Beiträge von Ruudi im Thema „Suche Basic-Editor“

    Naja, "golden" war der C64 Editor sicherlich nicht im Vergleich zu einem GW-Basic Editor (1983) auf dem IBM-PC. Allein eine ordentliche Insert/Overwrite-Funktion wäre am C64 schon "golden" gewesen (kam dann erst beim C128). Seitenweises Listingscrollen (Page Up/Down) war ebenfalls eine PC-Domäne von Anfang an

    Ich schrieb ja im "Homecomputer"-Vergleich, da zähle ich ein IBM-Disk-Basic nicht mit zu, denn was hätte denn 1983 ein entsprechend ausgerüsteter IBM/Compaq/Olivetti-PC gekostet? Sicher das 10 fache vom C64, vermutlich eher noch mehr, selbst wenn man dem C64 noch eine Floppy zur Seite gestellt hätte...

    Inhaltlich hast Du Recht, deshalb bin ich ja nach Erstkontakt 1989 mit einer Olivetti M24 auch mit fliegenden Fahnen ins PC-Lager gewechselt und dort geblieben, letztlich bis heute. Privat allerdings bleibt bei mir XP die letzte Windowsversion und Rechner ganz ohne "legacy"-Kern, sprich die kein DOS mehr booten können, kommen mir auch nicht ins Haus. Aber das ist ne andere Geschichte....

    PS: heute habe ich auch nen IBM5155 und ne M21 in meiner Sammlung neben dem SX64 also 2 PC-Portables des gleichen Baujahrs Interessanterweise wird der SX höher gehandelt als diese Beiden, die aber eher seltener zu finden sind und damals neu ebenso ein Zigfaches gekostet haben und auch qualitativ in ner ganz anderen Liga spielen...

    Vermutlich liegts doch an ALF und dem Auftritt des SX in der Airforce-One :wink:

    das aktuelle sehe ich wie goloMAK :

    Für einfache Dinge war der Commodore Editor durchaus brauchbar, schaut Euch mal andere Heimcomputer oder auch frühe Editoren von DOS oder gar Unix an, dagegen war das wirklich golden!

    Und längere Texte resp. Programme würde ich heute nicht mehr an der (auch in Variante C64-II) unergonomischen C64-Tastatur schreiben wollen *), es sei denn, ich bräuchte in rauen Mengen die Klötzchen-Grafik dazu, da macht die Bedruckung dann natürlich mehr Sinn, als ständig in ne Tabelle schaun zu müssen, von der -Fast-Unmöglichkeit, das mit nem normalen Text- oder auch Quellcode-Editor einzuhacken ganz abgesehen...

    Und damit wäre ich bei der Variante für längere Programme:

    das würde ich heute eher am PC machen und dann rüberkopieren in den vice zum debuggen, aber s.o. sobald man Steuerzeichen oder Grafik braucht wirds ungemütlich, dagegen sind die renum, merge etc. Funktionen pillepalle...

    *) die schlimmste Variante davon war -trotz ergonomischen Aussehens- meiner leidgeprüften Erfahrung nach die des SX64, die ging nämlich damals schon nicht vernünftig, man musste auch auf nagelneuen SX teils schon heftig draufkloppen, dann wieder kamen mal gleich mehrere Zeichen auf einmal, daran hat sich ja nix geändert, nur das es jetzt mehr Tasten trifft als damals, aber das Phänomen an sich hatten die Teile ab Werk oder Auslieferung (lagen ja auch teils schon ne Weile auf Lager...)

    Zu der ursprünglichen Anforderung des Fast-Namens-Kollegen von 2016:

    Das wäre ja kein Editor gewesen, sondern fast schon so was wie Cross-Compiler/assembler, der strukturiertes "modernes" Basic nach CBM V2 übersetzt!

    OT: Vom Franzis-Verlag gabs mal (allerdings für den PC) so ne als Buch verpackte Programmsammlung, die sich "Converter Basic nach C" (o.ä) nannte und eben aus (Q-)Basic C Quellcode generieren konnte. Das ginge wohl in die Richtung, vielleicht ist die Engine dahinter ja konfigurierbar....