Bei quadratisch angenommenen Pixeln (1:1): Beschreibbar Bereich ist 16:10 = 1,6
Sichtbares Gesamtbild bei normaler Darstellung mit Rahmen ist bei VICE 24:17 = 1,4118 = (384 x 272), hängt aber letztendlich auch davon ab, wie viel Rahmen man sieht.
Das authentische Pixel-Seitenverhältnis sei aber 15:16 = 0,9375 = -6,25%. Mit diesem Faktor müsste man also die oben genannten Verhältnisse korrigieren.
Da sich aber ein Pixel von 93,75% Breite auf TFTs schlecht darstellen lässt und für Unschärfe sorgt, nehmen die meisten wahrscheinlich die Einstellung 1:1 für ein schärferes Bild.
Die Frage, welches Pixel-Seitenverhältnis man dennoch einstellt, wenn es darum geht, unverzerrte Grafiken zu erstellen oder zu sehen, also authentisch oder TFT-kompatibel, lässt sich heute nicht mehr so leicht beantworten. Das ist ähnlich wie mit dem Torwart und dem Elfmeter. Torwart denkt: "Bestimmt linke Ecke". Der Schütze denkt, dass der Torwart denkt "Linke Ecke" und überlegt, in die rechte Ecke zu schießen. Dann denkt der Torwart, dass der Schütze denkt, dass er denkt ...
Da aber 1. der Unterschied nicht so groß ist, 2. heute die Mehrheit TFT nutzt, 3. viele wahrscheinlich wegen der Schärfe unter VICE die 1:1-Pixel nutzen, 4. viele ohnehin ein noch viel breiteres Seitenverhältnis von 16:9 für die Darstellung nutzen, bei dem eine bei 1:1-Pixeln erstellte Grafik entgegen kommt, und 5. sich ein gerades Verhältnis in der Symmetrie viel leichter pixeln lässt, würde ich bei zuerst genanntem Verhältnis bleiben, also so, dass der Leinwandbereich 16:10 ist. Das Drumherum ist dabei unwichtig. Es sollten halt nur etwaige Rahmensprites mit drauf passen.