Noch einmal ein Update - ich kann keinen konkreten Faktor nennen, tatsächlich ist diese gelötete Variante aber deutlich schneller, als das Original. Der Unterschied ist deutlich spürbar. Allen A2286 Besitzern kann ich diesen Umbau nur anraten.
Beiträge von kai1175 im Thema „Bridgeboard A2286 mit Adaptec AHA 1542 CF SCSI Controller“
-
-
So, habe heute mal den Lötkolben angesetzt und die Lösung wie von Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. geposted umgesetzt. Funktioniert alles einwandfrei. Wie der Geschwindigkeitsvorteil tatsächlich aussieht, habe ich noch nicht geprüft. Gefühlt ist es tatsächlich schneller aber mit der Stoppuhr verglichen habe ich noch nicht. Kann aber auf jeden Fall empfehlen das nachzubauen. Besonders aufwendig ist das nicht. Ich habe zudem auf der Rückseite des Sockels an Pin 6 noch ein Jumper-Kabel eingelötet, das im Nichts endet. Für die Verbindung von Pin 6 des Chips zu Pin 30 des ISA Bus habe ich ebenfalls zwei Jumper-Kabel genutzt, die ineinander gesteckt sind. So könnte ich bei Bedarf einfach durch Umstecken wieder auf den ursprünglichen Zustand zurückwechseln und muss dafür die Karte weder herausnehmen, noch zerlegen.
-
Vielen Dank, Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.. Das ist wirklich simpel. So viel wie ich in meinem schon gelötet habe, kommt es auf eine weitere Strippe auch nicht mehr an

Weißt Du, was genau diese Kabelbrücke bewirkt - also ich meine was technisch passiert? Das es schneller werden sollte, ist schon klar. Mich würde nur interessieren, was konkret dahinter steckt, denn wenn es so einfach ist, fragt man sich ja unweigerlich, weshalb Commodore selbst nicht auf diese Idee gekommen ist. -
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., ich kann mir den Beitrag leider nicht ansehen. Man benötigt offensichtlich einen Account, den man wohl auch nicht so einfach erhält. Es wird gefordert, dass man zunächst per Email Kontakt aufnimmt und dann erst kommen evtl. weitere Schritte. Wäre es möglich, die wesentlichen Inhalte hierher zu kopieren?
-
Danke, captain_zzap
Ich werde mir das anschauen.@Moschdschlotzer:
Auf dem Bridgeboard gibt es oben rechts den Jumper J4 (wenn Du das bild vergrößerst, siehst Du ihn rot markiert), direkt neben J2, dem Lautsprecheranschluss. J4 besteht aus 3 Pins und steuert den Laufwerksanschluss auf dem Bridgeboard. Steckt der Jumper auf Pin 1 + 2 bedeutet das, die Laufwerke werden über den Controller des Bridgeboards gesteuert. Nutzt Du einen separaten IDE Controller für die Laufwerke, musst Du den Jumper auf Pin 2+3 stecken, damit das Bridgeboard nicht versucht die Laufwerke über den eigenen Controller anzusprechen. Prüfe mal, ob der Jumper korrekt steht. Könnte schon die Ursache sein. Der IDE Controller selbst hat zumeist auch noch Jumper, um Platte und / oder Laufwerke zu aktivieren oder deaktivieren, falls man nur eines von beiden nutzen möchte. Evtl. musst Du die Einstellungen auch noch einmal prüfen und anpassen. -
Vielen Dank, Schmitti!

Ich würde schon gerne direkt von der SCSI-Platte booten. Anderenfalls müsste ich nach wie vor eine kleine Hardfile-Partition für den Bootvorgang vorhalten. Prinzipiell wäre das ok. Da weiß ich aber nicht, wie sich das in Kombination mit einer echten Platte vertragen würde und ob das überhaupt funktioniert, da das Hardfile auch nirgendwo im Bios auftaucht. Es ist irgendwie einfach da und ob das der SCSI Adapter auch so sehen und damit umgehen würde, bezweifle ich. Probiert habe ich es allerdings noch nicht. Sollte das klappen, wäre das für mich ein akzeptabler Kompromiss. Gibt es diesbezüglich Erfahrungswerte?
