenn ich sehe das dein Nick über den Modifikationen von Kinzi prangt. Und diesen Screenshot noch zu bringen nachdem klar ist wie Kinzi darüber denkt, geht meiner Meinung nach gar nicht. Egal was Du noch an eigene Modifikationen mit eingebracht hast, lässt man den Credit.

    Man kann es Euch nicht recht machen. "kinzi" hat sich tierisch darüber aufgeregt, daß ich meinen Nick nicht für eine 100%ig mit seiner 004 Version identische C64Studio-Portierung benutzt habe. Wenn ich meine mit diversen Änderungen versehene private Version (die ich niemandem zur Verfügung gestellt habe und das auch nicht beabsichtige) dann als solche kennzeichne, ist es auch nicht recht.

    Und natürlich habe ich seinen Namen im Quelltext belasse, aber eine neue Zeile in meinen privaten Dead-Test einzufügen, um seine Änderungen zu würdigen, ist dann doch ein bißchen viel verlangt, oder?

    Mein Ziel war es ja eigentlich gerade nicht, alles auszulöten und/oder zu tauschen, bis praktisch nichts mehr übrigbleibt. Hätte ich etwas konstruktives Feedback zu meinen Messungen bekommen, wäre das eventuell vermeidbar gewesen.

    Aber gut, lassen wir das. Es kann sich ja selber jeder eine Meinung bilden, warum ich die CPU nicht früher getauscht habe, wenn er den ganzen Thread liest.

    Und ein paar freundliche Worte zu meinem wohlverdienten Erfolg wären auch nett gewesen, aber sei's drum.

    Na ja, nachher ist man immer schlauer und zu meinen Messungen hat sich ja nie jemand so richtig geäußert.

    Es liefen sogar Wetten gegen die CPU und mir wurde geraten, erstmal alles auszubauen.

    Wäre aus der CPU gar nichts rausgekommen oder nur völlig unplausibler Mist, dann hätte ich mir in der Tat einiges an Arbeit ersparen können.

    Aber egal, man wächst ja an solchen Dingen und ich habe einiges gelernt auf dem Weg.

    So, um das Thema weitestgehend abzuschließen:

    Ich habe die alte CPU zurückgetauscht: Blackscreen. Also wieder die neue CPU -> geht wieder. Soweit, so gut.

    Dann habe ich alle interessanten Originalteile (SID, ROMs, PLA, CIAs) wieder eingebaut und jeweils neu getestet (Dead Test bzw. blauer Startbildschirm): funktionieren alle. Auch die EPROM-PLA funktioniert.

    Ich habe noch keine erweiterten Tests laufen lassen und war bislang zu faul, den VIC zurückzutauschen (die eine Seite ist sehr nah an der Abschirmung), aber nach menschlichem Ermessen war wohl von Anfang an nur die CPU defekt.

    Alle meine Ersatzteile (EEPROM-Ersatz für die ROMs, EPROM-PLA, CPLD-PLA) und das Dead-Test-Modul haben also funktioniert und auch meine eigenen späteren Hacks im Dead-Test-Modul (alternierende LEDs am Anfang, später gemeinsam an/aus) haben wie erwartet funktioniert. Es war also wohl von Anfang an nur die CPU, die durch einen bizarren Teildefekt zwar auf den Bus zugegriffen, aber irgendwie trotzdem nicht funktioniert hat.

    Ich werde wohl die CPLD-PLA, den EEPROM-Kernal und den VIC 6569R5 drinlassen und die anderen Teile einmotten. Vermutlich tausche ich auch noch Basic-ROM und Char-ROM gegen EEPROMs.

    Morgen oder so werde ich nochmal intensiver mit Diag 586220 usw. testen, aber eigentlich gehe ich davon aus, daß ich dabei nichts Schlimmes finde.

    Dann muß ich mir noch was für die Kernal-Umschaltung überlegen und last but not least werde ich wohl ein 1541 Ultimate bestellen. Liegt bereits im Warenkorb, ist aber derzeit ja eh nicht lieferbar.

    Danke an alle, die mich unterstützt haben! Leider war es halt wohl ein untypischer Defekt...

