Beiträge von dmantione im Thema „Entwurf einer Ersatzplatine für die 1351- und Amigamaus“

    Dieses Projekt befindet sich leider im Winterschlaf. Ziel ist in der Tat eine Amiga-Maus in eine 1351 umwandeln zu können. Ich möchte es zwar fortsetzen, aber im Moment arbeite ich an der Fertigstellung meiner alternativen Final Cartridge III-Firmware, ein Projekt, das ebenfalls schon lange läuft.

    Der Atmega328 selbst eignet sich sehr gut als Maus-Chip, da die Timer so programmiert werden können, dass sie mit dem 1351-Protokoll arbeiten.

    Eine kleine Zusammenfassung der letzten Entwicklungen.....

    Die Stabilität der Ausgabe an den Computer ist nun stabil. Der Grund, warum es nicht stabil war, war ein Widerstand, der nicht optimal gewählt wurde:
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    Inzwischen habe ich den ersten echten Bug im Platine gefunden: Die Polarität der Infrarotdioden war falsch. Dies wird für dieses Moment mit wenigen Drähten gelöst.

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    Das mit den Fototransistoren verbundene Oszilloskop zeigt an, dass die Mausbewegung tatsächlich registriert wird:

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    In der Originalmaus wandelt ein Komparator diese Signale in digitale Signale um. Ich habe die Fototransistoren an die analogen Eingänge des Atmega328P angeschlossen. Das hat zwei Vorteile:

    • Die Kalibrierung der Signalpegel kann per Software erfolgen. Bei der Originalmaus geschieht dies durch Variation der Widerstände. Kleine Helligkeitsänderungen, z.B. durch Wegbiegen eines Fototransistors, erfordern bei der Originalmaus unterschiedliche Widerstandswerte, so dass eine Maus manchmal nicht mehr richtig funktioniert. Da die Kalibrierung per Software erfolgen kann, kann die Maus immun für kleinen Abweichungen in der Montage der optischen Komponenten sein.
    • Es ist wahrscheinlich möglich, mehr als 4 Quadraturzustände (Octantur?) zu unterscheiden, so dass die Auflösung (DPI) erhöht werden kann.

    Die Maustasten brauchten ihre Zeit, um aus China anzukommen, aber sie sind endlich da:
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    Ich bin mit der von mir gewählten Maustaste ziemlich zufrieden. Sie haben genau die richtige Höhe und legen mit einem Klick einen etwas größeren Abstand nach unten zurück. Der Widerstand ist etwas höher als bei der Originalmaus, aber das gibt ein gutes Gefühlsfeedback.

    Ich habe auch mit der Arbeit an neuen optischen Komponenten begonnen. Die Mitsumi- und TDK-mäuse verwenden doppelte Fototransistoren mit gemeinsamem Kollektor. Diese Komponenten sind heute noch vorhanden, aber nicht sehr viele, was logisch ist, denn wir leben heute im Zeitalter der optischen Mäuse. Ein Problem ist jedoch, dass der Mechanismus auf einer bestimmten Form der Fototransistoren basiert. Die Fototransistoren sollten etwa 4,5 mm breit sein, aber vorne etwas weniger breit als auf der Rückseite. Ich habe das ganze Internet durchsucht, aber ich habe nicht die gleichen Fototransistoren gefunden wie die Originale. Stattdessen habe ich Everlight PT5529B Fototransistoren bestellt:


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    Mit einem Feile war es jedoch nicht sehr schwierig, die richtige Passform herzustellen:

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    ...danach passt der Fototransistor in den Mechanismus:


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    Ich mag die Situation mit den Fototransistoren nicht wirklich, aber im Moment scheint es, dass dies das Beste ist, was möglich ist. Natürlich ist es weiterhin möglich, die alten Fototransistoren wiederzuverwenden, aber es ist immer gut die Möglichkeit zu haben, neue optische Komponenten zu installieren. Es ist eine funktionierende Lösung.


    Die Bremen-maus kennt dieses Problem nicht: Es verwendet zwei separate Fototransistoren und diese sind gewohn zu kaufen.

    Doofe Frage:

    Wäre es eigentlich machbar eine RTC mit einzubauen, wie bei der CMD-SmartMouse?

    Gruss C=Mac.

    Sehr gute Frage :)

    Hab ich nachgeforscht. Die CMD Smartmouse nutzt die Tatsache, dass eine CIA-Leitung im INPUT-Modus einen Pull-up hat, während der Dallas RTC-Chip bei einem hohen Signal sich vom Bus entfernt. Die in der 1351 nicht verwendeten Links-Rechts-Signale können daher für den RTC verwendet werden: Normalerweise sind dies Inputs und somit ist die RTC unsichtbar.

    Der Amiga verwendet die Links/Rechts-Linien und so würde die Mausaktivität die RTC aktivieren und die normale Mauskommunikation stören. Kurz gesagt, der RTC-Chip ist nicht vereinbar mit einer Amiga-Maus.

