Beiträge von mc71 im Thema „Adapter für Plus/4: Eckiger NT-Anschluss auf rund?“

    Das alte Kernal-ROM hatte einen Patzer bei der Verwaltung von DS$, sobald die angelegt war stürzt der Rechner bei der nächsten Garbage Collection ab. (Und für die Erbsenzähler: Das fragliche Codestück ist natürlich Teil des BASIC-Interpreters)

    Außerdem gabs noch ein paar weitere Korrekturen, die waren aber weniger wichtig.

    Witziges Detail am Rande: Sogar beim V364-Prototyp, den Dave Haynie vor etlichen Jahren versteigert hat, war irgendwann mal das neue Kernal-ROM eingebaut worden...

    Ich meine die Pins wären dicker als übliche Lötnägel oder DIN-Stecker-Pins. Und Du willst irgendwie verhindern, daß die nach hinten durchrutschen, wenn Du den Stecker einstöpselst. Man müßte die Pins also im Stecker-Inneren einkleben, vergießen o.dergl. Im Prinzip geht das auch mit etwas Pertinax, vier passenden Nägeln, einer Feile zum Aufrauhen und einem Stück 2K-Knetharz ('Power-Knete')

    Falls das die Kabel/Stecker mit Kunststoff-'Abschirmkragen' sind: Damit wollte CBM Geld sparen, ist aber an der Funkschutz-Prüfung gescheitert, die Zulassung gabs nur für Stecker mit Metallkragen. Dummerweise hatten sie aber schon die erste Ladung Kabel anfertigen lassen... und die sind dann irgendwann mal beim Völkner in der Reste-Rampe gelandet.

    Doch, Du suchst eckige Stecker- an die Du hinten eien runde DIN-Kupplung 7polig anlötest. Das Kabel auf 10 cm kürzen und drauf achten, ob der Gesamtwiderstand nicht zu hoch wird durch die zusätzliche Steckverbindung. Wenn weniger als 4,9 Volt am Rechner-Inneren ankommen, klappt das so leider nicht.

    Die Kabel mit 4poligem Stecker mit Plastik-Kragen gabs mal bei Völkner in der Reste-Kiste- das war Commodores Ursprungsidee, das NT billiger zu machen. Dummerweise sind die NT dann durch die Funkentstör-Prüfung gerasselt und Commodore mußte für die Serienproduktion neue Kabel mit teureren Metallkragen-Steckern nachkaufen. Blöderweise waren die Plastikstecker-Kabel aber schon eingelagert und sind dann irgendwann mal beim Völkner gelandet- wie so manche andere überzählige Teile auch.