Beiträge von Multisync im Thema „Batterie-Pol-Fett verwenden“

    In meinem Retrokeller wird wenig Staub geputzt,aber dadurch das es kein Fenster gibt kommt auch praktisch kein Staub dazu.
    Der Staub fällt im übrigen nach unten.In die Anschlüsse der Rechner würde kaum etwas eindringen.

    Sowas wie Ballistol setze ich dennoch NUR dann ein wenn schon Kontaktprobleme bestehen.

    Ungenutze Geräte lagere ich gerne in dünnen durchsichtigen Mülltüten nachdem sie gründlich gerinigt wurden.

    Ich lasse jetzt das mit dem Polfett und habe mir für 4,75€ in der Bucht Superingo's Öl geschossen. Kleines Döschen, aber viel braucht man ja nicht, um einen Q-Tip zu benetzen. Sollte mir im Laufe der Zeit nicht die negative Erfahrung von massiven Staubablagerungen oder Kontaktproblemen unterkommen, werde ich damit die Gewaltaktionen beim Ein- und Ausstecken von Steckern und Cartridges beseitigen. Thema von meiner Seite her gegessen.

    Also das Polfett ist doch in erster Linie mal dafür da, Korrosion zu verhindern. Wisst schon: Zwei Sorten Metall, leichte Feuchtigkeit, und schon geht's los. Das Fett soll die Feuchtigkeit weg halten. Das kann an der Autobatterie oder den Fahrradlichtersteckern schon mal sein, weil die draußen sehr schnell Feuchtigkeit ziehen können. Da macht das Sinn. An Elektronik würde es mich schon eher nicht so überzeugen. Denn wenn die Stecker schon so feucht sein können, dass das einen Unterschied macht, steht die Ekel-Tronik entweder draußen (nicht gut) oder in einer echt feuchten Umgebung (gar nicht gut, in so was würde ich nicht wohnen wollen). Da wäre dann eher mal ein Wechsel des Aufstellungsorts angebracht.

    Natürlich ist es auch bei mir nicht feucht, sonst hätte ich elementarere Probleme als meine Elektronik. Der tiefere Sinn war, Cartridges oder Stecker nicht mit Gewalt und damit verbundenen unsympatischen Schleif- und Ächzgeräuschen rein- und rausziehen zu müssen. Ich hatte auch nicht vor, das Mainboard damit einzuseifen.

    Es geht einfach darum, Schleifkontakte leichtgängiger zu machen. Die mechanische Belastung beim Rein- und Rausziehen kann ja für die Kontakte und die Lötstellen auf Dauer auch nicht gesund sein. Da gibts wirklich gar nichts, was dieses Problem löst oder mildert und keine "desaströsen Nebenwirkungen" hat ?

    Wie gesagt, bisher keine Probleme, aber ich laß mich gerne belehren, darum habe ich die Frage ja gestellt.

    Liqui Moly Batterie-Pol-Fett
    Produktbeschreibung:

    Kunststoffverträgliches Spezialfett auf der Basis von Kalkseife.
    Schützt Batteriepole und elektrische Kontakte vor Korrosion und Oxidation.
    Für ein sicheres Starten, eine helle Beleuchtung und längere Lebensdauer der Batterie.
    Verhindert Säureschäden. Gute Verträglichkeit mit Kunststoffen.
    Verhindert Kriechströme und vermindert Kontaktwiderstände.
    Kennzeichnung nach DIN 51502 M2C-30.
    Temperatureinsatzbereich - 30 °C bis + 60 °C.

    Mal eine generelle Frage: kann man Batterie-Pol-Fett, also das Zeug, das man auf die Pole seiner Auto-Batterie schmiert, um Säureschäden zu verhindern, auch dazu verwenden, um Stecker der Monitore, Floppy's oder den Stromstecker leichtgängiger zu machen ? Ich habe da was von "Liqui Moly", damit habe ich testweise sogar der Expansion-Port-Stecker ein bisschen eingefettet. Seitdem gehen Module ohne Knirschen rein, Kontaktprobleme habe ich bisher nicht feststellen können.