Bei mir kam die E-Mail über das Update Please login to see this link. am 29. April normal an.
Posts from Schlangengrube in thread "Unknown Realm - RPG fuer C64 und PC"
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Dann darf man von ihnen aber auch nicht mehr verlangen, sich zum Projektstatus zu aeussern, wenn man ihnen gleichzeitig dafuer jegliche Moeglichkeit nehmen will.
Schon ziemlich bescheuert, oder nicht?
Also da gibt es doch wirklich genug andere Wege. Wie wäre es z.B. auf Kickstarter mit einem schönen Update? Dort warten mindestens 1246 Leute auf Neuigkeiten, und bekommen ... nichts.
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Wenn ein Entwickler-Team, dem ständig mangelnde Kommunikation vorgeworfen wird, von einer Veranstaltung, an der sie vorhatten etwas zu erzählen, wieder ausgeladen werden, weil irgendjemand den Veranstaltern gesteckt hat dass das ganz ganz böse böse Betrüger seien, dann ist das für mich ungefähr das gleiche - und es ist obendrein auch noch extrem dumm und sinnlos, denn man hätte ja vielleicht endlich mal ein paar Dinge erfahren können, die man schon lange hören wollte. Aber schön dass dem "Cancler" dabei einer abging...
Also mir fallen dazu zwei mögliche Szenarien ein, und beide finde ich einfach nur schlecht.
Entweder präsentieren sie tatsächlich Neuigkeiten zum Projekt. Dann dürfen sich die bisherigen Geldgeber von Kickstarter (die Backer) mal wieder ordentlich verhöhnt fühlen, dass sie komplett ignoriert wurden, wie bisher auch. Oder sie zeigen nichts, was nicht schon vorher bekannt war, und sammeln nur neues Geld für das "noch laufende Projekt" ein.
Bei beiden Varianten finde ich es sehr legitim, vehement dagegen zu sein, und sich für eine Ausladung dieser Entwickler einzusetzen.
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Schonmal ein Anfang. Auch wenn Altmeister Huelbeck natürlich in einer ganz anderen Liga dudelt.
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Der letzte Satz
Quote... and let’s us get direct feedback from the most engaged backers in our community
fühlt sich wie Hohn an, wenn man sich daran erinnert, dass die Kommunikation der Backer von den Entwicklern ja zum allergrößten Teil ignoriert wird.
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Ich spiele derzeit Nox Archaist und, das kann ich jedem weiterempfehlen, der auf dieses Spiel wartet, und auch auf dem Apple 2e spielen würde.
Sehr schöner Vorschlag von dir.

Aber sowas darfst du auch nur hier derart öffentlich in Zusammenhang mit UR schreiben. Auf Kickstarter (Kommentarseite von UR) wurde soeben ein frischer Kommentar von Joel McCoy zensiert, der nämlich ebenfalls genau dieses andere Spiel in seinem Beitrag einfach nur positiv erwähnt hatte.
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Die Energie fürs echauffieren kann man sich also vorerst noch für später aufsparen.

Keine Sorge, in Fällen wie diesen verbraucht man doch kaum noch Energie, da die bekannten Reaktionsmuster (fast) aller hier Beteiligten inzwischen fest eingeübt sind.

