Beiträge von wweicht im Thema „GEOS-Kopierschutz“

    versuche mal mit Deiner erstellten Master Disk 1581 eine Master Disk auf eine 1541er Disk zu erstellen.

    Endet mit gleichem Fehler....

    Das erstellen einer Master Disk auf 1581Disk ging nur mit DD Disketten.

    Das ist bekannt und wenn ich mich richtig erinnere meckert das Programm auch, wenn keine DD-Diskette...


    ABER:

    Ich habe echt keine Lust mehr, mich mit einem "toter als toten System" näher zu beschäftigen :wink:

    Für Test habe ich je eine Wheels 128 und 64 als D81 in WinVICE und je ein D81 und DNP auf SD2IEC am echten C128DCR. Das sollte die nächsten 100 Jahre reichen :wink: :bgdev

    Gruß

    Werner

    eine neue Masterdiskette zu erstellen

    Und diese neu erstellte MasterDisk funktioniert dann auch (damit nochmal eine Masterdisk erstellen)? Das wäre für mich das Kriterium : Funktioniert.

    Meine Erfahrung (am echten C128 mit FD4000 im 81-Mode): Die erstellte Masterdisk kann dann keine neue Masterdisk erzeugen :sad: . Die Erstellung bricht am Ende des Formatierens der neuen Master-Disk ab mit Fehlermeldung "Disk Error, abgebrochen". Und das schon an echer Hardware .....

    Gruß

    Werner

    Aber für eine weitere Kopierschutzanalyse ist es vermutlich einafcher, auf jene Daten zurückgreifen zu können.

    OK, hier ist sie:

    GeoWrite: DS 01 eor #DE
    GeoAssembler: DS 02 eor Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    GeoCalc: DS 03 eor Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    GeoFile: DS 01 eor #DE
    GeoChart: DS 03 eor Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.
    GeoPublish: DS 08 eor Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    (alle eor-Werte sind hexadezimal, die Zählung der VLIR-Datensätze beginnt mit 0)

    geoMerge: unverschlüsselt DS 00 ab etwa $043A
    geoDex: unverschlüsselt ab etwa $085E
    GRAPHICS GRABBER: unverschlüsselt ab $037F

    GeoBasic: keine

    Die Angaben zu GeoLinker und GeoDebugger (aus GeoProgrammer) liegen mir nicht vor.

    Gruß
    Werner

    PS: Für die Geos 128-Versionen der Programme gelten die gleichen Werte.

    Jene beinhaltet zu jeder Applikation die Stelle auf der Diskette, wo die Seriennummer ist (ggf. wie diese verschlüsselt ist

    Soll ich etwas helfen?

    Ich kenne zwar nicht die genaue Position der Seriennummern auf Disk, aber ich weiss, welcher VLIR-Datensatz es ist und wie dieser (in der Regel betrifft es den gesamten Datensatz) verschlüsselt ist (eor-Wert).

    In diesem Datensatz ist auch die eigentliche Installationsroutine. Soweit ich dass richtig in Erinnerung habe, steht die Seriennummer genau nach dem letzten Befehl der Installationsroutine.

    Gruß
    Werner

    Den Kopierschutz der Applikationsdisketten (z.B. von GEOBASIC, GEOCALC, GEOCHART, GEODEX, GEOFILE, GEOFONT, GEOPROGRAMMER, GEOPUBLISH, GEOSPELL usw.) genauer untersuchen.

    Ich weiß, da steht "z.B." aber:

    GEOBASIC und GEOSPELL haben keinen Kopierschutz, GEOFONT (glaube ich zumindest :wink: ) auch nicht. GEOPROGRAMMER hat lt. original HB einen Kopierschutz, aber bisher aufzutreibene Images davon laufen auf verschiedenen Seriennummern problemlos. Also unklar ob gecrackt oder von Berkeley Softworks (Markt & Technik) selbst entfernt...

    Gruß
    Werner

    PS: GEOSPELL deutsch ist und war auch damals schon nicht brauchbar. Wenn es jemand genauer wissen will, suche ich das mal zusammen und beschreibe es hier. Wird dann aber bestimmt ein wenig dauern ...

    Und ob dies auch für zusätzliche Applikationen (auch von Fremdanbietern) der Fall ist.

    Bei Fremdanbietern (z.B. Geos User Club) kannst Du davon ausgehen, dass alles ganz anders und auf jeder einzelnen Diskette (Applikation) auch unterschiedlich ist.

    Beispiel ist die Diskette von Geos 64 V2.5, die den Topdesk enthält ... Diese Disk enthält den Kopierschutz der originalen TopDesk V1.x -Diskette.

    Gruß
    Werner

    Danke ZAK256. Schöne und informative Zusammenstellung.

    Aber über eine Stelle bin ich gestolpert:

    Wie kann der Kopierschutz mit moderner Hardware kopiert werden?


    Mit der Kombination aus PC, ZoomFloppy und Commodore1571 (Hinweis: nicht jede 1571 funktioniert) ist es möglich, mittels serieller Übertragung, eine gesamte Spur in einem Durchgang auf die Diskette zu schreiben. Hierbei wird keine Modifikation an der Commodore 1571 benötigt.

    Hier fehlt bei der Aufzähling nibtools (nibread, nibwrite). Das sollte da mit rein.


