Beiträge von Freak im Thema „Sinnhaftigkeit des Mega65“

    Dazu kommt dann noch, dass der VHDL code bei fast allen Projekten closed ist, egal ob Foenix, TC oder was auch immer, das heißt wir müssen auch den Code für die FPGAs selber schreiben aber mit dem Unterschied, unser Code ist Open-source und die Person die sich schon seit 2006 mit dem Nachbau des c65 und der VHDL programmierung beschäftigt, Paul, macht dies auch in seiner Freizeit.

    :thumbup:

    Ich finde es total klasse und sehr von Vorteil, dass der VHDL-Quelltext open-source ist. Es das ermöglicht es einem, Fehler in der Implementation zu finden, ohne sich auf einen einzigen Entwickler (oder eine kleine Gruppe) verlassen zu müssen, dass ein vielleicht zu kleiner Fehler genügend Beachtung findet, um korrigiert zu werden.

    Und ein offener Quelltext ermöglicht es auch, dass gänzlich andere Implementationen auf der Maschine das Licht der Welt erblicken (z.B. Arcade oder andere Homecomputer).

    alle anderen müssen leider weiter warten, oder diejenigen, die Spaß am basteln haben und wirklich etwas für den MEGA65 coden wollen, können sich für knapp 160€ ein Nexys Entwicklungsboard holen und mit dem Bitstream von uns sofort loslegen. Es wird also nicht zwingend ein Emulator benötigt aber um kleinere Sachen zu programmieren reicht auch der XEMU/Mega65 Emulator schon vollkommen aus, wie Zaadii hier schon zu genüge bewiesen hat.

    PS: So kam ich übrigens zu dem Projekt. Ich habe mir ein Nexys A7 Board geholt und habe angefangen zu basteln.

    Naja, ganz so einfach ist es dann doch nicht. Das Board kostet nur für Studenten 160 EUR. Die Generation, die voll im Berufsleben steht (und das sind bestimmt die meisten hier) zahlen rund 250 EUR für das Board...

    Und wenn denn das Board vor einem liegt und man den Bitstream hat, kann man immer noch nicht loslegen. So gilt es, auf der SD-Karte noch bestimmte Files abzulegen, damit die Maschine bootet. Ich hatte dies vor langer Zeit mal geschafft und konnte mit der Implementation ein wenig rumspielen. Dann gab es aber zwischenzeitlich ein Update des Bitstreams und das Booten schlug danach fehl. Da wurde wohl etwas an der benötigten Verzeichnisstruktur und den benötigten Files geändert.

    Es fehlt meiner Meinung nach eine konkrete Anleitung, um zu einer bootbaren SD-Karte zu kommen. Plus vielleicht ein Disketten-Image, auf dem kleine Tools, wie z.B. ein Monitor drauf sind. Das könnte dann als Basis für eigene Experimente dienen. Aber bis jetzt ist es für einen Außenstehenden schon zu schwierig, um überhaupt zu dieser Basis zu kommen...

    Nur meine Meinung...

    Gruß

    Thomas