Sieht man davon noch was mit dem Oszi, oder verschwinden die 70kHz komplett,
Direkt am Kopf müsste man das noch sehen können. An den Ausgängen vom Tape natürlich nicht mehr..
Sieht man davon noch was mit dem Oszi, oder verschwinden die 70kHz komplett,
Direkt am Kopf müsste man das noch sehen können. An den Ausgängen vom Tape natürlich nicht mehr..
Ich habe dein WAV-File jetzt mal mit UberCassette_V004 nach TAP konvertiert und dann werden zumindest schon mal die Header gelesen.
Ich habe mal ein wenig weiter experimentiert. Das Wav ist aufjedenfall NTSC, damit (und normalize off) erstellt er mit zumindest ein TAp bei dem der Novaload geladen wird. Da gehts aber jetzt nicht weiter.....
Gruß, Gerd
Also das war kompletter Quatsch, was ich da geschrieben habe.
Ok ![]()
Also so sieht das TAP-File jetzt aus. Es werden die beiden Header und die ersten 178 Byte des Programms geladen. Das war's dann aber auch schon.
Na, immerhin ist anscheinend das drinn was auch draufsteht... schon mal besser als nix ![]()
Ich hab hier beispielsweise noch ein Ende der 80er Jahre gekauftes 3-Head-Kassettendeck von JVC
auch die Stärke des Bias (Vormagnetisierungsstroms) mit einem Regler einstellen
Ja, bei 3-Kopf-Geräten findet man das häufig. Bei normalen 2-Kopf-Tapes nicht, macht ja auch eher wenig Sinn (wie auch, ohne Hinterbandkontrolle)
Gruß, Gerd
Weißt Du genaueres, wie die funktioniert und in einem Bild ab Lesekopf aussehen müsste?
Die Magnetisierbarkeit ferromagnetischer Substanzen ist von ihrem Vorzustand abhängig (Hysterese). Daher wird das Band vor der Aufnahme zunächst gelöscht (d. h. entmagnetisiert). Zur Magnetisierung der Partikel in der Schicht muss die Feldstärke eine gewisse Schwelle (Koerzitivfeldstärke) überschreiten. Dazu wird durch den Aufnahmekopf (Sprechkopf SK) neben dem Audiosignal (Sprechstrom) ein hochfrequenter Wechselstrom – die sogenannte Vormagnetisierung (engl. Bias) – geschickt. Die Wellenlänge der Vormagnetisierungsfrequenz (ca. 70 kHz) ist klein gegenüber der Größe der magnetischen Partikel des Bandes bzw. der Breite des Luftspaltes des Aufnahmekopfes. Die Vormagnetisierung sorgt dafür, dass die Hysteresekurve der vor dem Spalt befindlichen Schichtpartikel durchlaufen wird. Wenn die Partikel über die Spaltkante gelangen, nimmt die Feldstärke schnell ab, so dass der (aus Sicht der Schichtpartikel quasistationäre) Sprechstrom die endgültige Magnetisierung eines jeden Partikels in der Schicht bestimmt.
Der Löschkopf als Induktivität ist Teil des Hochfrequenzoszillators, der auch für die Vormagnetisierung benutzt wird.
Guckst du auch hier: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
Wie sind denn diese WAV-Dateien aufgenommen worden? Bzw. mit welchem Gerät?
ich habe nicht den blassesten Schimmer... möglicherweise sind die auch einfach kaputt... ![]()
Du könntest mir aber die WAV-Files schicken und wenn ich Zeit habe, würde ich mir die mal anschauen.
Ich schicke dir erstmal eins (sind im ganzen vier)....
Ich habe auch mal testweise ein Programm geschrieben, das von Kassette auf den PC überspielte Programme (im WAV-Format) nachbearbeitet.
Im Anhang zwei Ausschnitte aus einer WAV-Datei die von einer Programmkassette erstellt wurde (mit einem Kassettendeck per Audio auf den PC überspielt). Ich Kassette ließ sich am C64 nicht mehr lesen.
Ich melde mal leise Interesse an dem Tool an. Ich habe hier WAV-Dateien, die ich ums verrecken nicht zu TAP gewandelt bekomme. Auch mit echter Datasette lassen die sich nicht mehr lesen (keine Ahnung was da los ist)
Gruß, Gerd
In aller Regel zerkloppt die automatische Aussteuerung (AGC), die fast immer bei Doppeltapes verbaut ist, die Aufnahme.