Beiträge von Schmitti im Thema „Commodore PC 10“

    Die Grafikkarte ist aber nicht ab Werk verbaut gewesen. Die MDA-Grafikkarte sieht anders aus. Das dürfte sicherlich eine MGA-Grafikkarte gewesen sein, da die auch mehr Speicher hat.

    Och doch, Nostalgie kommt da auch bei auf. Das ist ja ähnlich wie beim C64, dass man Einschränkungen hat, mit denen man sich einfach auseinandersetzen muss. Das macht für mich nicht einen riesigen Unterschied.

    Ja, den PC 10 mag ich auch, wobei bei mir der PC 10-II steht. Aber bis auf die einteilige bzw. zweiteilige Platine sind die Geräte ja quasi gleich. Ich hatte meinen auch mit zwei Festplatten ausgestattet. Das waren auch zwei Seagate ST225. Die laufen einfach und bis auch die manuelle Parkprozedur der Köpfe vor dem Ausschalten sind die auch gut. Die laufen auch sehr flott dem verwendeten ST412-Kontroller mit Interleave 2. Inteleave 1 habe ich nicht hinbekommen. Ich wollte zwar mal den Sektorpuffer vergrößern, aber das liegt noch auf Eis. Weiter habe ich den Speicher per Steckkarte um weitere 12 MB erweitert. Ein Intel Inboard liegt hier auch noch, das ich mal testen wollte, aber dafür fehlte bis jetzt auch die Zeit. Ein paar mehr Steckplätze wären auch nicht schlecht, Mit den 5 bin ich einfach am Limit. Da bietet der PC40 etwas mehr, aber der ist keine Commodore-Eigenentwicklung mehr und die PC 10-III-Linie hat nur noch 3 Steckplätze. Das ist mir einfach zu wenig.

    Ja, die MDA-Grafikkarte war im Funktionsumfang recht beschrängt. Aber immerhin ist es eine Eigenentwicklung von Commodore und recht verbreitet ist die Commodore Grafikkarte wohl nicht. Die MDA-Grafikkarte hat immerhin den Vorteil, dass man sie parallel zu einer CGA-Grafikkarte betreiben kann. So ergänzen sich beide Karten recht gut.

    daybyter: Die Tastatur mit den eingebauten LEDs hatte Cherry G80 Taster. Sehr gute Qualität. Das mit den Funktionstasten stimmt aber so nicht, denn es gab auch zugekaufte mit 10 F-Tasten links. In der Regel kamen die zugekauften Tastaturen von Mitsumi. Die Drucktastendiskettenlaufwerke, die Commodore verbaut hat kamen nach meinem Kenntnisstand von der Firma BASF. Ob Commodore auch noch andere Zulieferer bei den Drucktastendiskettenlaufwerken hatte wäre mir neu.

    Eine Besonderheit hatten die Commodore PC aus der Reihe PC 10, PC 20, PC 30, PC 10-II und PC 20-II aber gegenüber den meisten anderen PCs: Sie können mit 4 Diskettenlaufwerken am integrierten Laufwerkskontroller umgehen.