    Das Netzteil ist vollständig vergossen. Vom 5V-Regler sieht man nur die Beinchen. Da habe ich mich aber sowieso inzwischen schon für das polnische Netzteil mit Schalter entschieden.

    Es gibt SD2IECs ab ca. 40€, die man direkt an den C64 ansteckt. Wenn überhaupt, würde ich mich nur für sowas interessieren. Das Ultimate 1541 ist halt irgendwie nie direkt lieferbar und das PI1541 ist mir vor allem zu viel Kabelverhau. Ist aber meiner Meinung nach im Vollausbau auch zu teuer im Vergleich zum Ultimate.

    I hatte ehrlich gesagt schon selber nicht mehr daran geglaubt, aber mein oller Brotkasten ist wieder unter den Lebenden:

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    Und ja, ich hatte zwischenzeitlich etwas am Dead-Test rumgefummelt und war dann wieder zu faul, die Originalversion reinzuprogrammieren, aber Hell, Yeah!

    Zugegebenermaßen habe ich mich hinreißen lassen gleich Nägel mit Köpfen zu machen und CPU (MOS 8500) und VIC II (neuer/unbenutzter 6569R5 von Polyplay) gleichzeitig zu tauschen.

    Insofern kann ich nicht noch sagen, ob es CPU oder VIC oder beides waren.

    So oder so habe ich wohl eine Menge Krempel ohne rechte Not ausgelötet und/oder ausgetauscht aber zumindest ist jetzt so ziemlich alles gesockelt :)

    Ist natürlich nur ein Etappensieg. Jetzt geht es daran, CIAs, SID, ROMs usw. Stück für Stück wieder einzubauen und zu testen, aber ich bin jetzt wieder einigermaßen zuversichtlich, daß ich die Kiste wieder 100% hinkriege.

    Natürlich stellen sich dann neue Fragen:

    Soll ich ihm gleich ein Ultimate 1541 gönnen oder erstmal ein SD2IEC anschaffen?

    Soll ich das Netzteil gleich ganz tauschen oder erstmal nur den Spannungsregler im "Elefantenfuß" wechseln?

    Aber egal: für den Augenblick bin ich froh, daß die olle Möhre überhaupt wieder lebt.

    So, noch ein paar Messungen:

    AEC und RW:

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    Mit dem Dead-Test-Modul sehe ich normal solche zwei Zugriffe gefolgt von drei Zugriffen. Jeweils am Anfang sieht man den kurzen Einbruch von R/W, der allerdings überraschenderweise genau beim Übergang von high (CPU) auf low (VIC) auftritt. E

    AEC und A0

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    In den AEC-Phasen der CPU (high) sind die High-Pegel auf A0 niedriger als in den AEC-Phasen des VIC.

    In der Tat sind variieren die High-Pegel von A0 in den AEC-Phasen des VIC (low) stärker.

    R/W und DB0

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    Weiß nicht genau, was ich davon halten soll. Fast (?) alle Glitches liegen in den High-Phasen des R/W-Signals, also wenn die CPU liest.

    Wobei ich offensichtlich AEC auch den Datenbus beeinflußt. In den High-Phasen sollte die Datenleitungen des VICs hochohmig sein:

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    Tatsächlich scheinen die Glitches alle im ersten Teil der Low-Phase des AEC-Signals zu liegen, während der DB0-Pegel in der zweiten Hälfte der Low-Phase von AEC stabil zu sein scheint.

    Aus meiner Sicht verweisen diese Messungen nicht eindeutig auf einen CPU-Defekt, aber mir fehlt da an entscheidenden Stellen noch das Verständnis.

    Werde wohl trotzdem mal einen Tausch der CPU versuchen...

    Am Ende der Aktion werde ich eh feststellen, daß ich alles in der falschen Reihenfolge gemacht habe.

    Aber vermutlich würde ich erst mal meine CPLD-PLA und EEPROM-PLA im funktionierenden Board testen. Eventuell auch meine Ersatz-ROMs (EEPROMs auf Adaptern für Kernal und Basic).

    Das sind alles neue Teile, die keine schwerwiegenden Kurzschlüsse o.ä. verursachen sollten (alles durchgeklingelt und so) und nur lauwarm geworden sind.

