Teil des Problems dabei ist auch die Einfachheit des Online-Erwerbs. Es ist im Grunde nur "ein" virtueller Klick, dann ist das echte Geld schon geflossen, und das ohne dass man das Geld dabei in der Hand hat und sieht, die Transaktion also unmittelbar nachvollzieht. Das verleitet, und ist gerade bei Heranwachsenden ein Faktor.
Und ja, ein anderer Teil des Problems ist das Hinschauen bzw. Wegsehen der Eltern. Kinder und Heranwachsende müssen erzogen und beaufsichtigt werden, Werte und Hintergründe müssen vermittelt werden, am besten in intakten Familien mit funktionierenden Strukturen und Autoritäten. Das ist dann auch schonmal lästig, nicht einfach, und grenzt an Arbeit. Wer sich Kinder anschafft, sie mit Fernseher, Computer und Handy ausstattet und sie damit allein lässt, damit Eltern ihre Ruhe haben/eigener Freizeit nachgehen/sich selbst verwirklichen können, der hat da irgendwas nicht ganz verstanden.
Ganz so ist das mit dem Geld nicht. Meine Kinder laden mit PSN Karten ihr Guthaben auf und die gibt es erst ab 18 zu kaufen.
Das heißt, sie müssen mir ihr eigenes Geld in die Hand drücken und sie überlegen dann schon ob das jetzt sein muss.
Um die Sache noch etwas zu "erschweren" müssen sie auch jedesmal selbst mitkommen zum Supermarkt.
Und was die Erziehung angeht... natürlich müssen Kinder beaufsichtigt werden. Hier gehts aber um Teenager und die muss man auch mal in Ruhe lassen und das hat nichts mit Wegsehen zu tun sondern ist Teil einer vernünftigen Erziehung.
Ich wurde damals auch "ausgestattet" mit Homecomputern und ich habe sehr viel Zeit damit verbracht und tja... ich denke es hat mir nicht geschadet ![]()