Beiträge von detlef im Thema „Fortnite Hype - der ultimative Taschengeld Killer“

    Nur so als Denkanstoß ohne Bezug auf irgendjemanden: was ist so schlimm daran in einem Haufen von Idioten der Außenseiter zu sein?

    Richtig! Die Angst vieler Eltern, dass das arme Kind zum Außenseiter wird. Also muss das gleiche Equipment zuhause stehen, wie bei den anderen Kindern.
    Deswegen ist es natürlich auch nicht gut, wenn die zuviel Lesen. Dann könnten sie als Streber rüberkommen. Das eigene Kind soll ja cool sein. Dann lieber das Daddeln verteidigen. ;)

    Alles persönliche Erfahrungen mit anderen Eltern.

    Dazu kommt, dass heute die meisten Programmier-Aufgaben im High-Level-Bereich angesiedelt sind und es tatsaechlich fuer viele Dinge ausreicht, wenn man das kann. Einiges lernt man dann trotzdem so nebenbei, je nach Interesse.

    Ja das stimmt. Die aktuellen Frameworks sind wirklich der Hammer. Was (und wie) ich den letzten 5 Jahren beruflich programmiert habe, hat nichts mehr damit zu tun, was ich vorher gemacht habe. Heute ist nur noch Class-Factorys, IoC-Container, Event-Aggregatoren. Da auf dem aktuellen Stand zu bleiben, lastet eigentlich schon völlig aus.

    Da jetzt schon drueber zu urteilen, ob das jetzt zu weit weg vom blanken Metall ist, das finde ich halt etwas arg weit hergeholt.

    So hatte ich Gerrit jetzt gar nicht verstanden. Ich fand den Hinweis ja durchaus berechtigt und das war ja auch mein Ansatz: ein wenig Elektronik- und Mikrocontroller-Grundlagen können nichts schaden. Ich hatte sogar das hier angeschafft:
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Aber wie gesagt, C# mit Visual Studio auf dem PC finden sie ganz interessant, mehr aber nicht. Mal schauen, wie sich das weiterentwickelt.

    Ich habe in dem Alter schon Elektronik-Zeitschriften verschlungen. Dafür gab es damals noch keine Home-Computer.

    Ebenso Reifenwechsel und vielleicht noch Birnenwechsel in den zugänglichen Lampen (so die noch welche haben). Zumindest wurde uns das in der Fahrschule beigebracht und das mit dem Reifenwechsel hat sich zumindest hier schon mehr als einmal als sehr nützlich erwiesen.

    Genau, wenn man noch Birnchen hat. Und auch bei meinen letzten Autos mit Birnchen kam man da überhaupt nicht mehr ran (ohne größere Aktion).
    Und Ersatzreifen gibt es auch kam noch. Unser aktuelles Auto hat nicht mal mehr einen Wagenheber.

    Wenn man Spaß daran und entsprechende Autos hat, kann man das ja machen. Aber brauchen tut man auch das nicht mehr.

    Ist das nicht ein bisschen weit weg von der Hardware?

    Für Hardware im Sinne von Elektronik interessieren sie sich nicht.
    Ich habe das natürlich ausprobiert - mit Elektronik-Experimentierkasten und Arduino. :D


    aber wenn einem die Umgebung zuviel abnimmt lernt man nicht was so ein Programm eigentlich mit der Hardware macht.

    Einen Informatiker interessiert das normalerweise nicht die Bohne, wie ein alter 8-Bitter funktioniert.
    Der interessiert sich vielleicht für theoretische Rechnerstrukturen und Multikernsystem, damit er weiß, wie seine Multithreading-Programme ordentlich laufen.
    Ich will damit nur sagen: Es geht auch ohne Hardwarewissen.

    Das hat jetzt aber nichts mit meinen Kindern zu tun. Die sollen ja nicht unbedingt Informatiker werden und von der Interessenlage sieht das im Moment auch nicht danach aus.

    Weiß ja nicht wie alt deine Kids sind aber über kurz oder lang wirst du an deinen Vorsätzen etwas ändern müssen, wenn du nicht willst, dass die Kinder Außenseiter sind.Man muss es ja nicht vorantreiben aber der Zugzwang kommt irgendwann. Genau dann ist es wichtig die Kids zu aufzuklären wie der Hase läuft.

    Da bin ich ganz bei gonzoMD. Auch meine beiden Kinder (14 Jahre) daddeln nicht den ganzen Tag. Das ist schon mal schwierig mangels daddelfähiger Hardware.
    Denn wenn die Hardware rumsteht, wird sie auch dafür genutzt. Dann braucht man sich hinterher nicht mehr zu beschweren.

    Ansonsten fangen meine Kinder an, sich für's Programmieren zu interessieren und schreiben erste Programme mit Visual Studio.
    Sie nutzen ganz selbstverständlich den Laptop oder das Handy für Youtube und Whatapp und natürlich auch mal das eine oder andere Spiel - in Maßen halt.

    Fernhalten ist der falsche Weg. Man kann sie auch dafür interessieren, sinnvolle Dinge damit zu tun.

    In unserem Bekannten ist überall Drama wegen der Konsolennutzung. Da werden Nutzungszeit und Auszeiten festgelegt und gebrochen und neu festgelegt, mit endlosen Diskussionen. Findet bei uns alles nicht statt.


    Da bin ich ganz bei Dir. Ich habe ja nie behauptet das hier auch oder eher vor allem das Fehlverhalten der Eltern der Grund für solche Eskalation ist.

    Ist aber oft so.