    Unter Umständen hätte ich vorher die Geduld, mir ein paar Signale im funktionstüchtigen Zustand anzusehen (wie sehen AEC/RW usw. im Dead Test aus).

    Aber dann wird es halt ernst: entweder muß ich meine CPU in das funktionierende Board einbauen und dabei riskieren, es zu beschädigen oder die funktionierende CPU in mein Board (mit der Gefahr, sie zu beschädigen).

    Eventuell wäre es sogar klüger, meine CPU in das funktionierende Board einzubauen. Der Vorteil ist hauptsächlich, daß ich nur ganz kurz ohne Dead-Test testen kann (wenige Sekunden), weil ich ja weiß, daß dort alle anderen ICs OK sind.

    Falls die Kiste startet, ist meine CPU OK. Falls sie nicht startet, aber mit ihrer eigenen CPU tut sie wieder, dann hat meine CPU halt einen Hau.

    Falls das Test-Board danach auch mit der eigenen CPU nicht mehr startet, dann weiß ich zumindest, daß meine CPU so kaputt ist, daß sie ganze Boards in Sekunden zerstört. Das wäre natürlich "worst case" und die Chancen für solch einen katastrophalen Schaden in Sekunden würde ich beim bisherigen Verhalten meiner CPU als sehr gering einschätzen.

    Falls ich das Problem so auf meine CPU eingeschränkt habe (Test-oard läuft wieder mit seiner CPU), würde ich die CPU aus dem Test-Board in mein Board einbauen.

    Wenn ich nur eine CPU kaufe, muß ich gleich den letzten Schritt machen. Ich weiß dann weder, ob meinen Ersatz-PLAs und Ersatz-ROMs tun, noch kann ich sagen ob die neue CPU jemals funktioniert hat.

    Außerdem muß ich den Test mit Dead-Test machen, also mindestens für 30 Sekunden oder so laufen lassen.

    Ich gehe im Augenblick auch davon aus, will aber zumindest noch diese letzte Messung mache, bevor ich mich entschließe, das Risiko einzugehen, nur eine CPU zu kaufen oder doch lieber gleich ein ganzes Board (250407/250425) bzw. einen ganzen Brotkasten oder frühen C64C.

    Es wäre halt hilfreich, wenn mir jemand sagen könnte, wie normal meine Signale aussehen. Zum Beispiel ist R/W ja nur gültig, solange AEC high ist und in den Low-Phasen steigt es recht langsam nur durch den 1k5 Pullup.

    Es wäre also auch denkbar, daß die verkürzte erste R/W-Phase vom AEC-Signal verursacht wird. Zumindest erhoffe ich mir durch einen Screenshot von AEC+R/W, daß mir jemand sagen kann, ob das ein zu erwartendes Verhalten ist oder nicht.

    Hoffe mal, ich kam mich morgen dazu aufraffen.

    Bei den Adreßleitungen bin ich mit den Masseanschlüssen der Tastköpfe nicht mehr an die Blechabschirmung um den VIC rangekommen. Um größere Aktionen zu vermeiden, habe ich deshalb eine deutlich längere Masseleitung verwendet als bei den anderen Messungen. Ich denke mal, das "Einschwingen" ist in diesem Fall eher also durch die Messung bedingt und kann ignoriert werden. Beunruhigender finde ich die unterschiedlichen Spannungspegel. Selbst wenn man beachtet, daß durch den AEC-Takt von 985kHz die Signale in zwei nebeneinanderliegenden Teilungen (1div = 500ns) nicht zusammengehören, sondern jeweils die aus den geraden bzw. ungeraden Teilungen, scheint der High-Pegel deutlich zu variieren. Das könnte in den hochohmigen Phasen (Tristate) passieren, sieht aber nicht so aus, weil die Übergänge zu steilflankig sind. Die Lowpegel auf Daten- und Adreßbus scheinen dagegen immer mit der AEC-Phase zu variieren. Aber auch da fehlt mir der Vergleich, ob das "normal" ist.

    Bin heute leider nicht dazu gekommen, jeweils eine Messung mit AEC zu machen. Dann könnte man besser sehen, welche Pegel von der CPU kommen und welche nicht.