    Auf welches Problem bezieht sich das:

    (Hinweis: nicht jede 1571 funktioniert)

    Zumindest mit den nibtools ab Juli 2015 (r613) sollte das auf allen 1571 im SRQ-Mode (serielle Übertragung) funktionieren. Ich habe hier so eine 1571, die Probleme gemacht hätte (mit 6526A - Chip). Zum Glück kam das geänderte nibtools, bevor ich die ZoomFloppy hatte :smile: .


    Und, seit ein paar Tagen diskutieren wir nebenan (Link : Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. ) einen bisher weitestgehend unbekannten Kopierschutz, der in Deiner Liste noch fehlt ... ^^

    Gruß
    Werner

    Hallo,

    wie mir dieses undurchsichtige Kopier-und-Installier-Hick-Hack damals(tm) ziemlich gut die Lust an Geos von vornherein verleidet hat. Es war ein elendes Floppy-DJ-Spielen.

    Sicherlich kann man darüber geteilter Meinung sein. Aber ich als damals noch unbedarfter "normaler" Anwender hatte auch kein großes Problem damit. Die Installation einmal laut Handbuch durchgeführt und alles funktionierte, wie es sollte. Kopierschutz oder Seriennummer spielten keine Rolle mehr und ich wurde nie mehr von Geos danach gefragt (es lief ja alles mit einer Seriennummer). Probleme gab es nur, wenn man zu installierende/bereits installierte Anwendungen gebraucht gekauft hat.
    Aber dafür gab es in diversen 64er-Ausgaben oder 64er-Sonderheften die nötigen Deinstaller/Uminstaller.

    Das Geos zwar von 1541 läuft, aber so nicht wirklich Spaß macht, war auch damals schon bekannt. Eine RAM-Erweiterung sollte man schon haben...
    Meine erste damals war eine GEORAM mit 512 kB. Die CBM-REU war zwischenzeitlich nicht mehr zu bekommen (irgendwann später tauchten dann nochmal irgendwo her größere Restbestände davon auf). Auch das zur GEORAM gehörende Geos 2.0r konnte problemlos auf die Seriennummer der vorhandenen Applikationen gebracht werden.
    Später gab es dann sogar ein Programm, das die Berkeley Softworks/Markt&Technik/MSPI-Bootdisketten und Kopien davon (z.B. mit GeoMakeBoot) für die GeoRAM nutzbar gemacht hat (MountBBGRam).

    Also aus meiner Sicht alles kein großes Problem :smile: .

    Gruß
    Werner

    Hallo Bagitman,

    Und wenn GEOS tatsächlich einen Kopierschutz hatte, wieso wird dann im Handbuch empfohlen, immer mit Sicherheitskopien zu arbeiten, wenn man diese doch dann gar nicht so ohne weiteres anfertigen konnte?

    Was steht wirklich im Handbuch? :wink:
    Nach der Installation der kopiergeschützen Disketten soll man Sicherheitskopien (Arbeitsdisketten) anfertigen und nur diese verwenden...

    Ich versuche mal es etwas zu erklären.

    Geos (64er oder 128er Version) besteht aus vier doppelseitig bespielten Disketten (je 1541-Format). Disk 3 und 4 (beidseitig) haben keinerlei Kopierschutz. Sie können jederzeit kopiert werden.

    Disk Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Seite A und Disk Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Seite sind die Disketten System und Sicherheitsystem, also die 2 Bootdisketten für Geos. Sie sind im Original identisch (nur der Diskname ist unterschiedlich). Diese Disketten besitzen einen Kopierschutz UND werden beim ersten Booten mit einer Seriennummer (Zufallszahl) versehen (auf der Diskette und im eigentlichen Geos-Kernel). Normal funktionieren sie später nicht, wenn man eine dieser Disketten nur simpel kopiert. Da wird jedesmal der Kopierschutz abgefragt. Ist der nicht vorhanden, wird eine Reset des Rechners durchgeführt.
    Es gab aber schon damals die Möglichkeit, die Disketten im 1541-Format nach dem normalen Kopieren und anschließendem Bearbeiten zum Laufen zu bekommen. Das System nannte sich "GeoCopy" und war eigentlich für Geos 1.3 gedacht. Es funktionierte aber auch mit Geos 64 V2.0 und Geos 128 V2.0. Man musste anschließend nur den "DESK TOP" auf den erzeugten Disketten austauschen (überschreiben).
    Später gabe es dann von CMD "GeoMakeBoot". Damit konnte man Startdisketten auf allen von Geos unterstützten Laufwerkstypen erstellen. Diese booteten etwas langsamer, hatten aber keinen Kopierschutz. Aber: Die Seriennummer wurde von der kopierten Disk übernommen.

    Auf Disk Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Seite B mußte "GEOWRITE" und auf Disk Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. Seite B "GEOMERGE" installiert werden. Während dieser Installation wird der Kopierschutz der Disk abgefragt. Außerdem wird die Seriennummer des laufenden Geos im Programm und auf Diskette gespeichert. Nach der Installation spielt der Kopierschutz keine Rolle mehr. Die Disketten lassen sich normal kopieren. Aber die 2 genannten Programme (und alle anderen die installiert werden müssen) überprüfen beim Start jedesmal die Seriennummer des laufenden Geos. Stimmt sie nicht überein, wird der Start des Programms mit einer Fehlermeldung quittiert.

    Alles klar??

    Gruß
    Werner