Beiträge von Freak im Thema „Overlay64: Modul zur Anzeige von digitalen Schaltzuständen auf dem Bildschirm“

    Vorweg erstmal ein großes Lob an Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. für dieses Stück Hardware!

    Ja, es ruckelt leicht. Aber diesem Nachteil stehen auf der anderen Seite die Einfachheit der Schaltung und die daraus resultierende Nachbausicherheit gegenüber. Und deswegen ist es absolut zu verschmerzen. Meine Meinung...

    Eine absolut stabile Anzeige ließe sich nur erreichen, wenn man den AVR mit der Dot-Clock synchronisiert taktet (entweder direkt, oder geteilt (einfach, aber geringe Auflösung), multipliziert (aufwändig, und AVR dann out of spec)).

    Das allerdings würde die Verwendung von USB in der jetzigen Form (V-USB) unmöglich machen, da hier nur ganz bestimmte Taktraten verwendet werden können. Natürlich könnte man einen uC mit Hardware-USB nehmen, die gibt es aber dann nicht mehr in DIP. Oder das Flashen vom PC aus seriell machen (nicht schön, das cross-platform hinzukriegen), oder halt nur über ISP (wofür man wieder ein Programmiergerät bräuchte).

    Deshalb habe ich das leichte Wabern in Kauf genommen und dafür die relative hohe Auflösung (53x30 Zeichen Platz), die Einfachheit von Aufbau, Hard- und Software bevorzugt (KISS).


    Für eine absolut stabile Anzeige muss man schon etwas mehr Aufwand betreiben:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Ziel war eine stabile Anzeige ohne etwas an der Software von Henning ändern zu müssen (ok, die AVR-Fuses wurden für einen externen Clock angepasst):

    Der LM1881 wurde durch ein LHM1980 (auf der Unterseite der rechten blauen Platine) ersetzt. Im Gegensatz zum LM1881 extrahiert dieses IC die reinen HSync-Signale (ohne Composite-Anteil). Damit speise ich dann eine PLL (ICS9173B, linke blaue Platine). Das Ausgangssignal geht dann einerseits in den Clockeingang des AVR und gleichzeitig in den Takteingang vom ICS674-01 (grüne Platine), der diesen Takt (20MHz) dann durch 1280 teilt und ebenfalls der PLL zum vergleichen zuführt.

    Damit hat man eine 20MHz-Taktfrequenz des AVR, die synchron zum 15,625kHz-HSync ist...

    Damit müsste auch USB laufen, habe ich aber nicht getestet.

    Aber lohnt sich das überhaupt?

    Die ICs sind nicht für einen Hobbylöter zum Nachbauen gedacht. Ebenso liegt der Preis für diese drei ICs bei ungefähr dem der restlichen Bauteile, würde also den Preis der Schaltung verdoppeln. Ich glaube davon hätte Henning dann nur eine Handvoll Platinen verkaufen können...

    Nein, ich denke für die breite Masse ist Hennings Overlay64 eine feine und völlig ausreichende Lösung!

    Gruß,
    Thomas