    Die Folge ist, dass es nicht möglich ist, einen RTC-Chip wie bei die Smartmouse einfach an die Joysticklinien zu löten, oder die Maus kann nicht mehr mit einem Amiga verwendet werden. Es klingt jedoch machbar, den Atmega328 zwischen dem RTC-Chip und den Joystick-Linien zu platzieren, wobei der Atmega328 den RTC-Chip deaktiviert hält, wenn sich die Maus im Amiga-Modus befindet. Ich habe noch Pins frei auf dem Atmega328.

    Da nächstes jahr die neuen mausgehäuse aus phils kickstarter kampagne kommen, ist das hier natürlich eine klasse sache :)


    Ja, sehr interessant!

    Problem jetzt, kann man daraus etwas bauen wo man keine commodore maus schlachten muss? Also komplette maus innereien für ein neues leeres gehäuse wäre schön.


    Der große fehlende Faktor ist der Mechanismus. Und obwohl dieser hauptsächlich aus Kunststoffteilen und zwei Metallachsen besteht, geht es denk ich nicht ganz einfach sein dieses neu zo bekommen. Allerdings wurden in der C64-Community bereits größere Wunder vollbracht.

    Ich suche auch noch nach den optischen Komponenten (IR-LED + Fototransistor). Obwohl sie grundsätzlich wiederverwendbar sind, verwende ich lieber neue Komponenten. Wir ersetzen die Platine doch mit einem Grund. Es gibt ziemlich etwas zu finden, aber der Mechanismus stellt Anforderungen an die Form. Hier ist dan auch noch etwas Sucharbeit nach den richtigen optischen Komponenten notwendig.

    Tolles Projekt.
    Eine Frage. Wie willst du das mit den Tasten umsetzten?


    Derzeit: Wiederverwendung der alten Tastenplatine. Es wäre schön gewesen, die Tastenplatine überflüssig zu machen, aber war nicht machbar. Es ist natürlich sehr trivial, auch eine neue Leiterplatte mit Tasten zu entwerfen. Vielleicht später darüber nachdenken.


    In meiner Bremen1351 sind die Knackfrösche schrecklich.


    Natürlich kannst du auch probieren, das zu reparieren. Suche auf AliExpress nach "Snap Dome Switch". Dann findest du nagelneue Knackfrösche. Auf den ersten Blick wurde ich sagen das sie passen.

    Inzwischen habe ich mit einer Mitsumi-Amigamaus weitergemacht und diese ist nun bis auf die Maustasten komplett aufgebaut:
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    Die ursprüngliche Maus wurde ihres Kabels beraubt, die Elektronik einer Amigamaus (ein LM339-Komparator) hat mir einen wesentlich geringeren historischen Wert als die einer 1351. Es gab ein Problem bei der Befestigung des Kabels: Der Amigamaus verwendet nur 8 Adern und es sind auch nur 8 Adern im Stecker verdrahtet. Der 1351 verwendet alle Adern und so wurde die Maus nach dem Upgrade nicht auf einem C64 verwendbar sein.

    Die Abschirmung des Kabels ist ebenfalls mit der Masse verbunden und hier bestand die Möglichkeit, das Problem zu lösen. Der Stecker der Maus kann mit einigen Schwierigkeiten geöffnet werden. Ich habe das für die Masse verwendete Ader an POTX angeschlossen. Dann die Kabelabschirmung mit dem originalen GND-Pin verbunden. Abschirmung wird nun für den GND verwendet und die 8 anderen Adern können für die anderen Signale verwendet werden.

    Ich mag die Tatsache nicht, dass es notwendig ist, den Stecker anzupassen, aber zumindest ist eine Lösung möglich. Leider habe ich davon keine Fotos gemacht.

    Inzwischen habe ich die Maus in Gang setzen und die Programmierung über ein serielles Kabel testen können:
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    Als Test zählt die Maus von 0 bis 255 über POTX und POTY. Das folgende Foto zeigt einen Commodore 128 mit dem folgenden Programm:

    10 ?POT(1),POT(2)
    20 GOTO 10

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    Wie du sehen kannt, funktioniert es, aber die Ausgabe ist nicht ganz stabil. Mein Arduino+Breadboard ist stabil, so dass es hier noch einige Troubleshooting zu tun gibt.

    Ich kann dir eine Maus schicken, ich schau mal was ich so gleich griffbereit habe. Liesen sich die Teile die du benötigst auch aus einer Amiga Maus entnehmen?


    Das Wichtigste ist die Art des Mechanismus, und das ist herstellerabhängig. Der Mechanismus von Mitsumi- TDK-Mäusen kann einfach entfernt werden, ohne die Maus auseinander zu löten, aber bei Bremen-Mäusen ist dies notwendig.

    Ich möchte gerne mit einer defekten Bremer Maus arbeiten. Ich selbst habe nur eine Bremen 1351, aber ich weiß inzwischen, dass es auch Amiga-Mäuse hergestellt durch Bremen gibt. Bremer Mäuse sind von außen an dem Ballverschluss zu erkennen und sind "made in Hong Kong".