Das Problem bei IDE ist, dass man bei der A2286 im Bios keine Plattengrößen mittels frei zu definierender Köpfe, Sektoren und Zylinder festlegen kann. Man ist auf fest vorgegebene Größen einer sehr überschaubaren Liste eingeschränkt. Wie man sich vorstellen kann, sind das alles ,der damaligen Zeit entsprechend, relativ kleine Platten. Eine größere einsetzen und als eine der kleineren aus der Liste zu definieren wird wahrscheinlich gehen, ist dann aber auch verschwendeter Platz. Effektiv nutzen kann man dann nur die Größe aus der Biosvorgabe, nicht was die Platte wirklich bieten würde. Daher dachte ich, ein Controller mit eigenem Bios und damit der Möglichkeit diese Größenbeschränkungen zu umgehen, sei eine gute Idee.
-
Habe schon sowas befürchtet. Allerdings habe ich den Controller nicht blind verbaut. Ich hatte vorher gegoogelt und dabei hier im Forum einen Beitrag gefunden, in dem jemand exakt diesen Controller als ideal und funktionierend für das A2286 empfohlen hat. Aus dem Grunde habe ich mich auch für den Controller entschieden. Leider finde ich den Beitrag gerade nicht wieder. Es scheint mir somit grundsätzlich ja einen Weg zu geben. Vielleicht hat derjenige auf die Janus-Tools verzichtet aber dann sollte er ja zumindest im Biosmenü weiter gekommen sein als ich. Betreffend des Bios weiß ich leider nicht, was für eine Größe das hat.
Grundsätzlich hätte ich auch keine Schmerzen bei ebay ein anderes Modell zu ersteigern. Das würde ich allerdings nur auf entsprechende Erfahrungswerte hin durchführen. Ich möchte vermeiden, am Ende entnervt auf einem Berg unbrauchbarer Controller zu sitzen, bis ich dann vielleicht endlich etwas für meine Bedürfnisse sinnvolles gefunden habe.
-
Hallo zusammen,
neue Idee - neues Problem...
Bisher habe ich auf dem Bridgeboard A2286 als Festplatte mit der Hardfile-Variante gearbeitet, also einer emulierten Festplatte auf der Amiga-Seite. Das funktioniert auch, ist nur fürchterlich langsam, da alles durch die 128K Bridge geschaufelt werden muss. Ich habe mich deshalb dazu entschieden, eine separate Festplatte für das Bridgeboard einzubauen, auf die es via Controller einen direkten Zugriff hat. Da man hinsichtlich der IDE Platten insbesondere beim A2286 sehr eingeschränkt ist, habe ich mich für eine SCSI Variante entschieden und dazu den Adaptec 1542 CF Controller verbaut. Den Laufwerksport habe ich auf CC000h gestellt, SCSI auf Standard 330-333h belassen. Floppys habe ich an den Adaptec angeschlossen, den Floppy-Controller auf dem Bridgeboard deaktiviert. Soweit so gut...
Im Ergebnis sieht es nun so aus, dass die Floppys grundsätzlich immer funktionieren. Hier gibt es kein Problem. Der SCSI Controller hingegen scheint gar nicht erkannt zu werden, auch dann nicht, wenn ich eine andere Adresse einstelle. Nur wenn ich auf Amiga-Seite in den PC-Prefs die Einstellung von D000 auf A000 ändere, wird beim Starten der PC-Seite der SCSI Controller erkannt und auch der Hinweis auf den Bios-Zugriff mittels Ctrl+A angezeigt.
Nun habe ich zwei Probleme:
- Laut Handbuch zum Bridgeboard muss beim A2286 grundsätzlich D000 eingestellt sein. Warum, ist nicht näher spezifiziert. Ist es nicht auf D000 gestellt, werden auf PC Seite auch nicht die Janus-Tools geladen, wie ich festgestellt habe. A000 scheint somit tatsächlich keine Option zu sein. Was muss ich also tun, um auch mit D000 in den PC Prefs den SCSI Controller gestartet zu bekommen?
- Versuche ich mittels Ctrl+A ins Bios des Adaptec Controllers zu gelangen, so klappt das nur bis zur ersten Menüstufe. Dort stehen drei Punkte zur Auswahl und egal welchen ich wähle, grundsätzlich friert der PC ein. Handelt es sich hier um ein Unverträglichkeitsproblem mit dem Bridgeboard oder tritt das auch in anderen PC auf und wie kann ich das lösen?
Hat jemand bereits Erfahrung mit separatem SCSI Controller in Verbindung mit dem A2286 gemacht, vorzugsweise mit dem Adaptec 1542 CF? Wenn ja, was mache ich falsch, bzw. was muss ich noch tun, um das Ding vernünftig ans Laufen zu bekommen?
Gerne nehme ich auch Erfahrungswerte mit anderen Controllern entgegen.Vielen Dank!