Hi Bloody77:
nun ja zum Thema "Es tut sich gefühlt wenig" möchte ich Dir das Video zeigen, welches wir gestern aufgenommen haben:
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Wie jeder, der das Projekt aufmerksam verfolgt weis, sind auch wir im Vorserienstatus angekommen.
Mit dem Emulator hast du zwar recht, doch arbeitet an diesem, im Moment, nur eine einzige Person.
Wir rufen nicht umsonst, händeringend um Mithilfe und Unterstützung. Wir sind ein kleines Team, was sich einiges vorgenommen
hat und wir sind mit der Entwicklung sehr zufrieden. Klar würden wir gerne 20 Mann an die Entwicklung des Emulators stellen, doch die haben wir leider nicht. Das Projekt ist open-source. Es kann also jeder mithelfen. Gabor arbeitet viel am Emulator und wir wissen, dass ein guter Emulator hilft, Content in der Community für den MEGA65 herzustellen.
Wie die meisten warscheinlich inzwischen wissen, ist M-E-G-A ein Verein. Wir können also nur in unserer Freizeit am MEGA65 arbeiten. Unserer Gedanke ist eigentlich: Ein Rechner von der Community für die Community
Da du den Vergleich, in Punkto Entwicklungszeit, mit dem c256 Foenix Projekt angeführt hast, möchte ich den Vergleich objektiv weiterführen:
Man kann den c256 Foenix nicht mit dem MEGA65 vergleichen. Stefany hat eine komplett neue Hardware designed. Beim Mega65 werden alle Chips im FPGA nachgebaut und dazu muss teilweise reverse engineered werden, um herauszufinden, was Commodore sich dabei gedacht hat. Unser Ziel ist es, von vorne herein, eine höchstmögliche Kompatibilität zum c64 herzustellen.
Das ist bei Stefany zweitrangig. Da es so gut wie keine genaueren Spezifikationen zum c256 von Commodore gab, kann sich das Foenix-Projekt die Freiheit nehmen und den Rechner so entwerfen, wie sie es sich denken. Das können wir nicht. Der c65 war als Prototyp vorhanden und auch der technische Aufbau, das Gehäusedesign, etc. war bekannt. Wir sind also wesentlich mehr an die Vorgaben des c64 und c65 gebunden. Das zeigt sich dann auch am Aufbau, Stefanys Gehäuse ist so klein, das sie dies in einem 3D Printer drucken kann. Das fällt bei uns flach. Auch kann Stefany auf normale Tastaturen zurückgreifen, auch das können wir nicht.
Dazu kommt dann noch, dass der VHDL code bei fast allen Projekten closed ist, egal ob Foenix, TC oder was auch immer, das heißt wir müssen auch den Code für die FPGAs selber schreiben aber mit dem Unterschied, unser Code ist Open-source und die Person die sich schon seit 2006 mit dem Nachbau des c65 und der VHDL programmierung beschäftigt, Paul, macht dies auch in seiner Freizeit.
Ich kann also nur nochmals dazu aufrufen:
Wir suchen Leute, die das Projekt tatkräftig und auch finanziell mit unterstützen wollen ! Je mehr Leute mithelfen, umso eher werden wir auch in der Lage sein, mit dem Mega in Produktion zu gehen.
Wir sind bei unserem Projekt an einem Punkt angekommen, wo wir in nächster Zeit in die Produktion gehen könnten, wenn wir das
"kleine", finanzielle Problem mit den Gehäusen gelöst hätten. Wir wollen den MEGA65 in der bestmöglichen Qualität herstellen. Das beweisen unsere Tastaturen, die PCBs und auch die Vorserien Gehäuse. Für die Produktion wollen wir dementsprechend die Gehäuse im Spritgußverfahren herstellen, doch diese Form kostet nunmal etwas. wir rechnen mit ca. 50000 - 65000 € und erst, wenn wir eine Lösung für das Problem haben, werden wir in Produktion gehen können.
(Ja, wir spielen auch mit dem Gedanken von Kickstarter)
Also lieber Bloody77, solltest du zufällig Scheich sein und an der Finanzierung unseres Projekts Interesse haben oder du ein versierter VHDL Programmierer bist, oder du einfach Interesse hast, Assembler für den 4510 zu programmieren, melde Dich doch bei uns. 
Die Links, um uns zu kontaktieren findest du (und auch alle anderen Interessierten) in meiner Signatur,
alle anderen müssen leider weiter warten, oder diejenigen, die Spaß am basteln haben und wirklich etwas für den MEGA65 coden wollen, können sich für knapp Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. holen und mit dem Bitstream von uns sofort loslegen. Es wird also nicht zwingend ein Emulator benötigt aber um kleinere Sachen zu programmieren reicht auch der XEMU/Mega65 Emulator schon vollkommen aus, wie Zaadii hier schon zu genüge bewiesen hat.
PS: So kam ich übrigens zu dem Projekt. Ich habe mir ein Nexys A7 Board geholt und habe angefangen zu basteln.
PSS: Den Titel deines Threads finde ich aber leider nicht passend
da könntest du auch nach der Sinnhaftigkeit fragen, warum sich alte Männer überhaupt mit 8-Bit Rechnern in Zeiten von 64bit beschäftigen