Beiträge von markusC64 im Thema „C128 80 Zeichen Bildschirm“

    Kann man im 80 Zeichen-Modus mit einem 1084S Monitor 16 Farben darstellen (scheint so, wenn man den Thread liest)?

    Hängt davon ab. Es gibt verschiedene 1084S Modelle. Brauchst einen mi RGB TTL, auch RGBI genannten Eingang

    ist der 80-Zeichen-Modus ein reiner Basic-Editiermodus oder sollte man damit auch Anwendungen (und sogar Spiele) betreiben?

    Die Software muss das schon unterstützen (wenn es über einfache Ausgaben per Kernalfunktionen hinausgeht). Bspw. Geos 128 nutzt den 80 Zeichen Modus aus.

    So in etwa.
    Nur dass ich eine Sub-9 statt dem Scart hatte, um das Kabel von etro-Kabel wieder anschließen zu können. Pinbelegung wie beim C128 (nur dass es halt RGB statt RGBI ist).
    Hat den Vorteil, dass ich zum einen die Adapter von Pollin liegen hatte.

    Zum anderen man das dann auch mit einem anderen Kabel an andere Geräte als Scart verbinden.

    Ich hab's hinbekommen - allerdings nur den Prototyp mit fliegender Verkabelung:

    Man nehme den Schaltplan von Frank Buss mit folgender Modifikation:

    Statt den Sync-Signalen verbinde man das Composite-Signal. Und stat tdem VGA-Stecker nehme man eine Sub-D 9 polig -Buchse. Pins analog wie beim C128.
    Den Adapter schalte man dann vor dem Kabel von Retro-Kabel und siehe da: 16 Farben in guter Qualität.
    Das Kabel von Rero-Kabel benutzt vom der 8 poligen Din-Buchse übrigens Masse, 5V und Audio.

    Wobei die 5V für den Konverter von Amazon absolut notwendig sind, fehlen die, wird statt dem RGB-Signal das Composite-Signal dargestellt, welches ja nur s/w ist.

    Die RGBS nach Scart Adapter sind offenbar Müll: Es wird im Wiedergabegerät nicht auf RGB umgeschaltet. Genauer nachgeschaut und gegoogelt: Die Sache ist klar: An PIN 16 liegt keine Schaltspannung an. Auch klar: Woher soll ein passiver Adapter die Schaltspannung nehmen?

    Ich zitiere mal Bernd das Brot: "MIST".

    Das kann theoretisch sein. Aber dann passt wieder die Sache mit den Improvisieren. +5V bekommt man auch anderweitig.

    Festgeklebte Stecker sind kein Problem: Man nehme einen Durchgangsprüfer - oder noch besser ein Widerstandsmessgerät (auch als Ohmmeter bekannt). Mein Gefühl sagt mir, dass in den Teil nicht mehr als Drähte und Widerstände drin sind.

    Die +5V könnten tatsächlich relevant sein: Für den Pin am Scart, mit dem zwischen Composite und RGB umgeschaltet wird. Heilige Entengrütze, da kann es sein, dass ich am einfachsten beide Stecker parallel schalte. Müsste eigentlich streßfrei gehen, da ja nur ein Kabel jeweils durchverbunden über den Scartumschalter wird.

    Nachtrag: Sind sie aber nicht. Es gibt ja RGBS (4x Cinch) auf Scart Adapter. Und die müssen ohne +5V auskommen. Also geht es ohne.
    Und das RGBI nach RGBS macht das Kabel AFAIK so: Die drei Leitungen R, B, G über einen Widerstand mir unbekannter Größe verbinden. Als Sync wird das (in diesem Falle monochrome) Compite-Signal genommen (was an Scart ausdrücklich erlaubt und vorgesehen ist).
    Der Teil geht also auch ohne +5V.

    Ich denke, ich lasse beim 80 Zeichen den DIN weg - wie oben beschrieben, sollte der nur wegen Audio sein und dennoch funktionieren.
    Habe hier nämlich einen Umschalter, wo ich zur Not Audio separat hinzufügen kann auf den Ausgang. Und das Kabel für den 40-Zeichen-Modus ist in Wirklichkeit ein Cinch-Kabel mit Adapter hinter. Also kann ich da Audio auch anders zuführen.
    Und wenn das Probleme macht, wird halt improvisiert. Audio kann man zur Not am Monitor auch ganz weglassen und einem Aktivlautsprecher zuführen.

    Nachtrag: Oder ich führe nur den Audio-Teil an den in-Stecker parallelgeschaltet ran. Da der Scart-Umschalter immer nur auf eine Stellung stehen kann, ist ja nur auf einer Stecke Last dran.

    Verstehe.

