Beiträge von emulaThor im Thema „Was für Kabel bei Bastelprojekten?“

    komplett mit git, also unter, Linux weis ich wie ich mir was runter ziehen kann, also git Clone usw.. aber wie ich die Sofware nurtze das ich z.B.wenn ich änderungen mache diese auch automatisch hochgeladen werden, so das immer die aktuellste änderung da ist. Da komme ich nicht klar mit.

    Beim Erlernen von git hat es mir geholfen, einen Editor zu verwenden (in meinem Fall Atom), der mir parallel zur Kommandozeile auch erlaubt, per Mausklick zu adden/stagen, zu committen, zu pushen und zu pullen. Und unter Linux fügt es sich auf der Kommandozeile viel natürlicher ein als unter Windows mit der Git Bash. Ein "git push" aktualisiert im Normalfall das entfernte Repository (z. B. gehostet auf github) auf den neuesten Stand. Automatisch (also ohne push-Kommando) landet dort nach einem commit nix.

    Naja ich habe das auch nicht gelernt. Bin gelernter (Zentral Heizungs und Lüftungsbauer), hab mir hakt viel z.B. durch Arduinos bei gebracht.Oder halt durch den C64. Halt Arduino Steckbrett, testen und wenn es geht Plan erstellen und PCB draus machen.

    Mit Kicad habe ich vor einem Jahr angefangen.

    OK, gib mir ein Jahr Zeit, dann sprechen wir uns wieder. 8)

    Schau mal ist nur einer von vielen! Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. man muss am schluss nur nicht Express Versand sondern Standart auswählen.

    Genau da habe ich tatsächlich vor einigen Wochen meine ersten PCBs bestellt (nichts selbst-designtes). Die Lieferung dann in den Händen zu halten, ist so beeindruckend, dass ich nun plane, irgendwann mehr Zeit in KiCad zu verbringen. Aber: Andere hier können es meist schneller und besser und ich kann nicht guten Gewissens selbst eine Platine designen, wenn ich nicht vorher mindestens einmal die verwendeten Komponenten praktisch verlötet habe und wenn ich erst lernen musste, was Pull-Ups und Pull-Downs sind. Da braucht man halt ein Minimum an Platinenbestück-Erfahrung und Wissen über Schaltungs-Design.

    EDIT: Das Faszinierende ist: Man nehme einfach die Gerber-Files aus einem Open-Source-Projekt und lade sie beim PCB-Shop hoch und los geht's. Man kann gar nicht viel falsch machen.

    Lochraster ist denke ich immer noch nützlich für räumlich abgekoppelte Dinge wie DIN-Buchsen oder Taster. Sowas kann man ja durchaus per Kabel "anflanschen" an ein schön designtes PCB, wenn die Gehäuseform es nahe legt.

    EDIT: Jetzt kommt Ihr und sagt, nach dem Platinendesign kommt erst das passende Gehäusedesign für den 3D-Drucker....

    Oder du lässt dir von jemand hier im Forum ein Schönes PCB erstellen, und musst keine Lochraster mehr benutzen.

    Anonsten für Lochraster nehme ich auch Fädeldraht oder alte IDE Kabel (Flachbandkabel).

    Für den levelshift habe ich mir z.B. den Schaltplan rausgesucht und direkt auf meine Platine Integiert.

    Meine eigene Erfahrung mit dem Projekt Pi1541:

    Ich habe es auf Lochraster zweimal gebaut. Mit der zweiten Variante B habe ich lange gekämpft, bis es lief. Es war aber immer eine chaotische Kabelspinne geblieben, die in kein Gehäuse richtig passen wollte (ich war da auch nicht ehrgeizig) und beim Transport zu zerfallen drohte.

    Jetzt habe ich seit kurzem eine Pi1541-Platine v4 von bigby und die in Windeseile bestückt und bin super happy mit dem kompakten Formfaktor. Aber hätte ich es nicht selbst vorher auf Lochraster aufgebaut, dann hätte ich von der Logik der Schaltung gar nichts verstanden.

    Bei der Platine von bigby hatte ich auch die Wahl, einen Levelshifter aufzustecken oder Komponenten aufzulöten. Ich war froh, dass ich einfach einen meiner vorhandenen Levelshifter aufstecken konnte. War für mich einfacher.

    Es ist billiger einfach mehr zu kaufen und eins mit Adaptern zu versehen. Haha.

    Bei mir läuft es so:

    Ich brauche einen Levelshifter. Ich kaufe ihn. Plötzlich kapiere ich, dass er in jedem zweiten Projekt gebraucht wird. Ich entdecke neue Projekte, brauche mehr Levelshifter.

    Ich brauche eine Nodemcu. Sobald ich kapiere, was die kann, entdecke ich 5 Projekte mit NodeMCU, die ich auch nachbauen will. Ich bestelle gleich mal 10 Nodemcus.

    Usw. mit Arduino Pro Micro, Arduino Pro Mini, etc.

    Preislich bleibt fast jeder 10er-Pack unter 20 Euro.

    Oft werden Platinen wie z.B. NodeMCUs, Levelshifter, etc. zusammen mit Steckleisten verschickt, die ich anlöten kann, um sie z.B. auf einem Breadboard oder als Shield zu benutzen. Soweit so gut. Wenn ich die später aber nicht mehr brauche, ist es echt aufwändig, die Steckleisten wieder zu entlöten.

    Ich hatte solche Gedanken auch - aber die pragmatische Lösung ist: Du bestellst die Komponenten im 5er oder 10er-Pack aus China. Das löst viele Probleme, ungenutzte Komponenten kannst Du weitergeben im Freundeskreis.

    EDIT: Auf einer Lochrasterplatine lötest Du erst Buchsenleisten auf (wie immer RM2,54) und da steckst Du dann die Komponenten mit den Pins rein.

    EDIT2: Bildbeispiel meines Dilletierens: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Auf Lochraster habe ich bisher verwendet: Lötzinnwürste, verzinnter Kupferdraht, isolierte Litze. Das sind aber keine Schaltungen, durch die 230V fließen.

    Das hier fand ich für mich sehr hilfreich als Einsteiger in das Arbeiten mit Lochraster:

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Verzinnter Kupferdraht ist gut dafür, dass man weniger Zinnwürste hat. Er lässt sich flach auf der Platine verlegen auch durch die Löcher nach oben oder unten durchziehen und macht dann Platz für eine Kreuzung. Er ist aber natürlich nicht isoliert, genau wie Zinnwürste. Bei vielen Kreuzungen sieht man aber später sehr schwer, welcher Kupferdraht wohin geht. Da sind mehrfarbige isolierte Kupferlitzen von Vorteil, die aber auf der Platine etwas auftragen.

    Ich persönlich hasse das Abisolieren der dünnen isolierten Litzen, gibt es da ein Werkzeug, das nicht alles abknipst?