Ich habe den Pin auf dem Sockel zur offenen Leitung hin gefunden - die Leiterbahn ist definitiv intakt. Eine andere Möglichkeit als nichts zu tun gibt es auch nicht... wollte ich die Leitung flicken, müsste ich den Prozessorsockel rauslöten und später wieder einsetzen. Selbst bei einer Erfolgsquote von 99% pro Pin ist am Ende die Wahrscheinlichkeit gering, dass noch alles funktioniert.
Ich schaue mir nochmal an, was genau an dem Pin anliegt und wo die Leitung hinläuft. Aber da ich das Mainboard jetzt schon viele Tage ohne Probleme benutze, habe ich ein gutes Gefühl, dass alles so funktioniert wie es soll.
Beiträge von Snear im Thema „Knall und Zisch... was war's?“
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Aber mal im Ernst: Das sieht jetzt nicht nach der kleinen Katastrophe aus, die du beschrieben hattest. Hast du eigentlich schonmal probiert, mit der CPU richtig herum, ob noch was funktioniert? Kaputt machen kannst du nun auch nichts mehr, denn das, was da die Rauchzeichen gegeben hat, hat ja schon die Sicherung geschützt. D.h. es ist rechtzeitig gestorben und somit fliesst eh kein Strom mehr (wenn nun das Board nicht mehr funktioniert).
Wie schon eingangs geschrieben funktioniert alles noch. Sowohl CPU als auch Mainboard haben überlebt. Ich lasse jetzt auch alles so wie es ist und bin beim nächsten Mal einfach vorsichtiger bzw. bastle nicht mehr bis tief in die Nacht rein...
Danke nochmal für eure Hilfe! -
Oh verdammt... das hätte ich auch selbst sehen können. Ich habe mal nachgemessen - die Leitung ist offen, aber intakt. Gibt's ein Spray zum Versiegeln?
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Ja, Fotos kann ich wohl machen.
Ist bei Platinen nur immer schwierig mit dem Licht. Und zu sehen ist wie gesagt nichts.Der Hinweis, dass Leiterbahnen abfackeln können, ist schonmal hilfreich. Es hat so ungefähr da gequalmt, wo "PGA CPU" steht, eher noch etwas Richtung Sockel hin.
Wenn ich 1+1 zusammenzähle, ist wohl unterhalb des Sockels eine Leiterbahn abgefackelt. Und wenn es eine ungenutzte war (auch bei der äußeren Reihe mit den offenen
Pins rund um die CPU liegt Spannung an... da messe ich sie zumindest immer), ist quasi nichts passiert. Ich glaube mit dem Gedanken kann ich leben.
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EDIT: Hier die Fotos von Vorder- und Rückseite.
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Da im C64-Forum die fähigsten Hardwarebastler sitzen, die ich kenne, vermute ich auch hier die beste Antwort zu bekommen...
Ich habe in einem alten 486er-Mainboard die CPU falsch eingesetzt. Beim Einschalten hat es dicht am Prozessorsockel gezischt, ich meine einen kurzen Funken gesehen zu haben, und dann entstand eine ungefähr murmelgroße Dampfwolke, die sich schnell verzogen hat, aber eben typisch nach "verschmorter Elektronik" stank. Im Nachhinein ist absolut nichts zu sehen und sowohl Mainboard, als auch CPU funktionieren tadellos.
Blöde Frage: kann das nur ein Kondensator gewesen sein? Oder ist auch ein anderes Bauteil denkbar? Die Dampfwolke war mind. 1 cm vom nächsten Kondendator entfernt - und der sieht gut aus. Ist der vielleicht unten aufgeplatzt? Ich kann auch gern mal ein Foto von CPU-Sockel und Umgebung posten, wenn es hilft. Werde den so oder so die nächsten Tage mal tauschen und von unten betrachten, aber unheimlich ist das alles schon irgendwie...