Kann man eigentlich den Output des Overlay64 ein und ausschalten? Oder bleibt der dauerhaft im Bild eingeblendet?
Wenn der Output sowieso sich wieder ausschaltet, dann sieht man das gezucke nur für wenige Augenblicke und ich kann auf die zusätzliche Komplexität durchaus verzichten.
Man muss ihn sogar explizit einschalten. Es gibt für jeden selbstdefinierten Abschnitt (screen) einen Modus, entweder "manual" oder "notify". Ist manual gewählt, muss der screen über eine als Kontrolleitung (control) definierte Leitung aktiviert werden, dort kann wieder zwischen zwei modi gewählt werden (notfiy = kurze Einblendung (2 sek) bei steigender Flanke (Taster), manual = immer an wenn Leitung low (Schalter)). Ist ein screen selbst im notify-Modus, wird er immer automatisch für 2 sek eingeblendet, wenn sich eine der durch ihn überwachten Leitungen ändert. (Das ist aber alles nochmal genauer auf der Website beschrieben).
Ich habe bei mir zwei "screens" definiert, einmal oben die Anzeige von Kernal und Charset, einmal unten die Anzeige der aktuellen MixSID-Parameter. Eine Leitung kontrolliert beide "manual", diese bediene ich mit einem "Schalter". Ich kann also erst mal die Anzeige aller Informationen ein- und ausschalten. (Siehe screenshot oben).
Dann habe ich noch eine zweite Kontrollleitung, die diese beiden Screens kurz einblendet, bedient mit einem "Taster". Da drücke ich einmal kurz drauf, und alle Informationen werden einmal eingeblendet.
Zusätzlich ist der screen für die MixSIDs auf notify gesetzt, d.h. immer wenn ich irgendwas am MixSID schalte, wird der untere Screen automatisch kurz eingeblendet. Zusätzlich habe ich bestimmte MixSID-Leitungen an weitere screens gehängt. Wenn ich z.B. den Adressierungsmodus (Parallel/Stereo) wechsle, wird zusätzlich oben noch eine Bestätigung eingeblendent ("Switched to Stereo Mode" oder "Switched to Parallel Mode").
Ein "Immer an"-Modus gibt es bisher gar nicht (könnte ich aber problemlos einbauen, wenn gewünscht).
Bei dem "Gezucke" handelt es sich eher um eine leichtes Flirren, das manchmal auch (je nach Phasenlage) zu einem etwas langsameren vertikalen "Durchlaufen" eines kleinen "Versatzes" wird. Der Text ist aber immer gut lesbar.
Wie gesagt kommt es da auf die Einstellung des Betrachters an. Ästhetisch betrachtet könnte es etwas schöner sein, aber praktisch, also in dem Moment, wo ich einfach nur etwas wissen will (Welchen Kernal habe ich gerade nochmal? Welcher SID spielt gerade?) interessiert das eigentlich nicht. Da macht man einen kurzen Blick und fertig.