Beiträge von Retrofan im Thema „ABBUC Magazin Cover-Design (und Logo)“

    Gibt es einen Grund dass Du das Atari Logo als Schleife erstellt hast und nicht als 3 Striche?

    Ich wollte ja nicht das Atari-Logo kopieren oder anhübschen, sondern ein Logo entwickeln, das nur noch daran erinnert aber gleichzeitig eigenständig ist. Die erste Idee war es, die beiden unteren Enden über dem Zeichen miteinander zu verbinden und damit einen Kreis zu bilden. Statt drei Striche waren es so nur noch zwei. Dann dachte ich mir, jetzt kann ich auch noch den letzten/mittleren Strich mit den anderen verbinden, dann kann man die ganze Linie in einem Rutsch zeichnen, z.B. auch in einer 3D-Animation für ein Video. Außerdem erkennt man so besser, dass der Abschluss des Fujiyamas oben auch rund ist. Die Grundidee – Atari-(artiges-)Logo im Kreis – bleibt bei dem Entwurf somit erhalten, aber halt in einer eigenständigeren Form als bisher. Über den Kunstgriff, die Enden miteinander zu verbinden, ist das Zeichen rund geworden, während das Atari-Logo ja dreieckig ist und im Kreis eher etwas verloren wirkt. So entsteht eine geschlossene Form.

    Dazu ist es im Gegensatz zum aktuellen ABBUC Logo "flat", einfarbig und weniger kleinteilig, was die Nutzung auf verschiedenen Medien erleichtert. Was zudem die Flexibilität erhöht, ist, die Beschriftung aus dem Zeichen/Kreis herauszuziehen und neben das Icon zu stellen. So kann man flexibler auf unterschiedliche Größenverhältnisse und Formate reagieren (wie z.B. beim Website-Kopf, der ja naturgemäß eher breit ist). Wie man hier sieht, gibt es es auch Lösungen für die Nutzung auf dunklem Untergrund.

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    Oder wenn einem das zu "einfarbig" ist, hält es das Logo auch aus, wenn man es bunt einfärbt. Hier mal mit Farben, die vom Atari-Schriftzug auf dem Falcon inspiriert sind oder auch mit einem typischen, vertikalen Atari-Verlauf. Geht alles – muss nicht, aber geht.

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    Ich hatte mich vor einiger Zeit mal daran versucht, ein neues Logo für den ABBUC (Atari Bit Byter User Club e.V., größter Atari 8-Bit Club) zu entwerfen. Das geschah ohne Auftrag, einfach weil ich hobbymäßig gucken wollte, was so geht – quasi als Fingerübung. Das Bestandslogo ist ja mehr ein runder Patch, mit original Atari-Logo im Inneren. Bei der Nutzung gibt es diverse Nachteile, die ich hier jetzt nicht alle im einzelnen aufführen will. Ich weiß, dass der ABBUC sein Logo vor rund einer Dekade per Abstimmung gewählt hat (mich würden mal die Alternativ-Entwürfe interessieren aber ich finde nichts mehr zum Wettbewerb) und das deswegen meine Bemühungen eher nicht dazu führen werden, das Logo "jetzt schon wieder" zu wechseln. Das ändert aber nichts daran, dass ich Spaß an dem Gestaltungsprozess an sich habe.

    Gegenüber meinem ersten Entwurf habe ich das "neue" Zeichen (Eine Hommage an das Atari-Symbol, ohne es zu kopieren) auf eine runde Fläche gepackt. So wirkt es solider und sieht noch mehr nach 80er Jahre aus. Zudem habe ich mich für die Buchstaben "B" und "C" noch mehr von der original Atari-Logo-Schrift (die nicht mehr als Font existiert aber auf einigen Verpackungen zu sehen ist) inspirieren lassen (die Free-Fonts, die im Netz herumgeistern sind auch nur schlecht nachgemacht). Das "C" basiert auf einer Kreisform, wie das ursprüngliche "O" und beim "B" ist die mittlere Verbindung offen, wie beim typischen Atari-"R".

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    Um das Ganze nicht solitär stehen zu lassen, habe ich mir als Beispiel für eine Verwendung das ABBUC Club-Magazin ausgesucht und dort meinen Entwurf integriert. Ein Logo kann seine Möglichkeiten und Probleme ja nur zeigen, wenn man es in verschiedenen Situationen nutzt. Erst dann sieht man, ob es funktioniert oder zurück in die Werkstatt muss.

    Warum zeige ich das hier, obwohl das F64 weder ein Design-Forum noch das vom ABBUC ist? Nun ja, hier bin ich halt ohnehin täglich unterwegs und das Thema hat ja durchaus mit Retro-Computing zu tun.

    Ach ja, die Hintergrund-Abbildungen, die ich zum Testen des Designs verwendet habe, stammen einfach aus der Google-Bildersuche zum Thema Videospiele. Ich habe sie ausgewählt, um auszuprobieren, ob der Magazin-Kopf von unterschiedlich komplexen Illustrationen "geschluckt" wird oder ob er sich behaupten kann. Ich denke, dass der Entwurf zeigt, dass die überarbeitete Titelgestaltung (bei unveränderter Aufteilung) gut funktioniert und modern und "retro" gleichermaßen wirkt. Ich denke, für ein Club-Magazin "reicht's". ;)

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    Das bestehende Magazin-Design (und Logo-Variation) sieht übrigens so aus:

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