Nicht dass ich die Maschine kennen würde, aber wie bitte programmierst du ein Timer IC?
Beiträge von Zipcom im Thema „CNC-Simulation-Fräsen von Westermann“
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OK ein Messsystem direkt am Motor ist hier die Ausnahme. Wird aber bei Maschinen höherer Präzision eher nicht verwendet. Weil du das Umkehrspiel einer z.B. Kugelumlaufspindel nicht feststellen kannst (höchstens über einen Parameter annähernd definieren). Was Genauigkeit kostet. Üblich sind eher Glasmaßstäbe direkt an den Führungen.
Aber nichts desto trotz, auch mit einem Messsystem auf der Antriebsmotor wird kontrolliert ob das was dem Motor gesagt wird auch tatsächlich stattfindet. Und falls nicht reagiert die Maschine auf irgend eine Art darauf. -
Bei CNC wird permanent die Abweichung zwischen Antrieb und Achs-Position überwacht. Wenn der Schleppabstand zu groß wird dann steigt die Maschine aus (bevor Ausschuss gebaut wird). Beim zählen erwartest du dass die Achse unabhängig von allen Widerständen, Temperaturausdehnungen, Verwindungen, Störungen genau die Position erreicht die programmiert wurde. Theoretisch könntest du auch mit einer abgedrehten Antriebsachse dein Programm fahren ohne dass sich die Maschine auch nur einen Millimeter bewegt. Das würde eine CNC Maschine nicht machen. Referenzpunkte haben CNC Maschinen (meistens) auch, das verhindert aber nicht dass es zu Bahnabweichungen kommen kann.
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Sicher. Aber das ist dann eben nicht CNC gesteuert. Da man sie meiste Zeit nur vermuten kann wo die sich die Achsen gerade befinden. Entsprechend kann der Computer auch nicht korrigieren wenn es zu einer Abweichung kommt. Aber wie schon geschrieben, das ist eigentlich ein ganz anderes Thema.
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Ein paar Schrittmotoren anzusteuern und dann hoffen dass sie dahin fahren wo man sie hinwünscht ist aber nicht CNC
. CNC bedeutet dass die exakte Position einer Achse/Motors permanent vom Computer, gemäß den CNC-Programmvorgaben, überwacht und korrigiert wird. Da braucht es schon ein bisschen Rechenleistung. -
Eine Zustellung von Z-20 beim Fräsen in einer Demo ist recht ambitioniert. Das Material kann bestenfalls Holz oder Käse am Stück sein. Für schulische Zwecke damals vielleicht brauchbar, ich hätte bei dem saftigen Preis aber mehr erwartet.
Bei uns wird auch 50mm Zustellung in vergüteten Stahl gefahren. Mit den passenden Werkzeugen und Maschinen geht auch das.
Ich hatte vor knapp 10 Jahren mit CNC- Simulationen auf dem PC zu tun, System Siemens Sinumerik. Bin mal gespannt das zu vergleichen.
Ich denke, man kann das Programm auch heute noch zum lernen benutzen, so viel dürfte sich da nicht geändert haben. Mal abgesehen davon das die wenigsten Firmen die aktuellsten Maschinen besitzen. Unsere neuesten waren damals auch schon locker 15 Jahre alt.
Mit der Software kann man sicherlich nur Basic G-Code und ein paar standardisierte M-Befehle simulieren. Mit aktuellen Maschinen hat das wenig zu tun. Zumal sowieso jeder Maschinenhersteller "On Top" zu den Basics noch sein eigenes Süppchen kocht. So Sachen wie Tool-Management werden wahrscheinlich gar nicht berücksichtigt, machen aber in der Praxis einen großen (immer größeren) Teil von CNC Maschinen aus.
Mit so einer Software kann man mal ein paar Grundlagen erschnuppern. Eine Maschine zu bedienen kann man damit nicht lernen.
PS:
Sinumerik waren/sind in jeder Generation ein Geschwür.