Hoogo: Ich moechte da jetzt nicht allzu tief reingehen, aber ich sage mal so - ich fand das frueher auch befremdlich, weil ich eben gerade von so Sprachen wie Visual Basic her anderes gewohnt war. Inzwischen finde ich es aber gut. Vielleicht kann ich es nicht immer rational begruenden, aber es gibt sicherlich einige, die Dir etliche Vorteile aufzaehlen koennten (angefangen bei Name Clashes, Scopes, Verwendung von Fremdmodulen usw usf). Ich kann mich nur wiederholen daher versuche ich es jetzt erst gar nicht. Aber glaub mir, ich wuerde nichtmehr zum Visual Basic-maessigen Wildwuchs zurueck wollen. Und PHP ist nochmal so ein Fall fuer sich, da ist eh alles total durcheinandergewuerfelt, das sollte man jetzt vielleicht nicht unbedingt als Paradebeispiel anfuehren.
Aber um nochmal auf das Thema "Ich kann mir nicht merken ob ReadMe, readMe, README oder readme" usw zurueckzukommen: Eben das entfaellt ja, wenn man weiss, was man tut bzw. sich an einen Styleguide haelt. Wir sind jetzt wieder beim Thema Dateisystem, dabei geht es ja jetzt eigentlich eher um Programmiersprachen. Und da gibt es diese Beliebigkeit einfach gar nicht erst, sofern man sich wie gesagt an einen Styleguide haelt. Da weiss ich dann auch wirklich zu jedem Zeitpunkt, dass das Ding z.B. "sayHello" heisst. Und nicht "SayHello" oder "say_hello". Eben aufgrund des von mir verwendeten Styleguides, ganz egal wie das darin dann im einzelnen definiert ist.
Um mal noch ein anderes Beispiel zu bringen: Ich habe frueher auch nicht verstanden, warum es in manchen Programmiersprachen einen Unterschied zwischen = und == gibt. Das sind einfach so Dinge, die man erst mit der Zeit begreift, und heute ist es fuer mich ganz natuerlich und ich kann verstehen, warum es suboptimal ist, wenn das in Sprachen wie Visual Basic usw. eben nicht so ist. Oder warum man in manchen Sprachen die Variablen erst deklarieren muss bevor man auf sie zugreift. Vielleicht sind das fuer Dich ja ein wenig nachvollziehbarere Beispiele.