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Das mit dem Buch ist irgendwie Wahnsinn. Da warten viele Leute auf neue Nachrichten zum von ihnen finanzierten Projekt, und nun kommt nach ewiger Wartezeit schon wieder etwas anderes. Dabei ist die Diskussion mangels vorgezeigter Fakten ja inzwischen schon bei der Grundsatzfrage ("Existiert das Spiel überhaupt?") angekommen.
Ich wäre ja nach wie vor ein Freund einer juristischen Klärung. Die Backer haben ihre Einsätze schon lange geleistet, und nun sollen halt mal die Karten aufgedeckt werden. Auch wenn das Ergebnis dann nicht allen gefällt, würde es zumindest Klarheit bringen.
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Interessant ist auch dieser Kommentar, der vor wenigen Stunden gleich mehrfach geschrieben wurde:
QuoteAll refund requests need to be sent to us via email so we have a record of your request, thank you.
Ob da wirklich jemand Geld zurück bekommt? Ich glaube nicht dran.
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Irgendwie scheinen viele noch immer nicht verstanden zu haben das Crowdfondng nichts mit einem Geschäft im herkömmlichen Sinne zu tun hat. Wer mit macht "schenkt" dem Entwickler Geld ohne jeglichen Anspruch dafür jemals etwas zurück zu bekommen...
Wenn man diese Argumentation mal richtig ausreizt, würde damit jeglichem Betrug quasi Tür und Tor geöffnet werden. Böse Leute starten eine Kampagne, in denen sie das Blaue vom Himmel versprechen. Dann nehmen sie ordentlich Geld ein, leasen damit z.B. einen schönen Firmenwagen der Marke Lamborghini, genießen für einige Zeit ein fettes Leben, und sagen den Backern dann nach irgendwann mal, dass das Projekt gescheitert sei, und das Geld futsch ist.
Es ist schon richtig, dass man als Unterstützer keinen Rechtsanspruch auf das Gelingen eines Projekts hat. Aber wie schauts mit gewissen (die müssten gar nicht mal sehr weitgehend sein) Rechenschaftspflichten bzgl. der Verwendung der eingesammelten Gelder aus? Die Leute aus meinem willkürlichen Beispiel könnten dann doch mal erklären, wofür z.B. der Lambo angeschafft worden ist. Ich denke schon, dass es da Rechte der Backer gibt, so dass ich an die pauschale Aussage "ohne jeglichen Anspruch" nicht glaube. Und wenn Projektgründer diesbezüglich konsequent mauern, begrüße ich eine gerichtliche Klärung sehr stark.
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Nie wieder Kickstarter. Never ever.
Genau das ist in meinen Augen das größte Problem: der Kollateralschaden. Menschen fühlen sich hier derart mies getäuscht, dass sie sich komplett vom Prinzip der Schwarmfinanzierung abwenden. Und all den ehrlichen/guten Projektgründern da draußen gehen nun potentielle Unterstützer verloren, oder es schlägt ihnen massives Mißtrauen entgegen.
Schönreden der oben angesprochenen Kommunikations-Legasthenie
Ich finde auch den Begriff der Legasthenie noch zu positiv, denn echte Legastheniker können ja für ihre jeweilige Schwäche nichts dafür, während ich hier mehr auf Vorsatz tippe. Bis zum Ende ihrer Kampagne lief die Kommunikation nach verschiedenen Berichten zufolge doch sehr gut. Die Änderung hin zum heutigen Zustand begann offenbar erst, als die Geldsuche auf KS abgeschlossen war.
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Joah und warum klagt dann keiner?
In den USA tragen bei Zivilprozessen die Parteien ihre eigenen Kosten für Anwälte usw. selber. Es gibt nicht wie in Deutschland diesen Automatismus, wonach die unterliegende Partei hinterher alle Kosten zu tragen hat, darunter auch die des erfolgreichen Gegners. Zwar gibt es für so eine Lösung auch Möglichkeiten, aber das entscheidet immer im Einzelfall das Gericht, und es passiert eben nicht automatisch, wodurch unabhängig von der Faktenlage im konkreten Rechtsstreit ein hohes Kostenrisiko entsteht. Man kann also seine $154 für eine nicht gelieferte C64-Collector's Edition ggf. erfolgreich einklagen, hat dann aber noch eine vierstellige Rechnung für Anwalts- und Gerichtskosten zu begleichen.
Und dann wäre noch die Frage, ob die Leute tatsächlich über Geld verfügen. Gab ja diverse Aussagen wie z.B. der Umzug von Kalifornien nach Idaho wegen der dort günstigeren Lebenshaltungskosten.
Ansonsten gab es aber schon in irgendeinem Kommentar mal die Aussage, dass es angeblich noch in Kalifornien schon einen Rechtsstreit von xxx vs. Gottlieb gegeben hätte. Ich bin mir nicht mehr sicher, ob das auf Kickstarter oder lemon64 stand.
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Auf der Kickstarter-Projektseite gibt es einen neuen Beitrag von Laura. Da hatte ein Backer zuvor sehr höflich nach dem aktuellen Stand des Spiels gefragt, und Laura hat ihm gestern geantwortet.
Wie gewohnt gibt sie keine neuen Informationen heraus, sondern verweist für öffentliche Updates auf KS nur allgemein auf die Zukunft. Daneben erwähnt sie noch ihren Twitteraccount, und macht dann neue Werbung für die kostenpflichtige Gilde. Speziell dafür hat sie sogar ein konkretes Angebot gemacht:
QuoteAnd just FYI, anyone who joins the Guild by November 26th will be added to our annual SDG Christmas card list.

