Beiträge von knusis im Thema „Sinnhaftigkeit des Mega65“

    Das heisst, wenn die Entwicklung schneller verlaufen waere, dann haette er vielleicht doch noch das Licht der Welt erblickt... gut, vielleicht waere er trotzdem ein Flop geworden.

    Commodore hatte in den USA immer nur Erfolg mit günstigen Rechnern gehabt. Der VIC20 war gegenüber dem VCS als vollwertiger Computer sehr günstig. Der C64 hat durch seinen niedrigen Preis bzw. die Preissenkungen (was die Händler verprellt hat) die Konkurrenz platt gemacht. Wenn die 264‘er Reihe den Preis gehabt hätte, den Jack Tramiel angestrebt hatte (Stichwort Spektrum-Killer), dann wären diese Rechner auch erfolgreich gewesen. Vielleicht hätte ein billiger C65 noch etwas gerissen, aber 1989 war er wohl schon (fast?) zu spät.

    Nachtrag: Die C16 & Co haben sich bei entsprechend niedrigem Preis ja auch in Deutschland „gut“ verkauft.

    Zu der Zeit als der C65 rausgekommen WÄRE war der Amiga sogar schon veraltet.Der C128 sowieso und der C65 wäre der nächste Flop gewesen nach C16 und Co.

    Für die Kiste war allenfalls ein kleiner Nischenmarkt gewesen.Allenfalls ! [..]

    Während der dem Beginn der Entwicklung des C65 (1988) hatte dieser schon seine Daseinsberechtigung, weil dieser unglaublich günstig zu fertigen war ($102.92 - Quelle: Commodore:The Final Years S190). Er hätte Commodore knapp die eines Amiga 500 in der Fertigung gekostet. Damit hätte man das Niedrigpreissegment besetzen können, das die damals mit der aktuelle Amigatechnik nie hätte ereichen können. Aber da die Chipentwicklung nur von einer Person betrieben wurde, hat sich alles in die Länge gezogen...

    den Rest kennt man ja.