Beiträge von kinzi im Thema „VC20 Reperatur - Zombie oder Frankenstein“

    Was mich stutzig macht: Auch beim NTSC ist ein 4.432618MHz Kristall verbaut. Sollten die nicht bei PAL und NTSC unterschiedlich sein?

    Das kann eigentlich nicht sein, weil ein NTSC-System mit 4,433 MHz Farbträger nichts anfangen kann; NTSC benötigt 3,579irgendwas. Die 4,433 MHz kann man auch nicht daraus "bauen", die Frequenzen sind bewusst so krumm gewählt. Wenn ein 4,433 MHz-Quarz, ist es ein PAL-System, dann sollte auch immer ein 6561 drinnen stecken. Ein 6560 ist NTSC.

    Nach dem Einschalten komisch verschobenes Bild. Wohl das falsche Diag Image (für NTSC) erwischt. Noch mal neu gebrannt diesmal mit der PAL Version.

    Verschobenes Bild heißt praktisch immer, dass ein NTSC-ROM im PAL-System läuft.

    Beim Diag VC.20 gibt es tatsächlich zwei Varianten, NTSC und PAL; beide sind auf zimmers.net zu finden.

    Sie bricht immer wieder bei ....CB2 mit BAD ab. Ich habe schon 5 VIAs ausprobiert, dass alee den gleichen Fehler haben kann ich nicht glaube.

    hat da jemand ne Idee, wie da geprüft wird? Laut Tynemouth Blog ist es VIA2, aber wie wird da getestet? Ich sehe im Schaltplan nur direkte Verbindungen,

    keine Logic, die kaputt gehen könnte.

    Siehe den Schaltplan zum Test-Harness beim VC-20:

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Drei Leitungen gehen auch zum IEC-Port, hast du die dran?

    Manchmal läuft die Uhr auch nicht mit und ab und zu kommen ROM errors. Ich denke die Spannungsversorgung ist auch so ein Problem, oder?

    Mir kommen die 4.73V als echt zu niedrig an. Ist knapp über der 5% Toleranz.

    Das ist nicht so ungewöhnlich. Jedenfalls sollte es nicht die Ursache sein. Die Toleranz besagt ja, in welchem Bereich die Technik sicher (garantiert) funktioniert, und das ist bei TTL bis 4,75 V runter, da spielen zwei Hunderstel weniger keine Rolle.

    Aber: Wo genau hast du die 4,73 V gemessen, an welchem Punkt? Wenn am Eingang nur noch 4,73 V anliegen, fällt die Spannung zum User-Port hin weiter ab - miss mal da, was da noch "ankommt". Wenn die 4,73 V bereits am Userport gemessen wurden, dann sollte es passen.

    Was ist das für ein Selbstbau-Netzteil? Hast du mal den "ripple" angeschaut mit dem Oszi?

    Das Problem sind jedoch meist nicht die Netzteile, sondern die Kabel. Ich habe hier zwei Originalnetzteile, die ich auf 5,1 V-Schaltnetzteil umgebaut habe. Mich hat bei der ersten Verwendung fast der Schlag getroffen, als ich meine künstliche Last für 1,5 A angeschlossen habe, da kamen auf der Platine noch 4,43 V an! (Der C64 lief aber noch einwandfrei. :) ) Ich dachte zuerst, die Schaltnetzteile sind Müll, aber das Problem ist wirklich der Kabelquerschnitt, die Spannung am Netzteil brach kein Zehntel Volt ein.

    Ist meine Annahme hier richtig, dass da ein Chip zu viel Strom zieht?

    Als Netzteil habe ich ein neues (Neubau Schaltnetzteil) meines C64 dran.

    Sollte eigentlich 2A auf der 5V schaffen.

    Das schafft die 2 A sicher, siehe oben - der Spannungsabfall passiert sehr wahrscheinlich auf der Versorgungsleitung zum Rechner. Miss mal den Stromverbrauch des Rechners - trenne irgendwo die +5 V-Zuleitung auf und schleife das Ampere-Meter ein. Es muss mindestens einen 2 A-Messbereich haben!