Zu C64 und anfänglichen Amiga Zeiten waren die PCs ( ich meine natürlich hier die DOSen ) fast ausnahmslos Bürorechner. Die für uns preislich fernab jeglicher Realität lagen. Die Spielbarkeit war bezüglich Farben und Sound ja auch nicht gerade so pralle.
"Intel Outside" war da ja fast ein Gütesiegel für alle, die "mehr" wollten, als nur im Zweifarbmodus zu arbeiten.
Zum Daddeln und Homeoffice waren die sog. Homecomputer viel besser geeignet, als der DOSenstandard im Büro.
Damals hat man ja eher mitleidig zu den DOSen hinabgeblickt. Das änderte sich dann so Anfang der 90er, wo jede Chinahinterhofklitsche bezahlbare und leistungsfähige PCs / Komponenten auf den Markt warfen. Durch die offene Architektur konnte das System seine Vorteile gegenüber den diesbezüglich eingeschränkten Produkten von Atari, Commodore und co. voll ausspielen. Markenbewußtsein bei den DOSen war da ( überspitzt ) nur noch bei Banken und Behörden zu finden.
Ich habe mir aus Interesse ( und weil es vor ein paar Jahren noch bezahlbar war ) ein paar "Original DOSen" zugelegt ( IBM-PC, IBM-XT, IBM-AT, IBM-PS2 mit MCA ) + ein paar Fremddosen ( 386er, 486er mit EISA, 486 mit VLB ). Bei keinem dieser Geräte kommt mir dieser "jugendliche Wahnsinn" in den Kopf... das schaffen nur die Rechner von Commodore / Atari. Aber Abneigung oder Hass kommt mir bei den ollen DOSen Kamellen nicht in denn Sinn... eher leichtes Unverständnis, warum gerade dieses System das Rennen gemacht hat.