    Wenn ich die Tage dazu komme, werde ich auch nochmal ein Bild von R/W aufnehmen. Das Signal sah schon auf den ersten Screenshots komisch aus, weil vor der ersten echten Low-Phase irgendwie immer eine verkürzte/abgeschnitte Low-Phase kommt. Auch hier fehlt mir der Vergleich, wie normal das ist. Aber so richtig gesund sieht das halt auch nicht aus. Den 1.5k Pullup zwischen R/W und VCC konnte ich allerdings messen (1k47 oder so, aber im Rahmen).

    Um mal etwas weiter zu monologisieren: ich hatte verdrängt, daß das Tristating des Adreßbusses ein spezielles Feature des 6510 gegenüber dem 6502 war.

    Zitat

    The Address Bus, R/W, and Data Bus are valid only when the Address Enable Control line is high. When low, the Address Bus, R/W and Data Bus are in a high- impedance state.

    AEC hatte ich irgendwann mal gemessen und da war glaub ich ein 985KHz-Signal zu messen. Muß ich mal morgen oder so zusammen mit Datenbus, Adreßbus usw. aufzeichnen.

    Eventuell kann man dann eher einschätzen, ob die CPU (AEC high) oder der VIC (AEC low) einen Hau hat.

    Hm, ich habe bislang ausschließlich Präzisionssockel benutzt und bisher zufrieden damit. Jedenfalls geht ein normaler IC viel besser in einen Präzisionssockel als eine Präzsisionsstiftleiste (CPLD PLA, EPROM-Adapter usw.) in einen normalen Sockel. Auch die ausgelötete PLA geht noch problemlos in den Präzisionssockel. Was spricht also dagegen?

    Wie auch immer, ich fürchte ich wohne nicht mal annähernd in der Nähe von Oldenburg. Und ganz ehrlich: ich würde mich besser fühlen, ein Testboard zu kaufen, statt es zu leihen. Ist ja nicht ausgeschlossen, daß bei der Testerei was kaputt geht und dann ist es mir lieber, das geht geht auf meine Kappe und gibt kein böses Blut.

    Ich hoffe außerdem immer noch, daß sich nochmal jemand meldet. der sich zu meinen Messungen äußern kann.

    • Meine CAS/CASRAM-Messung zeigt, daß nur jeder 4. Halbzyklus (1.97MHz) tatsächlich von der PLA aufs RAM durchgelassen wird. Gleichzeitig sieht man auf ROMH PLA F7 einen Takt von 985kHz. Ist das ein zu ewartendes Verhalten im Ultimax- bzw. Dead-Test-Modus? Ich könnte mir z.B. vorstellen, daß das 985kHz-Signal auf ROMH für das Maskieren von zwei CAS-Zyklen sorgt. Oder zeigt diese Muster eh nur, daß die CPU es nicht schafft, den Resetvektor auszulesen?
    • Die stufenförmigen Störungen in den Daten- und Adreßleitungen haben ziemlich genau die Struktur des 1.97MHz CAS-Signals. Sind solche Störungen üblich oder das Anzeichen eines Defekts?
    • Kann man die Zwischenpegel auf den Adreßleitungen A0/A1 irgendwie ohne CPU-Defekt erklären? Der Schaltplan im Servicehandbuch ist zerstückelt und schwer zu lesen. Aber ich habe nicht den Eindruck, daß ich noch irgendwelche anderen Chips eingebaut gelassen bzw. nicht getauscht habe, die das Signal auf den Adreßleitungen der CPU beschädigen könnten.

    Ich weise an dieser Stelle darauf hin, daß mir von einem fast (bis auf die RAMs) vollständig gesockeltem 250407er Board für 65€ (inklusive Porto) in diesem Thread abgeraten wurde, weil es viel zu teuer sei. Ich könnte auch einen etwas vergilbten Brotkasten mit großteils gesockeltem 250407er für 77€ bekommen. Ich bin durchaus für bessere Angebote dankbar, würde aber persönliche Nachrichten bevorzugen, um diesen Thread nicht weiter abdriften zu lassen.

    Und eigentlich hatte ich mir irgendeinen Kommentar zu meinen Messungen erhofft.