Der Z80 steckt im C128, weil es zu schwierig gewesen wäre das C64-CP/M-Modul zu emulieren, und weil man damit ohne großes Aufhebens ein Problem in der Startup-/Konfigurationsphase des C128 lösen konnte: der Z80 überprüft jetzt den Status irgendeiner Leitung am Expansion Port oder so - Details müsste ich nachschauen.
Aus einem anderen Thread geklaut. (Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. )
Ob's stimmt kann ich nicht beurteilen.
ZitatAlso wenn ich die Doku und das ROM Listing halbwegs richtig verstanden habe, geht ohne die Z80 gar gar überhaupt nix... Aufgrund des Initialisierungsverhaltens muss die Z80 immer beim Restart als erstes aktiv werden und sie ist es auch, die einerseits auf Module testet (und diese ggf. Im 64er Modus startet), andererseits - nach dieser Prüfung - auf evtl. gedrückte Commodore-Taste checked (welche ebenfalls ein direktes Aktivieren des 64er Modus zur Konsequenz hat). Wenn sowohl der Modulcheck als auch der [C=] Check fehlgeschlagen ist, wird (zunächst) die 8502 aktiviert, die mit dem "normalen" CBM 8502 Programm versucht den CP/M Bootloader von Disk zu laden (8502-Programm!) welcher wiederum ggf. (CP/M Disk) die Z80 aktiviert. Wenn auch kein Bootloader vorhanden ist, wird (endlich!) der eigentliche 128er Mode gestartet.
Irgendwie hat Commodore schon immer alles irgendwie hin geschustert und hin gemurkst, aber eh die Sachen laufen auch nach >30 Jahren noch. ![]()
Und ja der C128(D) ist ein zu wenig beachtetes Meisterstück. ![]()
Gruss C=Mac.