Beiträge von AW182 im Thema „Original Tapes mit Doppeltapedeck kopieren“

    Ja, bei 3-Kopf-Geräten findet man das häufig. Bei normalen 2-Kopf-Tapes nicht, macht ja auch eher wenig Sinn (wie auch, ohne Hinterbandkontrolle)

    Richtig. Ohne Monitor Taste um sich direkt die Aufnahme anhören und mit der Originalquelle vergleichen zu können, macht auch der Bias weniger Sinn. Die Tapedecks waren damals echt toll ausgereift. Als es dann mit Kassetten bergab ging, weil digitale Tonträger sie abgelöst haben, wurden zwar jahrelang immernoch Kassettenspieler verkauft von allen Herstellern. Aber nicht mehr in der Qualität wie davor, da war das Medium wohl schon abgeschrieben.

    Dennoch haben Hifigeräte (Zumindest die Großen Bandmaschinen) ein einstellbares Filter (oft BIAS Trap) genannt, welches den letzten Rest aus der Widergabe herausfiltern soll.


    Genau. Ich hab hier beispielsweise noch ein Ende der 80er Jahre gekauftes 3-Head-Kassettendeck von JVC (Modell TD-V711). War und ist ein Topgerät und habe ich viel benutzt in all den Jahren. Da kann ich, neben jeder Menge anderer Einstellungsmöglichkeiten, auch die Stärke des Bias (Vormagnetisierungsstroms) mit einem Regler einstellen um die Aufnahme, je nach Bedarf, heller oder dumpfer zu machen. Ist aber kein Doppelkassettendeck. Wenn ich von Kassette auf Kassette kopieren wollte (was ich eher selten gemacht habe, da meistens eher von Schallplatte oder CD auf's Tape aufgenommen), hab ich mein zweites Einzel-Kassettendeck (Blaupunkt SC-1850) mit dazu genommen.

    Hmm ok, aber was genau hat denn da versagt? Musik konnte man ja ganz normal mit kopieren.


    So wie dabei dann die Qualität beim kopieren der Songs gelitten hat, so litt auch die Qualität beim kopieren von Software auf dem Tape. Wie schon erwähnt wurde, hat sich das Signal verschlechtert, das rauschen wurde mehr und dann konnten die Signale nicht mehr richtig ausgewertet werden, wenn man versuchte, ein solches Tape-Game dann zu laden.