Beiträge von Wiesel im Thema „Keyrah v2 + Raspberry Pi2 Stromversorgung“

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    Demnach ist es auch beim neuen Modell mit Schaltreglern vollkommen OK, wenn man +5V am GPIO einspeist. Man sollte das nur nicht gleichzeitig mit einem USB-Netzteil machen, weil dann die Regler gegeneinander arbeiten werden - im schlimmsten Fall fließen hohe Ausgleichsströme und die Spannung gerät ins Schwingen, was den Pi ins Nirwana schicken könnte. Bei Verwendung einer einzigen 5V-Quelle aber vollkommen unbedenklich.

    Jens

    Wiesel: Beim ersten Pi ging das mal, mit dem Rückeinspeisen, ist zwar trotzdem eine Denkbar schlechte Idee, so hat sich aber leider die Info verbreitet.

    Alle Pi's ab Version 2 nutzen ja Buck-Converter für Ihre Spannungen und spätestens da ist schluss mit solchen "Tricks".

    Wo ist das Problem bei Schaltreglern? Solange man weiterhin am Eingang des Schaltreglers einspeist, ist es egal, an welchem Stecker der Strom reinkommt. Es sei denn, die 5V werden auch schon per Schaltregler generiert, was ich aber nicht glaube, denn es kommt weiterhin ein USB-Steckernetzteil zum Einsatz.

    Offizielle Schaltpläne zum RPi2 scheint es nicht zu geben - alles was ich finde sind Diskussionen, warum denn die Schaltpläne nicht veröffentlicht werden/wurden. Die alten Schaltpläne zeigen zwei Linearregler für 3.3V und 1.8V. Und die Bilder der neuen Platinen zeigen zwei Induktivitäten, also zwei Schaltregler-Spannungen. Ich gehe also davon aus, dass ein 5V-Anschluss am GPIO weiterhin vom *Eingang* des Schaltreglers, also direkt vom Steckernetzteil gespeist wird.

    Es handelt sich also nicht um einen "Trick" mit dem "Schluss" sein könnte. Des Strom ist es nämlich egal, in welche Richtung er durch eine Leiterbahn fließt.

    Die endgültige Wahrheit finden wir nur heraus, wenn ein Schaltplan für die 2er Version irgendwo auftaucht. Wenn jemand besser im Suchen ist (mehr Geduld hat?), oder per Durchgangsprüfer meine Vermutung überprüft (habe selbst nur 1er Versionen hier), dann wäre das natürlich toll.

    Jens

    Du hast Glück, dass Du die USB-Ports des Pi noch nicht gegrillt hast. Über USB kannst Du den Pi sicher nicht versorgen, denn da sind (wenn sie gemäß USB-Standard implementiert sind) Schalter zwischen, die vom USB-Treiber ein/ausgeschaltet werden können.

    Wenn Du unbedingt das Gesamtsystem über den USB-B von Keyrah versorgen willst, dann trenne die 5V-Leitung zwischen der USB-B Buchse und der Stiftleiste. Dann legst Du ein 5V-Kabel von der USB-B Buchse zum Pi an die Mikro-USB Buchse.

    Jens

    Edit: Du kannst die 5V auch über den GPIO-Header einspeisen, das könnte einfacher sein.