Beiträge von mc71 im Thema „Kaufberatung, wie erkenne ich was drin ist im c64II?“

    Für den 8565 im alten Board sollte es reichen, den ex-12V-Pin hochzubiegen. Oder man ersetzt den 12V-Regler durch einen 9V-Typen wenn auch der SID ein 9V-Typ werden soll.

    Um die Board-Assy zu erkennen ohne die Büchse zu öffnen empfiehlt sich neben der von Unseen genannten Variante auch ein Blick in den Expansion-Port. Die dicken Elkos liegen bei einigen Versinen so unterschiedlich, daß man es ganz gut unterscheiden kann anhand einer der Board-Pic-Seiten.

    Wie ist das eigentlich mit der Reihenfolge der Platinen, Rev A/B/3/4 ???

    Streng nach Vorschrift war das so: Die Ziffern-Revisionen sind die Entwicklungs-/Pilot-Produktions-Boards. Die Freigabe für die Serienproduktion bekam die Rev. A, und von da an ging es mit Buchstaben weiter. Wenn bei der 250469 gleich zwei Vorserien-Revs in Umlauf sind, dann mag das daran liegen, daß CBM erstmal testen wollt wie gut die neue Low-Cost Platine sich in der freien Wildbahn bewährt; ein erweiterter Feldversuch, quasi.. Irgend was war da ja mit den 9V am Userport, die zu nahe an einer Bleckkante oder Schraube langgingen mit akuter Unterbrechungsgefahr... über das Gerücht der fehlenden 9V gibts ja schon genug Beiträge.

    Inwieweit das alte System (gut zu sehen im Schaltplan des Plus/4) im Jahre '87 noch befolgt wurde sei mal dahingestellt- man sollte da IMHO nicht allzu viel hineininterpretieren.

    Richtig schief gegangen ist das ja bei der Floppy-Platine Assy 250442, die es in zwei verschiedenen Ausführungen gibt, die auch eigene PCB-Nummern haben (251777 und 251830 IIRC) und nicht nur eine andere Rev.-Nr. Laut Service-Manual sollte die PCB 251830 die Assy-No. 250446 bekommen, diese Info hat es aber nicht bis aufs Platinenlayout geschafft und verwirrt noch heute die Leute. Bei der Üöatine der 1541C hat man die Assy-Nummer dann gleich ganz weggelassen...