Beiträge von androSID im Thema „M-DISC“

    Das war kein fehlender Schutzlack, sondern die Zusammensetzung des gewählten Lackes: Der hat die Aluminiumschicht angegriffen.


    Ja.. in der Tat war dies das hauptsächliche Problem... vor allem bei den von Nimbus UK produzierten CDs.

    Aber die Discs von MPO France und EMI Swindon hatten teilweise fehlenden (oder einfach nur zu dünnen) Lack:
    Da ist schon nach kurzer Zeit die Aluschicht korrodiert oder einfach abgeblättert. Gegen das Licht gehalten, sahen manche
    CDs aus wie ein Sternenhimmel. Einige solcher Exemplare hatte ich in meiner Sammlung.

    Mit Discs aus der Fertigung von PDO und DADC hatte ich hingegen in den letzten 33 Jahren keine Probleme entdecken können.

    Die Aufzeichnung auf RW Medien (aka Phase-Change) unterscheidet sich fundamental von Write-Once-Medien (also auch M-Disc). Daher sind auch die potentiellen Probleme unterschiedlich.
    Ich würde die M-Disc jeder RW vorziehen

    Sowas ähnliches gab es auch früher bei CDs: Fehlender Schutzlack auf der oberseite. Dies führte zu Korrosion der Aluschicht...

    CDs der Hersteller MPO und Nimbus waren davon betroffen!

    Aber auch hier wäre/war es falsch von einem generellen Problem zu sprechen.

    Ich halte von Scheiben nichts. Schon die BD Scheiben waren in ihrer Verarbeitung so schlecht, dass die Teile innerlich zu Gammeln anfingen. Ne M Disk scheint selbiges Problem mit der Verarbeitung zu haben. Zumindest scheint der äußere Ring auch hier nicht sauber geklebt worden zu sein.

    gibt's Quellen für diese Behauptung?

    für die M-Disc gibt's nur einen (oder mit Verbatim zwei) Hersteller...aber für BDs sehr viele. Dass alle ein Qualitätsproblem haben, ist nicht wahrscheinlich und klingt nach Übertreibung. Am besten qualitativ hochwertige Rohlinge nehmen - dann klappt es auch (z.B. Taiyo Yuden - werden jetzt von JVC verkauft)

    Ja und Nein!

    Die Musik ist zwar grundsätzlich besser verfügbar, aber die Qualität von Neuauflagen ist nicht unbedingt besser als eine
    Original-CD. Ich sage nur Loudness-War.... zum kotzen.

    Abgesehen davon ist mir eine selbst vom Original gerippte CD als unkomprimiertes File tausendmal lieber
    als ein (mit was auch immer lossy komprimiertes) File.

    ps: Und jetzt bitte keine Diskussion, ab wann die Komprimierung hörbar ist und ab wann nicht!
    Es IST MEINE GANZ BEWUSSTE Entscheidung, auf lossy Komprimierung zum Zwecke der Archivierung zu verzichten.

    Zitat

    Ganz interessant auf jeden Fall. Es gibt sogar schon M Disc BD-XL Rohlinge mit 100GB pro Stück.
    Dafür braucht man dann aber einen entsprechenden Brenner. Also falls ihr
    euch so einen holen wollt, würde ich auch auf das XL achten.

    Der Pioneer BDR-S09XLT, den ich hier habe sollte es können! ^^


    Zitat

    ich habe noch seber gebrannte cds und dvds , welche noch aus den frühen 90er stammen, und die laufen heute noch. sehen auch noch so aus wie neu
    gekauft. vllt gibt es ja einen vernünftigen verwendungszweck für diese
    M-DISC.

    Das Problem ist, das der Übergang zw. lesbarer CD/DVD und nicht lesbarer sehr klein ist. Unterhalb einer gewissen Grenze schafft
    die (immer - auch bei neuen Discs - notwendige!) Fehlerkorrektur es, dir ein funkionierendes Medium zu präsentieren.
    Oberhalb dieser Grenze geht es recht schnell, das große Teile nicht mehr lesbar sind....

    Haste mal einen Check der Error-Level gemacht? Manche Laufwerke lassen dies mit entsprechender Software zu!

    Ich benutze die MDISC um meine Musik Sammlung zu archivieren....
    In 998 Jahren weiß ich ob sie wirklich so lange haltbar sind.
    In den nächsten Tagen teste ich mal die 100GB M-DISC.