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Laura hat vor wenigen Tagen auf Kickstarter einen Link auf ihre Twitterseite gepostet, wo sie eine Umfrage gestartet hat, um das gewünschte Thema für den nächsten Livestream zu ermitteln. Allerdings gibt es noch kein festes Datum für den Stream.
Please login to see this link.
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Mir ist beim aktuellen Blick auf die Kommentarseite des Projekts bei Kickstarter etwas aufgefallen: Mehrere erst kürzlich verfasste Beiträge von Unterstützern sind ausgeblendet. Da steht jetzt jeweils:
QuoteDiese Person hat ihren Finanzierungsbeitrag zurückgezogenPlease login to see this link.
Was ist da denn los? Also wie konnte jemand mehrere Jahre nach dem Projektende seinen Beitrag zurückziehen? Ich kenne sowas sonst nur von laufenden Kampagnen, wo Leute mal Fragen gestellt hatten, und sie dann nach einer (schlechten) Auskunft des Projektleiters wieder abgesprungen sind.
Hat er es irgendwie doch geschafft, jetzt noch eine Rückerstattung seines Beitrages zu bekommen? Da sich die Beiträge noch anzeigen lassen, kann man auch den Verfassernamen erkennen: Mike. Und der hatte keine besonders bösartigen Beiträge verfasst, so dass man ihn als "Hater" unbedingt loswerden müsste.
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Bei den vielen Fehlern die da möglicherweise passiert sind, ist es aktuell und auch bei der Stimmung die da herrscht nicht mehr möglich etwas "richtig " zu machen.
Es gibt immer einen Ausweg. Hier würde eine konsequente Flucht nach vorne schon helfen.
Wenn die Leute nämlich wirklich die letzten Jahre in Vollzeit an dem Projekt gearbeitet hätten, dann müssten die inzwischen doch derart viel Material zur Verfügung haben, dass sie damit alle (ehrlichen) Kritiker problemlos mit Nachweisen/Kostproben aller Art regelrecht überschütten könnten. Man haut eben mal ein paar Updates voll mit Daten, Bildern und Videos hintereinander raus. Nach einiger Zeit wären die Zuschauer und Unterstützer dann auch wieder mehrheitlich überzeugt vom Projekt, so dass dann wirklich nur noch echte Miesmacher und notorische Nörgeler übrig blieben. Das wäre dann eben nur eine kleine zeitliche Durststrecke, verteilt über die Dauer mehrerer echter Statusupdates.
Ich sehe da echt keinen aufrichtigen Grund für das aktuelle Verhalten. Offenbar soll wirkilch nur noch der letzte Dollar rausgequetscht werden.
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Also wie gehabt: keine echten Neuigkeiten. Alle Erwartungen wurden mal wieder erfüllt.

Dennoch zweifelhafte Praktik - sie hat mich im selben Atemzug ja auch noch gebannt.
PS: Mein Hauptaccount wurde auch von beiden Ratzfatz gebannt, als ich da mal einen etwas schärferen Kommentar geschrieben hatte: Please login to see this link.
Aber du kannst ihnen ja immer noch hier im Forum über diesen Thread schreiben. Sie lesen hier ja scheinbar mit.

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Wie schauts denn nun aus? War gestern jemand dabei, und kann/darf dazu etwas öffentlich sagen?
Laura hat ein Foto auf Twitter gepostet. Ist aber nur sozusagen ein Inhaltsverzeichnis, und keine Inhalte.

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Ist das von vornherein als reine Kuschelrunde konzipiert, oder was machen die, wenn Chatteilnehmer es wagen würden, mal ein paar "böse" Fragen zu stellen? Ich meine, wir haben ja alle gesehen, wie hochempfindlich die Leute bei kritischen Fragen bislang reagiert haben. Wer da nicht bedingungslos mit ihnen zusammen "Hurra" schreit, ist automatisch böse und wird ignoriert.
Für mich ist die ganze Geschichte das bislang unangenehmste Erlebnis auf KS, das ich erlebt habe.