    Wir konnten uns darauf einigen, dass ich bei einem erfolgreichen Ergebnis die Maus modernisiert und gut an dir zurückschicke.

    Der einzige Grund, warum der 1351 nicht mit dem VC-20 funktioniert, ist die abweichende Taktfrequenz des VC-20. Für eine verbesserte Genauigkeit (7-bit) möchte ich ohnehin 2 Taktfrequenzen unterstützen (C64 PAL/NTSC), das Hinzufügen der VC-20 Taktfrequenzen kann dan nur eine kleine Aufwand sein. Das ist der einzige Grund, warum ich es untersuche. Die Frage, ob es für den VC-20 Maussoftware gibt, ist davon unabhängig.

    Obwohl ich noch einige Komponenten in Bestellung habe, begann ich mit der Elektronikkonstruktion:

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    Es beginnt bereits "echt" auszusehen :)

    Obwohl der Eingriff in der Theorie reversibel ist, ist es wahrscheinlich, dass, wenn ich die Maus jetzt auseinanderlöte, sie wahrscheinlich für lange Zeit in Teile zerlegt wird. Ich verschiebe daher den Moment, in dem ich den 1351 demontiere, es gibt noch viel Entwicklungsarbeit, die passieren kann, ohne die Maus zu schlachten. Geschenke sind an sich willkommen.

    Es kann auch sinnvoll sein, zu untersuchen, ob es noch andere Gehäuse gibt dann diejenige die ich hier hab. Gibt es hier Leser, die eine Maus eines anderen Herstellers mit möglicherweise anderem Gehäuse haben?

    Der Vollständigkeit die Mäuse, die ich hier habe, sind:
    1351-maus, Hersteller: Bremen, Bodenbeschriftung: "Model 1351 Made in Hong Kong"
    1351-maus, Hersteller: TDK, Bodenbeschriftung: "312065-01 Made in Japan"
    Amiga-maus: Hersteller: Mitsumi: Bodenbeschriftung: "A 1700312 Made in Malaysia"

    Ich habe die Löcher mit einem Bohrmachine mit einem 5,5 mm Bohrerchen etwas größer gemacht (sie waren 5mm). Danach war ein Dremel benötigt für ein paar kleine Anpassungen. Nun passt die Platine auch in das Bremen-gehäuse. Um den Mechanismus zu transplantieren, ist es notwendig, die optischen Teile zu entlöten. Im Moment habe ich noch einige
    Gewissensskrupel eines funktionierenden 1351 auseinander zu Löten.

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    Leider weniger Erfolg im mechanischen Test mit einer Bremen 1351. Die Position der Löcher ist gut, aber ich habe übersehen, dass die Löcher für dieses Gehäuse etwas größer sein sollten, es ist ein Submilimeterfall, aber die Schraubbuchsen passen nicht durch die Löcher. Vielleicht ist es möglich zu forcieren, aber ich werde das nicht probieren.
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    Ich habe die Testplatine erhalten und die ersten mechanischen Tests fallen mir nicht gegen. Ich habe es in einem Amigamaus von Mitsumi gebaut und die gute Nachricht ist, dass es nicht nur perfekt in das Gehäuse passt, sondern auch der Mechanismus montiert werden kann. Außerdem drehen sich die Räderchen während der Bewegung der Maus wie sie sollten.

    Nicht alles ist perfekt, ich habe gesehen, dass einige Löcher 1/2 mm bewegt werden können, aber mechanisch gibt es keine kritischen Fehler in diesem Gehäuse.

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    Hallo,

    Ich möchte die Diskussion, die hier entstanden ist:

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    ... hier weitermachen, so dass der ursprüngliche Draht nicht mehr gekapert wird.

    Kurz gesagt, ich arbeite seit einiger Zeit an Experimenten zur Simulation einer 1351-maus mit einem Arduino. Dies führt zu Ideen über Anwendungen und eine der möglichen Anwendungen ist die Modernisierung und Reparatur alter Mäuse. Die Idee ist, eine Schaltplatte zu entwerfen, die in eine 1351er oder Amigamaus passt und sie in eine universelle Commodore-maus verwandelt, die auf beiden Geräten verwendet werden kann.

    In den letzten zwei Wochen hat das Projekt an Schnelligkeit gewonnen und ich habe die Platine entworfen und der erste Testmuster ist da.

    Ziele des Projekts:

    • Kann in alle Commodore Mäuse mit dem klassischen "Tank"
    • Gehäuse eingebaut werden.- Kompatibel mit C64/128
    • Kompatibel mit Amiga
    • Wiederverwendung des ursprünglichen Mechanismus
    • Verbesserung der Präzision bei der Steuerung der POT-Eingänge

    Mögliche Verbesserungen, die untersucht werden:

    • Atari-Unterstützung
    • VIC20-Unterstützung
    • DPI-Verdopplung durch einsatz der analogen Fähigkeiten des Mikrocontroller