War aber natürlich damals schweineteuer. Für den Hausgebrauch, wo man keine Rechteverwaltung benötigt, war Kirschbaum-NETZ eine echte Alternative. Damit konnte man einfach Verzeichnisse von Rechnern aus dem Netz mounten, nicht mehr und nicht weniger. Ob das auf einem 286'er lief, weiß ich allerdings nicht. Die Homepage gibt es zwar noch (steinalt mit DM-Preisen), aber zur alten Version 1.53 verrät es leider nicht die Mindestanforderungen: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.Die 1.53 kostete DM 99, was für PC-Verhältnisse damals günstig war.
Kirschbaum war spätestens mit neueren DRDOS/OpenDOS-Versionen völlig obsolet. In DRDOS/OpenDOS sind restlos alle Komponenten für ein Novell IPX Peer to Peer Netzwerk enthalten und das gibt es schon über 15 Jahre sogar kostenlos zum runterladen. Ich hab das sogar auf einem 8088-Rechner mit 256kByte RAM genutzt - der hatte nach dem Booten mit Maustreiber, Netzwerk und sonstigem Kleinkram zwar nur noch 140kByte frei aber damit konnte man auch noch einiges anstellen.
Ist es in den 32-Bit-Versionen nicht immer noch drin? Und in 64-Bit-Windows generell nicht? Schon XP x64 konnte jedenfalls weder DOS- noch 16-Bit-Windows-Programme.
Schön daß Du diese Frage stellst denn das Thema ist sehr interessant:
Seit Windows 8.0 wird bei KEINEM Windows ein Win16-API automatisch installiert...
Für Windows 64Bit gibt es auch keine direkte Win16-API - aber da gibt es Ausnahmen: XP 64Bit kann man mittels einiger uralter Microsoft-Erweiterungen auf Win16 aufrüsten allerdings ist das unsupported und unstable. Und auf Windows 10 64 Bit kann man mittels der integrierten Virtual-Machine einfach ein altes Windows-32Bit und darin Win16 installieren. Aber Obacht, man hat anschliessend schlicht zwei getrennte Systeme auf der Platte und das Setup läd wirklich knallhart zig Gigabytes z.B. für Windows 7 auf die Platte.
Bei Windows 32Bit ist mit Windows 8 das 16Bit-System ebenfalls geflogen. aber man kann die gesamte Win16-Ebene schlicht nachinstallieren: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. - das ist sogar fully supported.
Was man mit einem 286'er mit 25 MHz machen kann hängt sicher auch viel von der sonstigen Ausstattung ab.
Mit 16 MB Hauptspeicher geht schon eine Menge und eine höhere Taktrate ist vielleicht auch noch drin. Auf diese Art und Weise kann man mit dem Gerät sicher jede Menge machen. Selbst die Einbindung ins Netzwerk sollte keine große Hürde darstellen.
Ein 286er kann nur insgesamt 16MB Speicher addressieren und das kann nicht alles RAM sein weil rund 1-2MB von anderen Dingen belegt werden. Imho konnten die meisten 286er Chipsets nur 1-4MB RAM nutzen, ein paar Server mit 8MB habe ich zumindestens mal in Zeitschriften gesehen. Von einem 286er mit mehr als 8MB RAM habe ich nie gehört (EMS-LIM mal ausgeschlossen, das war ja kein direkt addressierbarer Speicher).