    Ich habe jedoch vor, mit einem handelsüblichen Scart-Umschalter beide Ausgänge des C128 über den selben Konverter zu machen. Müsste ja eigentlich gehen. Und wenn es Probleme geben sollte, kann ich immer noch zur Diagnose mal direkt anschließen.
    So ein HDMI Sync ist nämlich nicht das schnellste, die Umschaltzeiten will ich mir einsparen, wenn der Bildschirm mal eben zu wechseln ist - zumal es für den C128 problemlos mäöglich ist, uf beiden gleichzeitig etwas auszugeben.
    Und die Option, wenn die Wünsche/Anforderungen steigen, auf S-Video umzustellen, läuft ja nicht weg.

    Heute angekommen: Der Konverter. Macht auf meinem C128 im 40-Zeichen Modus ein ganz passables Bild (unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Anschluss über Composite erfolgt ist). Für den 80 Zeichen Modus warte ich noch auf das Kabel, welches aber bereits unterwegs ist.

    Am C64 ist der Konverter aber kaum zu gebrauchen, da passt das Bild gar nicht. Periodisch geht die Farbe weg und kommt wieder. Schade, aber verkraftbar. Ich habe ihn eigentlich für meinen C128 geholt.

    Ich habe gerade den Konverter von Amazon ebenfalls bestellt und bei Retro-Kabel das passende Kabel dazu.
    Wobei ich bei den Kabel noch probieren werde, ich neige dazu, auf 16 Farben gehen zu wollen. Aber es ist immer hilfreich, ein funktionierendes zu haben.

    Der Anschluss an den DIN-Stecker ist doch nur wegen Audio? Der Anschluss ist nämlich besetzt, so dass ich den dann nicht einstecken könnte.

    Das lässt nicht prüfen

    Mit

    SYS 52684,32,4:SYS 52684,29,7

    kannst Du den C128 VDC auf NTSC umschalten. Mit

    SYS 52684,39,4:SYS 52684,32,7

    schaltet er nach PAL um.

    Betrifft natürlich nur den VDC, der VIC erzeugt weiterhin immer das, wofür er gebaut ist.


    Edit: Zahlendreher korrigiert.

    Nicht schlecht, nicht schlecht.

    Was für ein SYNC stellt das Kabel am Scart-Stecker bereit?

    Hintergrund der Frage: Evtl. kann ich mit neinem Kabel dann ja doch noch was anfangen und brauche "nur" einen Adapter auf Scart - und den Konverter auf HDMI.

    Das stimmt so. Nun ist es aber so, dass die alten Commodore-Maschinen aber auch einen Composite-Anschluss haben, und dessen Signal aus dem gleichen Signal ableiten. Daher implizieren die PAL-Norm sowie die NTSC-Norm für das RGB-Signal Bildparameter wie Zeilenzahl und VSYNC-Frequenz. Mit Rücksicht auf jene Benutzer, die per Composite anschließen, wird der VDC wohl eher nicht von Software so programmiert werden, dass es keiner der zuvor genannten Normen entspricht.

    Und ja, PAL-M existiert natürlich, aber ist das für unsere deutschen Commodores relevant?

    Natürlich kommt die VSYNC-Frequenz (50 Hz bei PAL, 60 Hz bei NTSC) auch beim Upscaler an. Auch das kann qualittativ einen Unterschied machen.

    Daher als Fazit: Auch bei RGB mit SD-Auflösung ist NTSC unud PAL nicht ganz bedeutungslos. Auch wenn der erste Reflex ist: Wir haben ja RGB(I), da wird nichts moduliert.

    Wenn das Signal einigermaßen normgerecht ist, unterscheiden sich die beiden Modi durch die Anzahl der Bildzeilen. Pal sollte 576 haben, NTSC 480 - so zumindest die Norm. Und die Zeilenzahl als Bildeigenschaft kommt auch beim RGBI-Ausgang an. Das meinte ich - es kann manchmal sein, dass die Qualität bei beiden Modi unterschiedlich ist.

    In der Produktbeschreibung des Wandlers steht allerdings niichts von RGBI (sondern RGB, was ich als RGB analog lese) - wandelt das Kabel von retro-kabel das?

    Noch eine Sache: Ich habe bemerkt (über den Composite-Ausgang), dass Geos 128 im 80 Zeichen den VDC auf NTSC programmiert. Es ist also essentiell, dass nicht nur PAL funktioniert, sondern auch NTSC. Sollte man beim Testen bedenken.

    Kannst Du, wenn der Wandler angekommen ist, über die Qualität posten? Dann natürlich auch mit wiederauffindbarer Produktbezeichnung.

    Anonsten: Nach der Seite von Frank Buss (oben verlinkt) ist es so, dass "Compared to the original schematic I changed the resistors. 1k and 1.2k were to dark". Wenn Du das noch aufgebaut haben solltest, kannst Du ja mal schnell die Widerstände auswechseln, ob die Farben dann besser werden.

    Ansonsten: Nicht so wichtig. Das hat mit der eigentlichen Funktionsweise wenig zu tun. Bestärkt mich aber darin, dass die Wahl der Widerstände von Frank Buss besser sein könnten.