Beiträge von Maxresdefault im Thema „Chinon DF0 Floppy vom A500 ist im Koma“

    So, ich habe mein Messgerät wiederbekommen und direkt die Stromversorgung überprüft. Die ist in Ordnung.

    Zwischendurch kam auch die Frage auf, ob der Ton des Amigas funktioniert (weil PAULA auch das Laufwerk steuert, oder?). Klingt jedenfalls einwandfrei.

    Das Video von Jan hatte ich damal auch gesehen. Aber wenn man nicht betroffen ist, blendet man ja gerne aus. Das könnte ich später, wenn die kleinen Löwen im Bett sind, nochmal überprüfen. Ansonsten wars das wohl mit meinen Hausmitteln.

    Danke jedem für die Tipps und Hinweise!!

    Mach mal dieses iComp Teil weg, das kann nichts (und kann auch Einfluss auf die Laufwerke nehmen, je nach Setting).

    Dann boote mal ins Kickstart und schau mal, ob es klackert (alle 2 Sekunden). Was macht die Disk LED?

    Siehe Post Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. und Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Dass es gar nichts tut, ist ungewöhnlich. Das passiert nur bei falschem Anschluss mit dem Datenkabel (Disk LED leuchtet dauerhaft) oder vielleicht bei Stromproblemen. Bitte beachten, dass es Standardmäßig (ab Werk) oft falsch (verkehrt herum, Pin 1 Markierung) angeschlossen wurde.

    Der Motor wird vermutlich über 12V versorgt bei den alten Laufwerken, ohne Motor wird zwar die Disk erkannt, aber nicht geladen.

    Strom werde ich als nächstes prüfen, wenn ich mein Messgerät wiederhabe.

    Die Steckverbindungen sitzen soweit gut. Der Amiga war keinerlei Erschütterungen ausgesetzt, die einen Kabelbruch oder dergleichen erzeugen könnten (klar, nur messen schafft hier Klarheit). Das Laufwerk funktionierte vor dem Auftreten des beschriebenen Problemes übrigens seit 1990 bis vor zwei Wochen der letzten Inbetriebnahme ohne murren. Dass also ab Werk etwas falsch verkabelt wurde ist vielleicht nicht unmöglich, doch aber eher unwahrscheinlich.

    Von diesen Angaben, die du heir gibst, kann man keinerlei Rückschlüsse ziehen welche Hardware oder Einstellungen vorliegen, und was überhaupt wann passiert.

    In den ersten Postings habe ich das Verhalten genau beschrieben. Zu den Einstellungen vielleicht noch ergänzend, dass ich schon weiss, dass man mit der ACA500plus die Laufwerke switchen kann. Das werde ich, wie ich bereits schrieb, eventuell auch mal in Zukunft mit einem Gotek im externen LW-Gehäuse machen. Aktuell ist aber dies auf default, also DF0 soll DF0 sein. Und ohne ACA funktioniert es ja auch nicht.

    Sonst ist keine weitere Peripherie am Amiga500 angeschlossen. Nackter A500, Kick 1.3, 512kb (mit und ohne Speichererweiterung getestet).

    Habe leider kein anderes Netzteil oder Laufwerk zum testen.

    Und bezüglich meines Messgerätes habe ich schon meinen Nachbarn gebeten, ob er mir das (neben anderen Sachen...ihr kennt solche Leute) wieder zeitnah zurückgeben kann.

    Das wäre natürlich ein Ding, wenn’s am Netzteil liegt. Das wurde übrigens schon einmal in den 90ern von der Vorbesitzerin des Amigas gewartet.

    Ich mags gerne Original, auch wenn das so seine Probleme macht. Ich habe ja die ACA500plus schon am Zorro. Das ist mir schon fast too much. Für ein sicherlich sehr praktisches USB-Gotek will ich nicht am Gehäuse rumbasteln und da Sticks raushängen haben. Eine Idee war, irgendwann ein externes LW mit dem Gotek versehen, so dass dieses auch mal vom Tisch verschwinden kann. Das könnte ich dann ja per ACA als DF0 umschalten.

    Aber am liebsten alles wie 1989. Richtig mit Ratter-Ratter. ;)

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Ja, Strom- und Datenkabel abstecken und wieder dranstecken hatte ich ja beim Ausbau gemacht und gehofft, dass auch das was bringt. Leider war dem nicht so.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Gerade mal ohne die ACA500plus gestartet. Gleiches Problem. Amiga startet mit normalen grauen Bildschirmen -> DRIVE-LED leuchtet orange auf, Laufwerk dabei völlig ruhig -> DRIVE-LED erlischt, Workbench-Hand erscheint und es ist nichts zu hören. Laufwerk reagiert nicht auf Disk-Einlegen.

    Dachte ich auch. Unter geblähten oder natürlich ausgelaufenen Kondensatoren stelle ich mir auch was anderes vor.

    Gäbe es denn noch verdeckter weitere Bauteile, die defekt sein können?

    Im A1k-Forum gibt es ja einen Mega-Thread zur Laufwerks-Instandsetzung, zu dem ich allerdings die Bilder nicht sehen kann. Ich bin aber ohnehin echt unerfahren mit Lötkolben mangels Gelegenheiten. Ich würde es erst versuchen, wenn ich einen funktionstüchtigen Ersatz mit so einem ALPS-Laufwerk hätte. Hat jemand schon mal eins von den Spaniern geordert und ist zufrieden damit?

    Hallo Leute!

    Ich habe kürzlich leider feststellen müssen, dass auf der Workbench-Oberfläche ein DF0:???? aufgetaucht ist und das Laufwerk keinen Mucks mehr von sich gibt. Auf Disketteneinlegen reagiert der gute Chinon nicht mehr, SysInfo schmiert bei genauerer Laufwerksüberprüfung einfach mal direkt hart ab.

    Die beiden Stifte des Laufwerks waren zwar schon mal ein Problem, wurden aber wieder von mir mit Isopropanol gereinigt.

    Ich bin kein Fachmann, erkenne also nicht auf anhieb, wie defekte Kondensatoren aussehen. Daher hier zwei Bilder von einsehbaren Kondensatoren des Laufwerks:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Den PAULA-Chip habe ich auch mal nachgedrückt, weil ich das im Netz mal aufgeschnappt habe, dass das manchmal durch Lockerung zu Problemen führt. Der saß aber, wie alle anderen auch, bombenfest.

    Ich bin mit meinem Latein am Ende. Löten traue ich mir mit dem grobschlächtigen Lötkolben (und mangels ordentlicher Arbeitsfläche) noch nicht zu. Hat aber vielleicht trotzdem jemand eine Idee, was ich machen könnte?


    Sonst würde ich mir eines dieser modifizierten ALPS-Laufwerke von Amigastore.eu bestellen. Ist das eine ratsame Lösung?!


    Danke Euch!!