Wiesel: Beim ersten Pi ging das mal, mit dem Rückeinspeisen, ist zwar trotzdem eine Denkbar schlechte Idee, so hat sich aber leider die Info verbreitet.
Alle Pi's ab Version 2 nutzen ja Buck-Converter für Ihre Spannungen und spätestens da ist schluss mit solchen "Tricks".
Wo ist das Problem bei Schaltreglern? Solange man weiterhin am Eingang des Schaltreglers einspeist, ist es egal, an welchem Stecker der Strom reinkommt. Es sei denn, die 5V werden auch schon per Schaltregler generiert, was ich aber nicht glaube, denn es kommt weiterhin ein USB-Steckernetzteil zum Einsatz.
Offizielle Schaltpläne zum RPi2 scheint es nicht zu geben - alles was ich finde sind Diskussionen, warum denn die Schaltpläne nicht veröffentlicht werden/wurden. Die alten Schaltpläne zeigen zwei Linearregler für 3.3V und 1.8V. Und die Bilder der neuen Platinen zeigen zwei Induktivitäten, also zwei Schaltregler-Spannungen. Ich gehe also davon aus, dass ein 5V-Anschluss am GPIO weiterhin vom *Eingang* des Schaltreglers, also direkt vom Steckernetzteil gespeist wird.
Es handelt sich also nicht um einen "Trick" mit dem "Schluss" sein könnte. Des Strom ist es nämlich egal, in welche Richtung er durch eine Leiterbahn fließt.
Die endgültige Wahrheit finden wir nur heraus, wenn ein Schaltplan für die 2er Version irgendwo auftaucht. Wenn jemand besser im Suchen ist (mehr Geduld hat?), oder per Durchgangsprüfer meine Vermutung überprüft (habe selbst nur 1er Versionen hier), dann wäre das natürlich toll.
Jens